Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
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Laguiole Taschenmesser Krokus mit Griff aus Ebenholz

225€

Ein Laguiole hat vorn und hinten eine Backe. Dieses hat nur vorn eine. Hinten läuft das Ebenholz ohne Stahl aus, in einer Rundung, die der Messermacher frei schleift, und dadurch bekommt der ganze Griff eine andere Linie: bauchiger in der Mitte, weicher am Ende, näher an einem Kiesel als an einem Werkzeug. Der Name dieser Form lautet Krokus, und im Sortiment der Manufaktur gibt es sie nur in wenigen Werkstoffen.

Von der Standardausführung trennt dieses Laguiole Taschenmesser also mehr als eine Farbe. Im Rücken arbeitet eine einzelne Klinge aus Edelstahl, darüber liegt eine von Hand gefeilte Feder, und in der linken Griffschale sitzt ein eingesetztes Hirtenkreuz. Satiniert geschliffen ist hier alles, das Holz wie das Metall, denn auf einem Holz ohne Zeichnung führt ein matter Schliff das Auge an der Wölbung entlang.

✔ Auf Lager – Bestellen Sie heute, voraussichtliche Lieferung am Mittwoch 30. September

Ein Laguiole en Aubrac Taschenmesser der Reihe Krokus: ein bauchig geschliffener Griff aus Ebenholz mit nur einer Backe, eine auch innen gefeilte Feder und ein von Hand guillochierter Klingenrücken.

Laguiole Taschenmesser Krokus aus Ebenholz

Dieses Sondermodell weicht gleich mehrfach von der Standardform ab: vorn eine Backe, hinten keine, dazu ein bauchig geschliffener Griff und eine Feder, die auch innen gefeilt ist. Es richtet sich an alle, die ein Laguiole in seiner ruhigsten Farbe möchten und dafür die auffälligere Form in Kauf nehmen. Was dieses Modell ausmacht:

  • Griff: Ebenholz, bauchig geschliffen, satiniert.
  • Backe: nur eine, vorn am Klingenende des Griffs.
  • Griffende: ohne Metall, das Holz läuft frei aus.
  • Feder: gefeilt, außen wie auf der Innenseite.
  • Klingenrücken: ebenfalls von Hand guillochiert.
  • Biene: geschmiedet, am Ende der Feder.
  • Hirtenkreuz: links in der Griffschale.
  • Gravur: auf Wunsch, kostenfrei.
  • Pflege: ein trockenes Tuch, kein Öl und kein Wachs.
  • Lieferung: Baumwollbeutel mit Zertifikat.
  • Garantie: lebenslang auf Herstellungsfehler.

Alle Arbeitsschritte laufen von Hand, und zwar bei Laguiole en Aubrac, einer Manufaktur in Frankreich. Weil hinten keine Backe sitzt, muss das Ebenholz dort selbst den Abschluss bilden, und der Messermacher schleift diese Rundung frei aus, ohne Anschlag und ohne Schablone, bis beide Schalen aus jedem Winkel dieselbe Kurve zeigen. Formgebung und Montage in einer Hand zu behalten, ist bei einem Sondermodell dieser Art die Voraussetzung für ein sauberes Ergebnis. Auf einer Fläche ohne Maserung verzeiht diese Arbeit keinen falschen Zug.

Die runde Form und das schwarze Holz im Video

Im Video dreht sich das geschlossene Messer vor hellem Grund, und die Silhouette tritt als Erstes hervor: vorn die Kante der Backe, dahinter der Bauch des Griffs, hinten die freie Rundung. Weil das Holz keine Zeichnung hat, liest das Auge allein die Form. Dann wandert ein weiches Licht über die Fläche, ohne irgendwo zu blitzen, und zum Schluss öffnet eine Hand die Klinge, sodass die gefeilte Feder ins Bild kommt.

Dieselbe Materialwahl kehrt in anderen Modellreihen wieder: beim Kellnermesser aus Ebenholz, beim Käsemesser Le Buron aus schwarzem Holz und beim Steakmesser-Set für sechs Plätze, das dieselbe geschlossene Fläche über eine ganze Tafel verteilt. Dasselbe Ebenholz trägt auch das Modell mit eingebautem Korkenzieher.

krokus laguiole messer griff ebenholz

Ebenholz auf einer gewölbten Form ist eine Entscheidung gegen jede Ablenkung. Das Holz hat keine sichtbare Zeichnung, keine hellen Adern, kein Muster, an dem der Blick hängen bleiben könnte. Zu sehen ist allein die Silhouette, und die trägt hier mehr Verantwortung als sonst. Jede Unsauberkeit im Schliff, jede Stelle, an der die Rundung springt, läge auf dieser Fläche offen zutage. Wer den Griff langsam dreht, sieht statt einer Maserung nur, wie das Licht über die Wölbung wandert und dabei nirgends abreißt. Ein solcher Griff verlangt vom Schliff mehr als jede gemusterte Schale.

Was die stärkere Wölbung mit der Hand macht, merkt man beim ersten Zufassen: Die Finger legen sich weiter vorn um das Messer, und der Ballen findet hinten mehr Auflage als bei der schlanken Standardform. Am Ablauf selbst ändert das nichts. Ein Daumennagel holt die Klinge heraus, sie folgt der Yatagan-Linie bis zum Anschlag, und danach liegt die Rückenfeder mit vollem Druck dahinter, ohne einzurasten. Eine Verriegelung besitzt dieses Sondermodell so wenig wie jedes andere Laguiole, und in Deutschland gilt es damit als gewöhnliches Taschenmesser. Auf dem Rückweg fängt der Innenanschlag die Schneide ab.

Die Klinge kommt aus schwedischem Sandvik-Stahl, feinkörnig und gleichmäßig, mit einer Schneide, die sich schmal ausschleifen lässt und lange hält. Zum Nachschärfen reicht ein gewöhnlicher Stein, besonderes Gerät braucht es nicht. Ein Ölfilm hat auf der Schneide nichts verloren, und nach dem Gebrauch reicht das trockene Tuch. Ebenholz ist dicht genug, dass es weder Öl noch Wachs braucht, und beides würde auf einer satinierten Fläche ohnehin nur einen Film hinterlassen, der Staub anzieht. Ein nummeriertes Echtheitszertifikat liegt jedem Messer bei.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montageeinteilig, nur Klinge
GriffmaterialEbenholz
Griffoberflächesatiniert geschliffen
KlingeEdelstahl 12C27MOD, Rücken von Hand guillochiert
Backen1 Backe aus Edelstahl, am Klingenende
Platineneinfache Platinen aus Edelstahl
FederEdelstahl, von Hand guillochiert, auch auf der Innenseite
Bienegeschmiedet
Hirtenkreuzja, auf der linken Griffschale
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
Klingenlänge10 cm
Länge geöffnet22 cm
LieferungBaumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravurauf Wunsch, kostenlose Gravur
Garantielebenslang auf Herstellungsfehler
SKULEA1P12CMAFCROCUSEB
GTIN3760199282973

Was am Griffende passiert, wenn dort kein Stahl mehr sitzt

Die hintere Backe hat an einem gewöhnlichen Laguiole zwei Aufgaben: den Griff abzuschließen und das Holz dort zu schützen, wo es am ehesten anstößt. Fällt sie weg, muss das Holz beides selbst übernehmen, und der Zuschnitt ändert sich von Grund auf. Die Schale endet nicht mehr an einer geraden Kante gegen den Stahl, sondern läuft in eine dreidimensionale Rundung aus, die auf beiden Seiten gleich fallen muss. Geschliffen wird diese Rundung freihändig, denn eine Schablone käme an der Stelle nicht mehr an das Werkstück heran. Damit hängt die Linie des Griffendes ausschließlich am Auge dessen, der die Scheibe führt. Sitzt sie auf einer Seite höher als auf der anderen, sieht man es am fertigen Messer sofort, und ausbessern lässt sich an dieser Stelle nichts mehr.

Erkauft wird das mit etwas mehr Rücksicht im Alltag. Wo Stahl gesessen hätte, sitzt jetzt Holz, und Holz nimmt einen Stoß gegen die Tischkante weicher auf als eine Backe. In einer Tasche merkt davon niemand etwas, in einer Werkzeugkiste dagegen schon. Der Krokus gilt im Handel als bloße Formvariante. Dass hinten die Backe fehlt, steht in kaum einer Beschreibung, dabei entsteht erst daraus die runde Linie, für die er gekauft wird. Beim Kauf lohnt deshalb der Blick von hinten auf das geschlossene Messer: Wo die Backe fehlt, schließt der Griff mit Holz ab.

Ebenholz auf einer runden Form: eine Fläche, die nichts verbirgt

Ebenholz gehört zu den dichtesten Hölzern, die im Messerbau überhaupt verarbeitet werden. Es wächst langsam, seine Poren sind winzig, und sein Schwarz stammt aus Stoffen, die der Baum selbst im Kernholz einlagert, nicht aus einer Behandlung. Auf einer satinierten Fläche bekommt dieses Schwarz etwas Samtiges, weil der feine Schliff das Licht streut, bevor es zurückkommt. Ein poliertes Ebenholz sieht dagegen aus wie lackiert.

Für den Krokus ist das die passende Wahl und zugleich die anspruchsvollste. Ein Holz mit Maserung würde jede Unebenheit verstecken, weil das Auge ohnehin der Zeichnung folgt. Hier folgt es allein der Form. Hält man die Schale gegen ein Fenster und kippt sie langsam, läuft die Lichtkante über die Wölbung, und sie muss dabei gleichmäßig wandern, ohne Sprung und ohne Delle. Genau darauf ist diese Kombination aus Form und Material angelegt: eine Silhouette, die für sich steht, weil nichts von ihr ablenkt. Wer einen Griff sucht, an dem sich nichts verstecken lässt, findet ihn hier: Was am Schleifbock schiefgeht, steht auf dieser Fläche für alle Zeiten.

krokus laguiole messer
ebenholz
4,8/5

Basierend auf 22 geprüften Bewertungen

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  1. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau zum Sechzigsten bekommen, für die schmalen Anlässe, sagte sie: Theater, Konzert, Käse danach. Das Messer erfüllt alle drei Programmpunkte – die feine Klingengravur mit seinem Namen hat ihn sichtlich gerührt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Marie P.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die schlanke Klinge schneidet mit chirurgischer Präzision, Tomate und Saucisson kapitulieren lautlos. Fein gebaut heißt hier fein arbeitend, keine Sorge nötig.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Günter P.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die feine Silhouette und das dichte schwarze Holz ergeben ein Messer wie einen Füllfederhalter. Man will damit unterschreiben, stattdessen schneidet man Käse, auch schön.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Klaus V.

  4. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Schmaler als das klassische Modell, dunkler als jede Nacht: das Crocus in Ebenholz ist die reduzierteste Form von Eleganz, die ich besitze. Und ich besitze einen Smoking.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Niklas T.

  5. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Die schlanke Crocus-Form in tiefschwarzem Ebenholz: das Messer ist eine einzige elegante Linie. Aufgeklappt wirkt es wie ein Kalligrafiestrich mit Schneide.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Melanie A.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die schlanke Klinge schneidet mit chirurgischer Präzision, Tomate und Saucisson kapitulieren lautlos. Fein gebaut heißt hier fein arbeitend, keine Sorge nötig.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Claudia C.

  7. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die geschmiedete Biene sitzt zierlich auf der schmalen Feder, proportional perfekt verkleinert. Die Werkstatt hat die Eleganz zu Ende gedacht, bis ins Insekt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Daniel P.

  8. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau zum Sechzigsten bekommen, für die schmalen Anlässe, sagte sie: Theater, Konzert, Käse danach. Das Messer erfüllt alle drei Programmpunkte – die feine Klingengravur mit seinem Namen hat ihn sichtlich gerührt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Jürgen C.

  9. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die feine Silhouette und das dichte schwarze Holz ergeben ein Messer wie einen Füllfederhalter. Man will damit unterschreiben, stattdessen schneidet man Käse, auch schön.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Barbara N.

  10. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Bei so wenig Material darf sich die Werkstatt keinen Fehler erlauben, jede Unsauberkeit stünde im Rampenlicht. Das Rampenlicht bleibt leer, die Linie makellos.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Lars G.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Schmaler als das klassische Modell, dunkler als jede Nacht: das Crocus in Ebenholz ist die reduzierteste Form von Eleganz, die ich besitze. Und ich besitze einen Smoking.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ralf M.

  12. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Das Ebenholz nimmt keine Spuren an und die schmale Klinge hält die Schärfe. Das Messer ist pflegeleichter als sein Auftritt vermuten lässt, ein Profi eben.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Stefan T.

  13. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Schwager hat es für ein Briefmesser gehalten, dann hat es den Bergkäse zerlegt. Sein Blick war das beste Kompliment, das dieses Messer je bekam.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Stefanie B.

  14. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Schlank, schwarz, still: das Messer drängt sich nie auf und prägt trotzdem jeden Tisch. Diese Kunst beherrschen sonst nur sehr alte Kellner.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Martin C.

  15. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Crocus in Schwarz ist das Modell für Menschen, die leise auftreten und bleiben. Ich arbeite an beidem, das Messer ist schon fertig.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Bernd C.

  16. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Das schwarze Holz auf der schmalen Form wirkt noch tiefer, wie ein Lackstrich. Bei Kerzenlicht verschwindet das Messer fast, bis die Klinge blitzt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Julia C.

  17. 5/5 Verifizierte Bewertung

    In der Innentasche des Jacketts trägt es sich wie eine Visitenkarte, flach und leicht. Am Tisch entfaltet es dann seine ganze Wirkung, jedes Mal.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Barbara E.

  18. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Nach zwei Jahren ist die Linie unverändert perfekt und das Schwarz unverändert tief. Eleganz altert nicht, sie bestätigt sich, dieses Messer täglich.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Birgit S.

  19. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die schlanke Crocus-Form in tiefschwarzem Ebenholz: das Messer ist eine einzige elegante Linie. Aufgeklappt wirkt es wie ein Kalligrafiestrich mit Schneide.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Melanie Z.

  20. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Geschäftsessen lag es neben dem Teller und der Kunde fragte nach der Herkunft. Der Abschluss kam später, die Verbindung kam sofort.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Barbara T.

  21. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Für die Käseplatte mit Freunden ist es das Vorlegemesser geworden, niemand widerspricht. Eleganz schafft Autorität, ganz ohne Worte.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Christina H.

  22. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ich habe es zur Premiere meiner Tochter am Theater getragen, als Glücksbringer. Die Premiere war ein Erfolg, das Pausenbrot auch, das Messer bleibt im Amt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Stefanie T.

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