Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
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Gletschernebel: Laguiole-Messer aus Mammutelfenbein-Rinde – Skulptierte Biene – Ziselierte Feder und Guillochierte Platinen

1609€

„Gletschernebel“ trägt eines der seltensten Materialien des Messerbaus: Mammutelfenbein-Rinde, die über Jahrtausende Farbe angenommen hat. Auf einem Grund aus Creme und Blond ziehen große Schleier in Braun, Grau und Blau durch den durchgehenden Griff, eingelagert von den Mikroorganismen der gefrorenen Böden. Ein Messermacher von Laguiole en Aubrac, einer der erfahrensten des Hauses, hat das Einzelstück vollständig von Hand gefertigt. Entlang des Griffs setzt der Hirtenrosenkranz eine Reihe feiner Punkte als traditionelles Motiv auf das fossile Material, und schwarze Zwischenlagen ziehen an jeder Platine eine tiefe Linie.

Die Biene ist von bemerkenswerter Feinheit, beinahe eine Buchmalerei. Ihre Fühler rollen sich zu doppelten Voluten über einem zart punzierten Bruststück. Die Adern der Flügel zeichnen klar umrissene Felder mit der Eleganz des Jugendstils, und der Körper reiht gleichmäßige Ringe aneinander. Jedes Detail ist in winzigem Maßstab ziseliert und bleibt dennoch gestochen scharf. Am Kopfende der Feder beherrscht diese Biene den Griff mit seltener Anmut.

Die Feder konzentriert ihr Dekor auf die Mitte. Dort zieht sich ein Geflecht aus Blättern, zu durchgehenden Voluten verknotet und mit großer Präzision ziseliert, über den gesamten mittleren Abschnitt, ein Blatt ans nächste gebunden, ohne Unterbrechung. Beidseits fassen die Platinen den polierten Stahl mit einer dichten, akribischen Zackenguillochierung ein, ein doppelter Saum, der den Blick zur Mitte lenkt. Es gibt weder Backe noch aufgesetzten Schmuck: Die Linie des Messers läuft in einem Zug durch, Rhythmus und Struktur kommen allein aus der Ziselierarbeit.

„Gletschernebel“ ist für Laguiole-Liebhaber gedacht, die ein außergewöhnliches Material suchen: Mammutelfenbein-Rinde mit bläulichen Tönen, die kaum noch zu finden sind, ein fein ziseliertes Blattgeflecht und eine Biene, gearbeitet wie ein Goldschmiedestück. Alles bleibt zurückhaltend und fügt sich zu einem Messer von stiller Eleganz, gemacht für den Blick ebenso wie für den Gebrauch.

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Artikelnummer: LEA PU - PM 12CM - CR IV COL - BRU GLA Kategorie: Kategorie: Laguiole-Unikate, Einzelstücke

Im Jahr 1829 im kleinen Dorf Laguiole für die Bauern entworfen, zählt dieses Messer heute zu den berühmtesten Frankreichs – unverkennbar an seiner Biene, dem Symbol für Prestige und Qualität.

Laguiole en Aubrac Messer aus Mammutelfenbein-Rinde

„Gletschernebel“ trägt einen Griff aus Mammutelfenbein-Rinde, wie man ihn heute kaum noch findet: Bläuliche, braune und graue Töne, über Jahrtausende von Mikroorganismen der gefrorenen Böden eingelagert, ziehen über cremeblonden Grund. Der Hirtenrosenkranz und schwarze Zwischenlagen ergänzen das Bild.

Die Feder trägt ihr Dekor in der Mitte, ein präzise ziseliertes Geflecht verknoteter Blätter, beidseits gefasst von dicht zackenguillochierten Platinen. Am Kopfende wacht die Biene mit Volutenfühlern und Flügeln von Jugendstil-Eleganz, fein wie eine Buchmalerei.

  • 12 cm durchgehender Griff aus natürlich getönter Mammutelfenbein-Rinde. Hirtenrosenkranz.
  • Exklusives Modell: ein Einzelstück, das nicht reproduziert wird.
  • Klinge aus rostfreiem Sandvik-Stahl, 10 cm.
  • Skulptierte Biene, Feder mit ziseliertem Blattgeflecht. Schwarze Zwischenlagen.
  • Von einem einzigen Messermacher von Hand gefertigt.
  • Baumwollbeutel und nummeriertes Echtheitszertifikat inklusive.
  • 14-seitiger Leitfaden zur Handwerkscharta des echten Laguiole inklusive.
  • Lebenslange Garantie auf Herstellungsfehler.

„Gletschernebel“ holt einen Morgen in der Tundra ins Licht, gemalt vom Eis und belebt von einer ziselierten Pflanze, die durch den Frost wächst. Bläuliche Mammutelfenbein-Rinde wird immer seltener, und dieses Stück wird nicht nachgebaut. Wer ein Messer aus diesem Material sucht, bekommt nicht oft eine zweite Gelegenheit.

Über dem cremeblonden Elfenbein liegen Schleier in Rauchbraun, Gewittergrau und kühlem Blau, unter der feinen Politur fast wie Nebel über Schnee. Die Feder trägt in ihrer Mitte ein Geflecht verknoteter Blätter, beidseits gesäumt von dicht gezackter Guillochierung. Darüber sitzt die Biene mit eingerollten Fühlern und Flügeln, deren Adern zarte Jugendstilfelder zeichnen.

gletschernebel: laguiole messer aus mammutelfenbein rinde – skulptierte biene – ziselierte feder und guillochierte platinen

Ein Morgen, der seit Jahrtausenden andauert. Über dem Blond des Elfenbeins breiten sich Schleier aus Braun, Grau und Blau aus, wie Nebel, der sich über der Tundra nie ganz gehoben hat: die stillstehende Landschaft der Eiszeit, festgehalten in dem Moment, in dem der Tag noch zögert. Gemalt hat dieses Bild niemand mit einem Pinselstrich. Die kleinsten Künstler der Erde, die Mikroorganismen der gefrorenen Böden, haben Jahrtausende daran gearbeitet, Ton um Ton, Schicht um Schicht, ohne Eile.

In diesem reglosen Nebel regt sich das Leben. In der Mitte der Feder bahnt sich das Blattgeflecht seinen Weg zwischen den beiden zackenguillochierten Platinen wie zwischen zwei Schneewehen: eine Pflanze, die sich in sich selbst verknotet, die Blätter eng aneinandergedrängt gegen die Kälte, und die trotzdem beharrlich vorankommt, Volute für Volute, ohne den Faden zu verlieren. So sieht das erste Grün aus, wenn sich das Eis zurückzieht, ziseliert in den Stahl mitten im Frost.

Dann erscheint die Biene. Als erste Botin kommt sie, wenn der Nebel sich hebt, und verkündet, dass die gefrorene Welt wieder blühen wird. Weiter unten, auf dem Elfenbein, reiht der Hirtenrosenkranz seine Punkte auf: die bescheidenste Geste des Menschen auf dem ältesten Material, das Gebet eines Hirten, geduldig und gleichmäßig, quer über einen Griff, der älter ist als alle Herden der Welt. „Gletschernebel“ vereint diese drei Zeitalter, das Eis, das gemalt hat, das Leben, das zurückkehrt, und die Hand, die betet. Ein Morgen in der Tundra, den man in der Tasche trägt.

Die natürlich getönte Mammutelfenbein-Rinde

Als Rinde bezeichnet man die Außenschicht des Mammutstoßzahns. Über Zehntausende von Jahren stand sie in unmittelbarem Kontakt mit dem Permafrost. Bei manchen Stoßzähnen, und das ist weit seltener, haben Mikroorganismen des Bodens das Material bis in die Tiefe verändert: Jahrhundert für Jahrhundert lagerten sie Farben ein, die Elfenbein von sich aus nie hervorbringt, rauchiges Braun, Gewittergrau und jene bläulichen Töne, die dieses Stück so besonders machen. Jeder so gezeichnete Stoßzahn ist ein Werk für sich, und keine zwei Abschnitte gleichen sich. Als fossiles Material eines ausgestorbenen Tieres darf Mammutelfenbein legal verarbeitet werden.

Rinde mit bläulichen Tönen ist heute immer schwerer zu bekommen. Die Fundstellen erschöpfen sich, und Nachschub kann es nicht geben, weil die Tiere seit Langem ausgestorben sind. Unter den Fingern ist die Oberfläche weich und fein poliert, und die Farbschleier scheinen darunter zu wandern.

„Gletschernebel“ ist eines der letzten Bilder, die die Eiswelt gemalt hat, ein Stück, das selbst die Natur nicht noch einmal hervorbringen kann. Wer Mammutelfenbein in diesen seltenen Farben sucht, findet es hier.

mammut elfenbein messer

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