Das Pistazienholz stammt vom Pistazienbaum, der im Mittelmeerraum und im Nahen Osten auf trockenen Böden und unter langen, heißen Sommern gedeiht. Bekannt ist der Baum für seine Frucht, doch sein Holz führt ein stilles Eigenleben und zählt zu den farblich reizvollsten überhaupt. Es zeigt eine seltene Verbindung aus grünlichen und olivbraunen Tönen, mal heller, mal dunkler geädert, die je nach Wuchs und Schnitt völlig unterschiedlich ausfallen. Als Kellnermesser aus Pistazienholz bringt dieses Holz eine mediterrane, fast malerische Farbigkeit an den Tisch, wie sie kein dunkles Edelholz und kein helles Astholz bieten kann.
Am Tisch lebt das Pistazienholz von seiner ungewöhnlichen Färbung. Wo andere Hölzer einen klaren Grundton halten, changiert es zwischen Grün, Oliv und warmem Braun, und die satinierte Oberfläche fängt dieses Spiel weich ein, ohne es glänzen zu lassen. Das feinporige Holz ist von Natur aus dicht und trocken gewachsen und übersteht den Wechsel zwischen kühlem Keller und warmer Tafel ohne Mühe. Wo makellose Hölzer beliebig wirken, fällt das Pistazienholz durch seine eigenwillige Palette sofort auf. Ein Sommeliermesser aus Pistazienholz ist darum ein Griff für alle, die Farbe lieben, aber das Laute scheuen.
Einen Griff aus echtem Pistazienholz erkennt der Weinfreund an seiner seltenen grün-braunen Färbung, die kein zweites Holz so zeigt. Jedes Stück wird in Frankreich von Hand gefertigt und einzeln geprüft, damit die fein gemaserte Schale sauber auf Backen und Klinge trifft. Mit den Jahren beruhigen sich die Kontraste zu einem warmen, harmonischen Ton. So wird ein handgefertigtes Kellnermesser aus Pistazienholz mit jeder geöffneten Flasche vertrauter, ohne je seine besondere, unverwechselbare grün-braune Farbe zu verlieren, die es aus jeder Reihe heraushebt.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers













