Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
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Laguiole Taschenmesser mit gedrehtem Griff aus Knochen

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Auf hellem Material verhält sich eine Windung anders. Fällt Licht schräg auf diesen Griff, sammelt es sich auf jedem Grat und läuft an ihm entlang, während die Rille daneben in einem sanften Grau zurückbleibt. Cremeweiß gegen Hellgrau, immer im Wechsel, und weil das Auge einer hellen Linie leichter folgt, ist die Drehung schon vom anderen Ende des Tisches aus abzulesen.

Aus einem Stück Knochen ist das Heft herausgearbeitet und danach auf Hochglanz gebracht, sodass die feinen Poren des Materials über die Grate hinweg als winzige Punkte stehen bleiben. Gefasst wird es an Kopf und Fuß von zwei polierten Backen aus Edelstahl, und beide tragen ein doppeltes Muster: ein Band mit geometrischen Kreuzen und daneben ein Feld feiner Striche. Am Rücken dieses Laguiole Taschenmessers führt die guillochierte Feder dieselben Kreuze weiter.

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Ein Laguiole en Aubrac Taschenmesser mit gedrehtem Griff: ein von Hand herausgearbeiteter Drall, guillochierte Backen und eine Feder mit durchlaufendem Muster.

Laguiole Taschenmesser mit gedrehtem Griff aus Knochen

Hinter dem Stück steht Laguiole en Aubrac, eine Manufaktur in Frankreich. Der Griff besteht aus poliertem Knochen und ist rundum in eine Windung gearbeitet, an den Enden fassen ihn zwei polierte Backen aus Edelstahl, und dieselbe Feilarbeit läuft über Backen und Feder bis nach hinten zur Biene. Die Angaben in Kurzform:

  • Griff: Knochen, gedreht, glänzend poliert.
  • Ton: Cremeweiß bis Beige, fein gepunktet.
  • Form: Windung ohne flache Stelle am Heft.
  • Backen: zwei aus Edelstahl, glänzend poliert.
  • Muster: Kreuzband und ein Feld feiner Striche.
  • Feder: von Hand guillochiert, bis zur Biene.
  • Biene: geschmiedet, mit der Feder aus einem Teil.
  • Klinge: Edelstahl, Yatagan-Form, mit Nagelhau.
  • Montage: einteilig, allein mit der Klinge.
  • Innenanschlag: fängt die Schneide vor der Feder ab.
  • Lieferung: Baumwollbeutel, nummeriertes Zertifikat.

Von den beiden gewundenen Modellen ist dies das besser lesbare. Helles Material gibt jedem Grat eine eigene Lichtkante, sodass die Form aus der Entfernung erkennbar bleibt, während dunkles Holz sie erst aus der Nähe hergibt. Zusammengesetzt wird das Stück bei Laguiole en Aubrac, einer Manufaktur, die vom Rohling bis zum letzten Niet alles im eigenen Betrieb erledigt. Jeder Rohling wird einzeln gedreht, und weil die Poren im Knochen überall anders sitzen, trifft die Windung sie an keinem Heft gleich.

Helle Grate im Video: der gedrehte Knochengriff

Auf einem Foto wirkt dieser Griff ruhiger, als er ist, weil eine einzelne Aufnahme den Wechsel von Grat und Rille verflacht. Im Video läuft das Licht über die Windung mit, hebt jeden Grat für einen Moment heraus und lässt ihn wieder fallen, immer weiter um das Heft herum. Anschließend fährt die Kamera an eine Backe heran, das Kreuzband tritt hervor, und das Muster zieht über die Feder bis zur Biene.

Denselben Drall trägt am Wein ein Kellnermesser aus hellem Knochen, würziger gerät er am gewundenen Heft aus Wacholder. Glatt geschliffen liegt daneben ein Taschenmesser aus demselben Material, kariert ein Heft aus hellen und dunklen Karos. Für die gedeckte Tafel gibt es das helle Steakbesteck im Kasten.

laguiole taschenmesser mit gedrehtem knochengriff ziselierte feder und backen

Ein heller Griff verändert das Verhältnis zum Metall. Das helle Grau des polierten Stahls steht neben Cremeweiß eher als Verwandter denn als Gegensatz, die Backen setzen sich vom Heft nur durch den härteren Glanz ab, und das gefeilte Muster bleibt trotzdem das Dunkelste am ganzen Stück. Im Inneren sitzt eine Klinge aus Edelstahl in der schmalen Yatagan-Form, mit dem Nagelhau am Rücken, und kein zweites Werkzeug liegt daneben. Ausgeklappt rastet sie sauber ein und steht ohne Wackeln, eingeklappt läuft sie gegen einen verdeckten Stopper, der die Schneide vom Federrücken fernhält.

Die Fertigung folgt derselben Reihenfolge wie bei jedem Modell des Hauses, nur dass der Griff mehr Stationen durchläuft. Zuerst entsteht die Feder mit der Biene aus einem einzigen geschmiedeten Teil, dann kommt die Feilarbeit auf Feder und Backen, danach wird das Heft gedreht, angepasst und poliert. Zuletzt gehen die Bauteile zusammen, und dabei muss der Übergang von der Backe zum Knochen ohne Absatz sitzen, sonst wandert die Fingerkuppe an dieser Stelle über eine kleine Kante, statt in die erste Rille zu gleiten.

Im Alltag ist das ein pflegeleichtes Stück, solange es trocken bleibt. Knochen nimmt kein Fett auf und verlangt kein Öl, ein Tuch nach dem Gebrauch genügt, und in den Rillen sammelt sich weniger, als man erwartet, weil die Politur nichts festhält. Von längerem Liegen im Spülwasser hält man es fern, wie jedes Naturmaterial an einem Messer, und ein heller Griff verrät ohnehin sofort, wenn er einmal vergessen wurde. Andererseits verzeiht er Gebrauchsspuren besser als ein dunkler, denn eine feine Kratzspur geht auf Cremeweiß unter, während sie auf schwarzem Hochglanz als heller Strich stehen bleibt. Dazu kommen ein Baumwollbeutel und ein nummeriertes Echtheitszertifikat, und wer eine Widmung möchte, bekommt eine Gravur ohne Aufpreis auf einer der beiden Backen.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montageeinteilig, nur Klinge
GriffmaterialKnochen, gedreht
Griffoberflächeglänzend poliert
Backen2 Backen aus Edelstahl, glänzend poliert
FederEdelstahl, von Hand guillochiert
Bienegeschmiedet
KlingeEdelstahl 12C27MOD
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
Klingenlänge10 cm
Länge geöffnet22 cm
LieferungBaumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravurauf Wunsch, kostenlose Gravur
Garantielebenslang auf Herstellungsfehler
SKULEA1P12CMAFSUBTILOS
GTIN3760199282959

Knochen ist kein Holz

Der Unterschied zum Holz zeigt sich beim ersten Schnitt, und er fällt in beide Richtungen aus. Der Vorteil zuerst: Knochen hat keine Faser, die in eine Richtung zeigt, also gibt es kein Gegenholz, kein Ausreißen dort, wo ein Werkzeug gegen die Wuchsrichtung liefe, und keine Kante, die beim Umlaufen der Rundung absplittert. Die Windung lässt sich in einem Zug herumführen, ohne auf halbem Weg die Richtung zu wechseln. Das Ärgernis folgt sofort danach: Ein guter Teil des Materials ist mineralisch, es schmirgelt jede Schneide stumpf, und ein Werkzeug, das eben noch sauber geschnitten hat, fängt an zu reiben. Reiben heißt Wärme, und Wärme heißt ein grauer Schleier auf der hellen Fläche, der sich später nicht mehr ganz herausholen lässt.

Hinzu kommt, dass ein Rohling nicht überall gleich viel hergibt. Die tragende Wand ist an einer Seite stärker als an der anderen, und wo sie dünn wird, folgt darunter der weichere, poröse Kern. Eine flache Schale verzeiht das, weil kaum Material abgetragen wird. Bei einer Windung geht das Werkzeug tiefer hinein, und trifft eine Rille auf den Kern, bleibt an dieser Stelle ein mattes, offenes Feld stehen, das keine Politur mehr schließt. Beurteilt wird der Rohling deshalb vor dem Drehen und nicht danach, und aussortiert wird großzügig.

Knochen: die Wandstärke entscheidet, nicht die Länge

Rinderknochen kommt in die Werkstatt als Abschnitt eines Röhrenknochens, entfettet und aufgehellt. Für ein gewöhnliches Heft genügt daraus eine dünne Platte, und aus einem Abschnitt lassen sich mehrere sägen. Für ein gedrehtes Heft zählt etwas anderes: die Dicke der Wand an ihrer schwächsten Stelle. Über die ganze Länge muss sie stark genug bleiben, damit auch der tiefste Punkt der Windung noch im festen Material liegt. Damit fällt der größte Teil eines Knochens für dieses Modell aus, und übrig bleibt der kräftige Mittelabschnitt, aus dem sich dann meist nur ein einziges Paar Rohlinge sägen lässt.

Was danach an der Oberfläche zu sehen ist, gehört zum lebenden Gewebe. Die feinen Punkte über der polierten Fläche sind die Öffnungen der Kanäle, in denen die Gefäße saßen, und sie ziehen sich mit der Windung um das Heft herum, statt in Reihen zu stehen. Der Ton bewegt sich zwischen Cremeweiß und einem gebrochenen Elfenbein, je nach Tier und Stelle, und wird über Jahre eine Spur wärmer, ohne fleckig zu werden. Zwei Stücke nebeneinander zeigen darin fast immer einen kleinen Unterschied.

doppelplatinen
griffe aus knochen
4,8/5

Basierend auf 14 geprüften Bewertungen

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  1. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Der Subtil in hellem Knochen: die gedrehte Form läuft durch das cremeweiße Material wie eine Welle durch Milch. Skulptur und Werkzeug in einem, und beides vom Feinsten.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sven S.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ich habe zwischen der Ebenholz- und der Knochenversion geschwankt und die helle genommen. Die Drehung wirkt im Hellen weicher, meine Wahl bestätigt sich täglich.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ingrid L.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Nach zwei Jahren ist der Knochen einen warmen Ton tiefer und die Drehung unverändert elegant. Das Messer reift wie sein Material, in aller Ruhe.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Thomas R.

  4. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Heller Knochen mit sanfter Drehung: das Messer wirkt wie ein Fundstück vom Strand, veredelt von Meisterhand. Ich greife täglich danach, oft ohne Grund, die Form ruft.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ute C.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die geschmiedete Biene glänzt golden am Kopf der hellen Drehung, ein warmer Auftakt. Danach übernimmt die Form, das Auge folgt ihr freiwillig.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Michael E.

  6. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau zum Fünfundfünfzigsten bekommen, hell und mit Schwung, ihre Beschreibung. Sie meinte das Messer, sagt sie, ich nehme es trotzdem persönlich, positiv – die Klinge trägt jetzt eine Gravur mit dem Vereinsnamen, der Vorstand war begeistert.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Wolfgang C.

  7. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Torsion liegt satt in der Hand, kein gerader Griff füllt die Finger so vollständig. Wer einmal Subtil gehalten hat, versteht den Namen für immer.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Daniel B.

  8. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Klinge sitzt fest und schneidet fein, die Windungen geben den Fingern Halt. Form folgt Funktion, und beide sehen dabei großartig aus.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Christian P.

  9. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Knochen wird mit den Jahren cremiger und die Drehung sammelt das Licht in den Kehlen. Das Messer altert wie eine Elfenbeinschnitzerei, würdevoll und warm.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Karin E.

  10. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Frühstück fängt die gedrehte Form das Morgenlicht als erste am Tisch. Der Tag beginnt mit einer kleinen Skulptur, besser geht Routine nicht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Susanne V.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Enkel fährt die Windungen mit dem Finger nach, wie eine Rennstrecke. Der Knochen glänzt an dieser Stelle inzwischen tiefer, Kinderpflege sozusagen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Nicole H.

  12. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Torsion im hellen Knochen wirkt weicher als in dunklem Holz, fast fließend. Das Messer sieht aus wie gegossen, dabei ist es gewachsen und gedreht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Christian B.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Der glatte Knochen verträgt den Alltag gelassen, kurz abwischen, fertig. Schönheit ohne Schonprogramm, die beste Sorte für meinen Haushalt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Melanie T.

  14. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Für die Käseplatte ist es das eleganteste Werkzeug des Hauses, hell auf hell mit Bewegung. Die Gäste bemerken erst die Form, dann den Käse, die Reihenfolge ehrt das Messer.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Frank M.

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