Die Klinge dieses Sommeliermessers besteht aus Balbach-Damast, einem gefalteten Stahl aus zwei unterschiedlichen Sorten, die in zahlreichen Lagen verschweißt und immer wieder gefaltet werden, bis viele feine Schichten entstehen. Erst ein Säurebad legt das Muster frei, weil es die beiden Stähle unterschiedlich stark angreift und die dunklen und helleren Wellen an die Oberfläche holt. Dieser Vorgang ist nicht umkehrbar und fällt bei jedem Stück anders aus, sodass jede Damastklinge ihr unverwechselbares Muster zeigt. Von einem einzigen Messerschmied handgeschmiedet, wird dieser Stahl zum Herzstück, das aus dem Messer ein Sammlerstück macht.
Am Knochen findet dieser Stahl seinen hellsten Partner. Weiß bis elfenbeinfarben und von wenigen grauen Linien durchzogen, bildet der Griff einen ruhigen, neutralen Grund, auf dem das Auge jede Feinheit des Metalls sofort erfasst. Die von Hand gefeilten Platinen, die guillochierte Feder und die von Hand bearbeitete Klinge heben sich vom hellen Knochen ab, ohne jeden Schatten. Auf dunkleren Griffen geht ein Teil dieser Arbeit verloren, auf dem hellen Knochen bleibt sie ablesbar. Darin liegt die Symbiose dieses Modells: Der neutrale Griff überlässt dem geschmiedeten Metall die ganze Bühne.
Ein handgefertigtes Kellnermesser aus Knochen mit Damastklinge ist für den gedacht, der den Wein mit einem besonderen Stück am Tisch begleitet. Auf dem hellen, perlmuttfarbenen Knochen tritt das Muster des Balbach-Damasts besonders klar und ohne jede Ablenkung hervor, und keine Klinge gleicht in ihrer Zeichnung der anderen. Gefertigt wird jedes Stück in Frankreich, von der freigelegten Klinge bis zum polierten Knochengriff, in einer Manufaktur ohne anonyme Serie. Wer dieses Sommeliermesser wählt, entscheidet sich für ein lebendiges Damastmuster auf dem hellsten, klassischsten Grund, den die Laguiole-Werkstatt neben dem Horn kennt.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers
















