Der Griff aus zweifarbiger Kastanienmaser, in dem ein tiefes Grün dominiert und sich mit rötlichen Adern mischt, erinnert an die Wiesen des Aubrac im Hochsommer: sattes Gras, wilde Blumen, Hecken, deren Schatten sich mit dem Licht der untergehenden Sonne verweben.
Am oberen Ende des Messers wacht die Biene. Fein ziseliert, mit zart gezeichneten Flügeln und diesem Gänseblümchen als Kopf, scheint sie das Licht selbst zu sammeln. Sie ist nicht nur ein Emblem, sondern eine kleine Hüterin der Tischgeschichten – von gemeinsamen Mahlzeiten und Picknicks im Gras, das noch kühl von Tau ist.
Die Rückenfeder, im oberen Drittel graviert, zeichnet eine diskrete Friese, wie ein altes Leinenmotiv, das die Zeit in den Stoff geätzt hat. Weiter unten wird sie glatt, und die Platinen übernehmen die Feinarbeit: Ihre weichen Kurven setzen sich an der Seite des Messers fort und begleiten die Hand mit einer beinahe unerwarteten Sanftheit.
Wiesenbiene ist kein bloßes Klappmesser, sondern ein Stück französische Landschaft, zur Handfläche gefaltet – bereit, jederzeit wieder an den Tisch zurückzukehren.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers



















