Das Horn des Wasserbüffels ist ein dichtes, schweres Material von einem Schwarz, das kaum ein anderer Naturstoff so gleichmäßig hält. Anders als das Horn europäischer Rinder, das zwischen Blond und Braun changiert, bleibt echtes Büffelhorn durchgehend dunkel, ohne helle Zonen und ohne unruhige Zeichnung. Für ein Sommeliermesser aus Büffelhorn ist genau das die eigentliche Qualität: Der Griff wirkt wie ein schwarzer Hintergrund, vor dem das gravierte Metall nach vorne tritt. Wo ein großer Wein in dunkler Robe im Glas steht, antwortet dieser Griff mit derselben ruhigen, selbstverständlichen Tiefe, und das Öffnen wird zu einem kleinen, würdigen Auftakt.
Beim Öffnen zeigt sich, warum diese Reihe als Spitze der Sommelier-Serie gilt. Der Daumen liegt auf der guillochierten Feder und spürt das feine Rillenmuster, das über die ganze Länge von Hand gearbeitet ist. Der einfache Hebel setzt sauber auf dem Flaschenhals auf, und der Korken löst sich in einem einzigen, ruhigen Zug. Selbst alte, trockene Korken geben nach, ohne zu bröseln, und die von Hand gravierte Klinge trennt die Kapsel in einem sauberen Schnitt. Zwischen dem schwarzen Griff und dem hellen Stahl der Backen entsteht dabei ein Kontrast, der bei jeder Bewegung neu aufblitzt und den Blick sofort auf das gravierte Metall zieht.
Ein Griff aus echtem Büffelhorn ist auf lange Sicht gedacht. In Frankreich entsteht jedes Stück von Hand, nach den Regeln, die in der Manufaktur seit Langem gelten, und das Horn dunkelt mit den Jahren noch eine Spur nach, ohne seine Intensität zu verlieren. Das Schwarz nimmt die Spuren des Gebrauchs auf wie eine feine Patina und gewinnt an Tiefe, statt zu altern. Wer ein handgefertigtes Kellnermesser aus Büffelhorn wählt, entscheidet sich für den nüchternsten und zugleich kontrastreichsten Griff der ganzen Prestige-Reihe.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers















