Das Besteck-Set aus Wacholderholz ist auf den Rhythmus einer ganzen Mahlzeit ausgelegt. Das Steakmesser schneidet den Hauptgang sauber, und die Gabel hält, was auf dem Teller liegt. Der Suppenlöffel fasst Eintopf wie Consommé, die Dessertgabel zerteilt den Kuchen, der Dessertlöffel holt Crème und Kompott aus der Schale. Fünf Teile, ein Platz: Es fehlt nichts, und nichts ist doppelt, sodass die Hand bei jedem Gang wie von selbst zum passenden Stück greift.
Alle fünf Griffe sind aus Wacholderholz geschnitten, jeder mit einer eigenen Streuung dunkler Augen, und erst das Satinieren gibt ihnen ihren gemeinsamen, seidenmatten Auftritt. Die Backen aus satiniertem Edelstahl nehmen den matten Ton des Holzes auf, die von Hand gefeilte Guillochierung zieht sich über den Griffrücken, auf jedem Teil sitzt die Biene, und das Hirtenkreuz zeichnet den Griff des Steakmessers aus. So trägt das kleinste Gedeck des Hauses dieselben Zeichen wie die großen Tafelservices der Manufaktur.
Gefertigt wird das Set in Frankreich von Hand. Der Besteckmacher wählt das Wacholderholz nach Farbe und Astaugen aus, schneidet die fünf Griffe zu und passt sie so ein, dass sie zusammen ein Bild ergeben. Die Länge jedes Teils folgt dabei seiner Aufgabe, das Steakmesser als längstes Stück voran, die beiden Dessertteile als kürzeste, und doch tragen alle fünf dieselbe Linie. Zu jedem Set gehört ein nummeriertes Echtheitszertifikat, das die Herkunft aus der Manufaktur belegt und aus fünf Besteckteilen ein dokumentiertes Stück Handwerk macht.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers













