Das Weinrebenholz ist die Essenz des Weinbergs in fester Form. Über Jahrzehnte trägt ein Rebstock seine Trauben, trotzt Frost und Hitze und wird dabei zu einem knorrigen, dichten Holz, das von der Mühe des Wachsens erzählt. Wird die Rebe nach langer Ernte gerodet, beginnt für einen kleinen Teil davon ein zweites Leben als Griff. Seine Farbe reicht von hellem Nussbraun bis zu warmem Rotbraun, durchzogen von den unregelmäßigen Linien des Wuchses. Als Kellnermesser aus Weinrebenholz trägt dieses Holz eine Geschichte an den Tisch, die kein anderes Material erzählen kann: die Geschichte des Weins selbst, von der Rebe bis ins Glas.
Am Tisch entfaltet die Rebe ihre ganze Bedeutung. Der warme, erdige Ton passt zu einem einfachen Landwein ebenso wie zu einem großen Gewächs, und die satinierte Oberfläche lässt die knorrige Struktur lebendig wirken, ohne sie glänzen zu lassen. Als natürlich gewachsenes Weinbergholz ist die Rebe von Natur aus zäh und übersteht den täglichen Wechsel zwischen kühlem Keller und warmer Tafel gut. Wo makellose Hölzer glatt und beliebig wirken, trägt das Rebholz seine Herkunft sichtbar in sich. Ein Sommeliermesser aus Weinrebenholz ist darum kein bloßer Griff, sondern ein Stück Weinberg, das den Bogen von der Ernte bis zum Öffnen der Flasche spannt.
Einen Griff aus echtem Weinrebenholz erkennt der Weinfreund an seinem knorrigen Wuchs und den unregelmäßigen, gewachsenen Linien. Jedes Stück wird in Frankreich von Hand gefertigt und einzeln kontrolliert, damit die eigenwillige Schale sauber auf Backen und Klinge trifft. Mit den Jahren dunkelt das Rebholz nach und seine Maserung tritt noch deutlicher hervor. So wird ein handgefertigtes Kellnermesser aus Weinrebenholz mit jeder geöffneten Flasche mehr zum persönlichen Begleiter, der die Liebe zum Wein bis in den Weinberg zurückverfolgt.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers










