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Laguiole Taschenmesser Doppelplatinen mit Korkenzieher, Griff aus Wacholder

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Wacholder ist das einzige Griffholz im Sortiment, das sich bemerkbar macht, bevor jemand hinsieht. Ein paar Sekunden in der geschlossenen Faust genügen, dann wird das Harz in den Poren warm und der Geruch steht im Raum: würzig, ein wenig nach Kiefernzapfen, ein wenig nach den blauen Beeren, die im Strauch sitzen. Ein Klappmesser mit Klinge und Korkenzieher bekommt damit eine Eigenschaft, die kein Stahl liefern kann.

Zu sehen gibt es ebenso viel. Der helle, honiggelbe Grund ist von dunklen Knoten durchsetzt, die dort sitzen, wo einmal ein Zweig ansetzte, und rundherum drehen sich die Fasern in engen Kreisen. Satiniert geschliffen bleibt diese Fläche matt. Das Laguiole Taschenmesser setzt darüber den Stahl: vier Flächen mit Guillochierung von Hand, dazu der Korkenzieher, der eingeklappt im Rücken liegt.

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Ein Laguiole für die Hosentasche und für den gedeckten Tisch: von Hand guillochierte Doppelplatinen, eine Klinge aus Edelstahl und ein Korkenzieher, der im Rücken des Griffs verschwindet, bis die nächste Flasche ansteht.

Laguiole Messer mit Korkenzieher und Doppelplatinen aus Wacholder

Ein zweiteiliges Klappmesser aus französischer Fertigung, gebaut bei Laguiole en Aubrac: Klinge und Korkenzieher an einem Griff, dessen Schalen aus satiniertem Wacholder bestehen. Eingefasst wird das Holz von vier guillochierten Platinen, und am Griffende sitzt die Biene aus geschmiedetem Stahl. Alle Angaben in Kurzform:

  • Griff: Wacholder, satiniert geschliffen.
  • Maße: 12 cm geschlossen, 22 cm offen, Klinge 10 cm.
  • Platinen: Doppelplatinen, von Hand guillochiert.
  • Montage: zweiteilig, Klinge und Korkenzieher.
  • Korkenzieher: Edelstahl, drei Windungen.
  • Guillochierung: Platinen, Feder und unter der Schnecke.
  • Backen: zwei Backen aus Edelstahl.
  • Hirtenkreuz: eingesetzt in die linke Griffschale.
  • Klinge: Edelstahl, Innenanschlag schützt die Schneide.
  • Biene: geschmiedet, aus einem Stück mit der Feder.
  • Lieferung: Baumwollbeutel, Zertifikat, Gravur, Garantie.

Wacholder wächst so langsam, dass ein Stamm für zwei Griffschalen Jahrzehnte braucht, und er wächst dabei alles andere als gerade. Aus einem Abschnitt kommen deshalb selten mehr als ein oder zwei brauchbare Paare, beim Rest liegt ein Riss oder ein Knoten an der falschen Stelle. Wer diese Auswahl trifft, entscheidet damit über das ganze Messer. Danach folgt die Feile: erst die vier Platinenflächen, dann die Feder, zuletzt der verdeckte Abschnitt unter der Schnecke, alles von einer einzigen Hand, die beide Seiten gleich weit führt.

Der Wacholdergriff mit Korkenzieher in Bewegung

Riechen lässt sich ein Video nicht, sehen dafür alles andere. Die Kamera fährt über die hellen Flächen, in denen die Knoten als dunkle Augen stehen, und zeigt, wie eng sich die Fasern um sie legen. Danach wandert der Blick auf den Rücken, wo die gefeilten Reihen über vier Platinen laufen, bis der Korkenzieher ausklappt und die letzte Windung frei steht.

Wacholder gibt es bei Laguiole en Aubrac auch abseits dieses Modells: als schlanke Ausführung mit Edelstahlbacken, als Doppelplatinen-Variante ohne Schnecke, als Kellnermesser mit Wacholdergriff und als Steakmesser für sechs Plätze. Wie lebhaft dieses Holz ausfallen kann, zeigt die Übersicht aller Wacholder-Modelle.

laguiole messer mit korkenzieher doppelplatine griff wacholder

Auf einer schmalen Griffschale ist ein Knoten nie nur Zierde. Er ist die härteste Stelle im ganzen Stück, die Fasern laufen um ihn herum wie Wasser um einen Stein, und je nachdem, wo er liegt, macht er den Griff besser oder unbrauchbar. Bei Wacholder geht deshalb ein großer Teil der Arbeit dem Zuschnitt voraus: Gesägt wird so, dass die auffälligen Knoten mitten auf der Schale stehen und nicht an der Kante, wo sie unter Belastung ausreißen könnten. Was diese Prüfung nicht besteht, wandert in kleinere Teile oder in den Ofen. Von einer Kiste Rohlingen bleibt am Ende oft nur eine Handvoll Paare übrig, die zueinander passen.

Der eigentliche Aufwand steckt im Stahlteil. Doppelplatinen bedeutet zwei Platinen je Griffseite, was den Rücken verbreitert und dem Messer vier Kanten gibt, auf denen sich die Feile bewegen kann. Die Reihen laufen dort über die volle Länge, greifen auf die Feder über und enden unter der Schnecke des Korkenziehers, also an einer Stelle, die erst beim Ausklappen sichtbar wird. Über dem hellen Wacholder steht dieses dunkle Band aus Stahl besonders klar. Zwei Backen aus Edelstahl fassen den Griff an den Enden, innen hält ein Anschlag die Schneide beim Schließen von der Feder fern, und in die linke Schale ist das Hirtenkreuz eingelassen.

Im Gebrauch passt dieses Messer zu allem, was ohne Tischdecke stattfindet. Eine Brotzeit auf der Hütte, eine Rast am Wegrand, ein Abend auf dem Balkon mit Wurst, Käse und einer Flasche, die noch zu ist. Als Weinöffner arbeitet die Schnecke ohne Hebel, dafür mit einem Griff, der breit genug ist, um den Zug bequem aufzunehmen. Und weil die Hand dabei fest zupackt, kommt in genau diesem Moment der harzige Geruch wieder hoch. Danach klappen Klinge und Schnecke zurück in den Griff, und das Messer geht dorthin, wo es hergekommen ist.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montage2-teilig, Klinge und Korkenzieher
GriffmaterialWacholder
Griffoberflächesatiniert
KlingeEdelstahl 12C27MOD
KorkenzieherEdelstahl, drei Windungen
Backen2 Backen aus Edelstahl
PlatinenDoppelplatinen, von Hand guillochiert
Federguillochiert
Bienegeschmiedet
Hirtenkreuzja, auf der linken Griffschale
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
Klingenlänge10 cm
Länge geöffnet22 cm
LieferungBaumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravurauf Wunsch, kostenlose Lasergravur
Garantielebenslang auf Herstellungsfehler
SKULEA2P12CMAFINOXDPGE
GTIN3760199282898

Doppelplatinen und Korkenzieher: warum dieses Modell auffällt

Wer dieses Messer neben ein einfach gebautes Laguiole legt, sieht den Unterschied im selben Moment. Beim einfachen Modell trägt allein der Rücken ein gefeiltes Muster. Hier läuft es rundherum, über den Rücken und unter dem Griff entlang, weil auf jeder Seite zwei Platinen sitzen statt einer. Der Stahl fasst das Holz oben und unten ein, und beide Kanten sind von Hand guillochiert. Diese Verzierung folgt keiner Vorlage. Das Feilwerk stammt von einem einzelnen Messerschmied und gilt als seine Unterschrift, die er auf jedes Stück setzt, das seine Werkstatt verlässt. Kein zweites Messer trägt genau dasselbe Muster.

Genau deshalb ist es das Messer, das man hervorholt, wenn andere zusehen. Es kommt auf den Tisch, sobald Brot, Wurst und die Flasche da sind, und es bleibt zwischen Gläsern und Tellern liegen, weil es dort gut aussieht. Den Auftritt hat dann der Korkenzieher: drei Windungen aus Edelstahl, die aus dem Rücken herausdrehen, den Korken am Stück holen und danach wieder verschwinden, ohne dass der Griff seine Linie verliert. Die doppelten Platinen geben dem Ganzen die Steifigkeit, auf die es beim Ziehen ankommt, und am Griffende sitzt die Biene, geschmiedet aus demselben Stück Stahl wie die Feder. Ein Messer, das gesehen werden will und trotzdem jeden Tag arbeitet.

Wacholder: das Holz, das man riecht

Der Wacholder ist eher Strauch als Baum. Er steht auf mageren Böden, auf Kalk, in Heiden und an Waldrändern, und er legt im Jahr nur wenig zu. Ein Stamm, der dick genug für Griffschalen ist, hat entsprechend viele Jahre hinter sich, und in dieser Zeit hat er das Harz eingelagert, dem er seinen Geruch verdankt. Dieselbe Verbindung steckt in den blauen Beeren, die als Gewürz an Wild und Sauerkraut kommen und dem Gin seinen Namen gegeben haben. Getrocknetes Wacholderholz gibt den Duft langsamer ab als frisches, dafür über sehr lange Zeit.

Für den Griff heißt das: Eine dichte Lackschicht käme hier nicht infrage, weil sie das Holz abschließen und den Geruch mit einsperren würde. Der satinierte Schliff geht deshalb bis auf die Faser, glättet sie und lässt sie offen genug, damit die Wärme der Hand weiterhin etwas herausholt. Angenehm ist dabei auch, dass die matte Fläche die dunklen Knoten nicht überstrahlt, sondern stehen lässt, mit ihren engen Ringen und den feinen Rissen darin, die zum Bild dieses Holzes gehören. Zur Pflege genügt es, den Griff nach dem Gebrauch trocken abzureiben.

laguiole en aubrac doppelplatine test
wacholderholz
4,8/5

Basierend auf 14 geprüften Bewertungen

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  1. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Der Korkenzieher zieht auch lange Naturkorken sauber, das hätte ich einem Taschenmesser nicht zugetraut.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Lars T.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Auf der Almwanderung erst die Brotzeit, unten im Tal die Flasche: ein Messer für den ganzen Tag.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Katrin B.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau zum Sechzigsten bekommen, weil Wacholder mich an die Heide meiner Kindheit erinnert. Der Duft beim Auspacken hat sofort funktioniert – auf der Klinge steht seitdem mein Name, hauchfein graviert.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Gabriele E.

  4. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Die Klinge sitzt spielfrei und öffnet mit einem Klack, der im stillen Wald fast feierlich klingt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Georg P.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Käse, Wurst, Apfel, Flasche: die Reihenfolge unserer Sonntage, und dieses Messer erledigt alles davon.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Matthias P.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die rötlichen Adern im hellen Holz werden mit der Zeit tiefer, das Messer wird von Monat zu Monat schöner.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Cornelia L.

  7. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Helles Holz, blanker Stahl, feine Biene: schlicht genug für jeden Tag, schön genug fürs Restaurant.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sandra V.

  8. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Wacholderholz mit feinen rötlichen Adern, dazu Klinge und Korkenzieher: das Messer riecht beim Auspacken nach Wald und ist nach der ersten Flasche unentbehrlich.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Karin D.

  9. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Zwei Platinen, eine kräftige Feder, ein Korkenzieher, kein Schnickschnack. So wollte ich es, so kam es.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Anja M.

  10. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Wanderfreund hat das gleiche Modell, wir öffnen unsere Gipfelflasche abwechselnd. Das Ritual ist inzwischen wichtiger als der Gipfel.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Martina Z.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Als Dank an unseren Bergführer nach der Tourenwoche gekauft. Er hat es sofort ans Gurtzeug gehängt, neben den Karabiner.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Julia W.

  12. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Nach etlichen Radtouren im Packsack keine Macke im Holz, keine stumpfe Klinge. Das Ding ist fürs Draußensein gebaut.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Werner P.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Doppelplatinen geben dem Messer ein sattes, vertrauenerweckendes Gewicht. Beim Schneiden von hartem Bergkäse wackelt gar nichts.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Heike S.

  14. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ich habe lange gezögert, ob es die Variante mit Korkenzieher sein muss. Nach dem ersten spontanen Abend am See stellt sich die Frage nicht mehr.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Oliver T.

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