Saint-Amour, der erste Wein eines Festabends. Der Beaujolais-Cru kommt in seiner leuchtend granatroten Robe an, und das Sommeliermesser, das ihn geöffnet hat, ruht auf dem Tischtuch mit einem Schein, der an ein Silberbesteck erinnert. Dieses Kellnermesser aus Edelstahl gehört an Tafeln, an denen jeder Gegenstand gewählt ist, an denen das Licht bedacht wird und an denen der Wein ebenso zum Dekor gehört wie zur Karte. Sein leuchtender Stahl fängt die Robe des Saint-Amour ein und wirft ihren Reflex über die ganze Fläche zurück wie ein farbliches Echo, das niemand geplant hat und das den Auftakt des Abends festlich färbt.
Kommt der zweite Wein des Abends ins Glas, ein kräftigerer Cru, wechselt die Fläche des Sommeliermessers ihre Erscheinung. Das helle Rubinrot weicht einem dunkleren Granat im Widerschein des Metalls, und der reflektierende Stahl begleitet den Fortgang des Essens wie ein verchromtes Chamäleon, das sich jeder neuen Flasche anpasst. Der massive Körper gibt der Bewegung ein ruhiges Gewicht, und die nahtlose Fläche ohne Kante lässt die Finger ebenso mühelos gleiten wie den Wein am Glas. Der Zug, mit dem der Korken kommt, hat die Leichtigkeit einer Bewegung, die auf keinen Widerstand trifft und dennoch mit voller Sicherheit fasst.
Dieses hochwertige Kellnermesser gehört an die Tafeln, an denen mit Sorgfalt gedeckt wird. Sein Schein ist nicht zurückhaltend, und gerade das macht ihn im festlichen Rahmen richtig. Jedes Exemplar wird in Frankreich einzeln von Hand gefügt und geprüft, bevor es die Werkstatt verlässt. Ein französischer Weinöffner, der den Moment des Öffnens zu einem kleinen Schauspiel für die Augen macht und daran erinnert, dass der Wein ein Genuss für das Auge ist, ehe er einer für den Gaumen wird. So begleitet dieses handgefertigte Sommeliermesser die schönsten Abende mit dem Funkeln eines echten Festobjekts.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers















