Wer ein Kellnermesser Puzzle Arrow neben die Flasche legt, wählt kein einzelnes Holz, sondern einen ganzen Chor. So wie der Kellermeister im Languedoc seine Cuvée zusammenstellt, ein Fundament aus Carignan, dazu Grenache für die Wärme und ein Zug Syrah für die Tiefe, so setzt der Messermacher hier verschiedene Hölzer nebeneinander, bis aus vielen Teilen ein Griff wird. Jedes dieser Hölzer behält seine eigene Farbe, und doch fügen sie sich zu einem freien Muster, dessen Reiz gerade aus dem Nebeneinander entsteht. Die Schönheit liegt nicht in einem einzelnen edlen Holz, sondern im Verbund, so wie ein großer Wein seine Größe nicht einer einzigen Rebe verdankt.
Reicht man das Messer bei einem Glas Corbières um den Tisch, drehen die Gäste den Griff in den Fingern und lassen die Hölzer an sich vorbeiziehen. Der Wechsel von einem Holz zum nächsten unter den Fingern gleicht dem Verlauf eines Weins am Gaumen, wenn ein Aroma das andere ablöst, von der Frucht zur Würze, von der Frische zur Länge. Das satinierte Finish gibt den verschiedenen Hölzern einen gemeinsamen Ton, der die Kontraste zusammenhält, so wie der Ausbau im Fass die Rebsorten einer Assemblage vereint, ehe der Wein auf die Flasche kommt.
Auf dem Tisch bleibt dieses Puzzle Arrow nicht unbemerkt. Das lebhafte Nebeneinander der Hölzer zieht den Blick auf sich und bringt das Gespräch in Gang, lange bevor der erste Wein eingeschenkt ist. Über dem Hebel sitzt die klassische Biene, an der ein echtes Laguiole zu erkennen ist. Wer sich für dieses handgefertigte Sommeliermesser entscheidet, bekommt kein bedrucktes Dekor, sondern ein Muster aus echten Hölzern, das sich an keinem zweiten Griff wiederholt, und einen Weinöffner für Abende, an denen über Rebsorten und Terroirs gesprochen wird.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers















