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Champagnersäbel von Laguiole en Aubrac

Eine Flasche Champagner mit dem Säbel öffnen: Kein anderer Auftakt macht einen Abend so festlich. Dabei ist das Sabrieren einfacher, als es aussieht, denn die Klinge muss nicht scharf sein. Sie gleitet an der Naht entlang und trifft den Glasring unter dem Korken, den schwächsten Punkt der Flasche; der Druck im Inneren erledigt den Rest. Laguiole en Aubrac fertigt jeden Champagnersäbel von Hand in Frankreich, mit Griffen aus edlen Hölzern oder Horn.

In der historischen Heimat des Laguiole von Hand gefertigtNummeriertes EchtheitszertifikatLebenslange Garantie auf Fertigungsfehler

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Wie funktioniert das Sabrieren?

Am Hals jeder Champagnerflasche sitzt unter dem Korken ein verstärkter Glasring, und genau dort liegt der schwächste Punkt. Im Inneren herrschen rund sechs Bar; der Impuls des Säbels an dieser Stelle genügt, und der Ring löst sich mitsamt Korken in einem Stück. Die Kraft ist so groß, dass keine Splitter ins Getränk geraten. Deshalb braucht die Klinge keine Schneide: Nicht die Schärfe öffnet die Flasche, sondern der gezielte Impuls aus einer ruhigen, fließenden Bewegung.

So sabrieren Sie richtig

Kühlen Sie die Flasche gründlich, der Hals muss richtig kalt sein. Entfernen Sie die Folie, lösen Sie das Drahtkörbchen und drehen Sie es oberhalb des Glasrings wieder fest. Legen Sie die Flasche in die freie Hand, den Daumen in der Vertiefung des Bodens, die Naht nach oben, in einem Winkel von etwa 30 bis 40 Grad. Führen Sie den Säbel erst ein paar Mal locker an der Naht entlang, dann ziehen Sie ihn in einem durchgehenden Zug bis über den Rand hinaus durch. Sabrieren Sie im Freien, den Flaschenhals in eine sichere Richtung gerichtet, und halten Sie die Flasche danach noch einen Moment schräg, damit der Champagner nicht überschäumt.

Vom Husarensäbel zum Tafelritual

Das Sabrieren stammt aus der Zeit Napoleons: Die Husaren seiner Garde öffneten Champagner nach dem Sieg mit dem Säbel, im Sattel, mit einem einzigen Hieb. Aus der Geste der Reiter wurde ein Ritual der Tafel, das bis heute festliche Abende eröffnet. Ein Champagnersäbel von Laguiole en Aubrac führt diese Tradition als handgefertigtes Stück weiter.

Olivenholz, Wacholder, Büffelhorn oder Hornspitze

Jeder Säbel wird in der Werkstatt von Laguiole en Aubrac montiert: Griffschalen aus Olivenholz, Wacholder, Büffelhorn oder Hornspitze, von Hand geformt und auf den Erl der Klinge genietet, dazu die Biene als Zeichen des Hauses. Die Klinge aus poliertem Edelstahl misst 27 Zentimeter, der ganze Säbel gut 40; seine rund 300 Gramm geben dem Schwung Wucht und Richtung. Kein Griff gleicht dem anderen, denn Holz und Horn sind bei jedem Stück anders gezeichnet.

Häufige Fragen zum Champagnersäbel

Kann man einen Champagnersäbel gravieren lassen?

Nein, und dafür gibt es einen technischen Grund: Eine hochpräzise Lasergravur entsteht in einer geschlossenen, gesicherten Kammer, und in diese Maschinen passt ein Säbel von gut 40 Zentimetern schlicht nicht hinein. Wird eine Gravur dennoch angeboten, entsteht sie außerhalb einer solchen Präzisionskammer, mit entsprechend gröberem Ergebnis. Wir verzichten deshalb bewusst darauf. Gravieren lassen können Sie bei uns alle Messer und Kellnermesser.

Welche Flaschen lassen sich sabrieren?

Entscheidend ist der Druck in der Flasche. Champagner mit seinen rund sechs Bar eignet sich am besten; auch Cava und flaschenvergorene Winzersekte lassen sich sabrieren. Einfacher Prosecco kommt dagegen nur auf etwa drei Bar, das genügt nicht, damit der Ring sauber abspringt.

Ist das Sabrieren gefährlich?

Mit der richtigen Vorbereitung ist es ein kontrollierter Vorgang: gut gekühlte Flasche, Naht nach oben, im Freien sabriert und der Hals in eine Richtung, in der niemand steht, denn Korken und Glasring fliegen mit beachtlichem Tempo davon. Die Klinge selbst ist nicht geschärft; der Säbel ist kein scharfes Schwert, sondern ein Werkzeug für einen einzigen, gezielten Impuls.

Geliefert wird jeder Champagnersäbel in einer Box aus Eichenholz mit nummeriertem Echtheitszertifikat; zur Pflege genügt eine kurze Reinigung von Hand.