Dieses Buttermesser aus Schlangenholz von Laguiole en Aubrac übernimmt zwei Aufgaben mit einer Klinge, breit und geschliffen. Die Schneide löst eine Portion Butter, Frischkäse oder Pâté ab, die flache Seite verstreicht sie gleich darauf auf dem Brot. Ein einziges Messer für Schneiden und Streichen, ohne ein zweites zu brauchen. Die Spitze läuft abgerundet aus, ohne Stich. Sie zieht flach über die Scheibe, statt sich hineinzubohren.
Die Konstruktion beruht auf dem durchgehenden Erl: Vom Klingenansatz bis zum Griffende läuft der Stahl durch und hält alles fest zusammen. Sein Rücken trägt eine von Hand ausgeführte Guillochierung, feine, gleichmäßige Linien nach der Handschrift des Messermachers. Zwei Backen aus gebürstetem Edelstahl fassen das Holz an beiden Enden, ihr mattes Finish steht im Kontrast zur blank polierten Klinge. Die Biene sitzt am oberen Rand des Griffs, und das hochglanzpolierte Schlangenholz schimmert unter der Hand.
Das Schlangenholz wächst in den Regenwäldern Guyanas, wo man es auch Amourette nennt. Es zählt zu den härtesten und dichtesten Hölzern der Welt, mit sehr feiner Maserung und einer rotbraunen bis orangefarbenen Grundfarbe, die von dunklen Flecken durchzogen wird, fast wie eine Schlangen- oder Leopardenhaut. Poliert nimmt es einen tiefen Glanz an, und keine zwei Griffe zeigen je dieselbe Zeichnung.
Auch andernorts bei Laguiole en Aubrac taucht dieses seltene Schlangenholz auf: einem Taschenmesser aus Schlangenholz für jeden Tag, einem Kellnermesser aus Schlangenholz zum Öffnen der Flasche, dem Steakmesser-Set aus Schlangenholz für die große Tafel und dem Käsemesser aus Schlangenholz für die Käseplatte. Eine Übersicht aller Stücke aus diesem seltenen Holz bietet die Materialseite Schlangenholz.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers










