Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
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Laguiole Taschenmesser Doppelplatinen mit Korkenzieher, Griff aus Schlangenholz

379€

Dieses Klappmesser wird am Tisch herumgereicht, lange bevor die erste Flasche offen ist. Schuld daran ist der Griff. Auf rotbraunem Grund sitzen dunkle, fast schwarze Male, mal als einzelne Tupfen gestreut, mal zu kurzen Balken zusammengelaufen, die quer über die Schale ziehen. Diesem Muster verdankt das Holz seinen Namen, und der Hochglanz treibt es noch weiter nach vorn, weil die geschlossene Fläche nichts davon schluckt.

Dazu kommt, was das Messer leisten soll. Klinge und Korkenzieher hängen am selben Griff, das eine für Brot, Wurst und Käse, das andere für den Korken, und beide klappen danach wieder ein. Drei Windungen aus Edelstahl liegen geschlossen im Rücken, ringsum fassen vier einzeln gefeilte Platinen die Feder: ein Laguiole Taschenmesser, dessen Korkenzieher nichts aufträgt.

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Ein Laguiole für die Hosentasche und für den gedeckten Tisch: von Hand guillochierte Doppelplatinen, eine Klinge aus Edelstahl und ein Korkenzieher, der im Rücken des Griffs verschwindet, bis die nächste Flasche ansteht.

Laguiole Messer mit Korkenzieher und Doppelplatinen aus Schlangenholz

Ein Klappmesser aus zwei Teilen, hergestellt in Frankreich bei Laguiole en Aubrac: Klinge und Korkenzieher. Der Griff besteht aus glänzend poliertem Schlangenholz und wird von vier Platinen gefasst, die einzeln von Hand guillochiert werden. Am Griffende sitzt die geschmiedete Biene. Die Angaben im Überblick:

  • Griff: Schlangenholz, glänzend poliert.
  • Maße: 12 cm geschlossen, 22 cm offen, Klinge 10 cm.
  • Platinen: Doppelplatinen, von Hand guillochiert.
  • Montage: zweiteilig, Klinge und Korkenzieher.
  • Korkenzieher: Edelstahl, drei Windungen.
  • Guillochierung: Platinen, Feder und unter der Schnecke.
  • Backen: zwei Backen aus Edelstahl.
  • Hirtenkreuz: eingesetzt in die linke Griffschale.
  • Klinge: Edelstahl, Innenanschlag schützt die Schneide.
  • Biene: geschmiedet, aus einem Stück mit der Feder.
  • Lieferung: Baumwollbeutel, Zertifikat, Gravur, Garantie.

Schlangenholz lässt sich nicht überreden. Stumpfes Werkzeug richtet daran nichts aus, zu viel Druck bricht die Kante aus, und wird der Rohling zu schnell getrocknet, zeigen sich feine Risse. Der Weg zur fertigen Schale führt deshalb über viele Stufen, immer feiner, bis die letzte Politur die Fläche schließt und kein Füller mehr nötig ist. Danach kommt die Feile an den Stahl: über die vier Platinen, weiter auf die Feder und hinunter bis unter die Schnecke, wo die Reihen nur beim Ausklappen zu sehen sind.

Der Schlangenholzgriff mit Korkenzieher im Video

Im Film läuft die Kamera zuerst dicht über die Griffschale, und dabei wird sichtbar, wie ungleich die Male verteilt sind: an einer Stelle drängen sie sich zu einer fast schwarzen Zone, kurz darauf bleibt der rotbraune Grund frei. Danach kippt das Messer auf den Rücken, das Licht fährt über die vier gefeilten Reihen, und zum Schluss klappt der Korkenzieher heraus und wieder ein.

laguiole messer mit korkenzieher doppelplatine griff schlangenholz

Schlangenholz taucht bei Laguiole en Aubrac an mehreren Stellen auf, und wer diese Fleckung sucht, findet sie beim Modell mit einfachem Platinenpaar, bei der Variante mit geschmiedeter Damastklinge, beim Kellnermesser mit Hebelarm und beim Steakbesteck aus demselben Holz. Zusammengestellt liegt alles in der Sammlung aller gefleckten Griffe.

Doppelplatinen heißt zwei Platinen je Seite der Feder statt einer. Der Rücken wird dadurch kräftiger, der Griff füllt die Faust besser aus, und das macht sich beim Korken bemerkbar, wo die Hand einen Widerstand braucht, gegen den sie ziehen kann. Für das Auge kommt ein zweiter Punkt dazu, denn auf einem hochglänzenden Griff treffen zwei Arten von Glanz aufeinander, der warme des Holzes und der kalte des Stahls, und die gefeilten Reihen brechen den zweiten in kurze Abstände. Zwei Backen aus Edelstahl schließen die Enden ab, links ist das Hirtenkreuz eingelassen, und ein Anschlag im Griffinneren sorgt dafür, dass die Schneide beim Zuklappen nicht auf der Feder aufkommt.

Im Einsatz ist das ein Messer für die Runde am Tisch, für Wurst vom Stück, einen Kanten Brot und die Flasche, die zwischen den Tellern steht. Als Weinöffner zählt hier vor allem die Reibung. Ein glatter, runder Stiel würde in der Hand mitdrehen, sobald der Korken Widerstand leistet, während dieser kantige Griff stehen bleibt und den Zug direkt weitergibt. Angesetzt wird mittig, dann dreht die Schnecke ein, bis alle Windungen im Kork stecken, und erst danach zieht der Arm. Der Kork löst sich in einem Zug, die Klinge übernimmt den Rest des Abends.

Warum dieses Holz glänzend und nicht satiniert ausgeführt wird, hat einen nachvollziehbaren Grund. Matt geschliffen rücken der rotbraune Grund und die dunklen Male farblich näher zusammen, das Muster verliert an Schärfe und wirkt eher wie ein Schatten. Der Hochglanz zieht den Abstand zwischen hell und dunkel wieder auseinander, sodass die Ränder der Male klar stehen. Am Rücken antwortet darauf ein Stahl, der ebenfalls glänzt, nur härter und ohne eigene Farbe. Wer dieses Messer aus der Tasche zieht, bekommt danach meistens eine Frage zum Griff gestellt.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montage2-teilig, Klinge und Korkenzieher
GriffmaterialSchlangenholz
Griffoberflächeglänzend poliert
KlingeEdelstahl 12C27MOD
KorkenzieherEdelstahl, drei Windungen
Backen2 Backen aus Edelstahl
PlatinenDoppelplatinen, von Hand guillochiert
Federguillochiert
Bienegeschmiedet
Hirtenkreuzja, auf der linken Griffschale
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
Klingenlänge10 cm
Länge geöffnet22 cm
LieferungBaumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravurauf Wunsch, kostenlose Lasergravur
Garantielebenslang auf Herstellungsfehler
SKULEA2P12CMAFINOXDPAM
GTIN3760199280610

Doppelplatinen und Korkenzieher: warum dieses Modell auffällt

Wer dieses Messer neben ein einfach gebautes Laguiole legt, sieht den Unterschied im selben Moment. Beim einfachen Modell trägt allein der Rücken ein gefeiltes Muster. Hier läuft es rundherum, über den Rücken und unter dem Griff entlang, weil auf jeder Seite zwei Platinen sitzen statt einer. Der Stahl fasst das Holz oben und unten ein, und beide Kanten sind von Hand guillochiert. Diese Verzierung folgt keiner Vorlage. Das Feilwerk stammt von einem einzelnen Messerschmied und gilt als seine Unterschrift, die er auf jedes Stück setzt, das seine Werkstatt verlässt. Kein zweites Messer trägt genau dasselbe Muster.

Genau deshalb ist es das Messer, das man hervorholt, wenn andere zusehen. Es kommt auf den Tisch, sobald Brot, Wurst und die Flasche da sind, und es bleibt zwischen Gläsern und Tellern liegen, weil es dort gut aussieht. Den Auftritt hat dann der Korkenzieher: drei Windungen aus Edelstahl, die aus dem Rücken herausdrehen, den Korken am Stück holen und danach wieder verschwinden, ohne dass der Griff seine Linie verliert. Die doppelten Platinen geben dem Ganzen die Steifigkeit, auf die es beim Ziehen ankommt, und am Griffende sitzt die Biene, geschmiedet aus demselben Stück Stahl wie die Feder. Ein Messer, das gesehen werden will und trotzdem jeden Tag arbeitet.

Schlangenholz unter der Politur

Im Handel läuft dieses Material unter mehreren Namen, und einer davon trifft es besonders gut: Letternholz, weil die dunklen Male auf der hellen Fläche wie gesetzte Drucktypen stehen. Verkauft wird es nach Gewicht und nicht nach Brettern, was schon einiges über die üblichen Mengen sagt. Verwendet wird es dort, wo aus wenig Querschnitt viel Steifigkeit herauszuholen ist, und wer je einen Geigenbogen in der Hand gehalten hat, kennt diese Verbindung aus schmalem Stab und hoher Festigkeit von dort. Ein Paar Griffschalen gehört zu den letzten sinnvollen Verwendungen für einen kurzen Abschnitt.

Am fertigen Griff bleibt der Schliff die einzige Behandlung, die das Holz bekommt. Kein Füller, kein Lack, keine Wachsschicht, weil die Fläche von sich aus dicht genug ist. Angefasst fühlt sich das glatt und geschlossen an, ohne die offene Faser, die auf mattem Holz unter dem Daumen zu spüren wäre, und Feuchtigkeit dringt kaum ein, sodass ein Tropfen Wein am Rand nichts anrichtet. Weil jede Schale aus einem anderen Abschnitt kommt, entscheidet erst die Lieferung, ob ein Griff eher rot mit wenigen Malen ausfällt oder fast durchgehend dunkel. Zwei gleiche gibt es nicht.

Ein Laguiole für die Hosentasche und für den gedeckten Tisch: von Hand guillochierte Doppelplatinen, eine Klinge aus Edelstahl und ein Korkenzieher, der im Rücken des Griffs verschwindet, bis die nächste Flasche ansteht.

doppelplatinen
griffe aus schlangenholz
4,8/5

Basierend auf 13 geprüften Bewertungen

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  1. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Das Schlangenholz trägt seine Leopardenfleckung wie ein Muster aus dem Urwald, dazu Korkenzieher und Doppelplatinen: exotisch aussehen, solide arbeiten – das Kaufdatum steht als winzige Gravur an der Klingenwurzel.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Michael G.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Schlangenholz ist eines der dichtesten Hölzer überhaupt, das Messer liegt satt wie ein kleiner Barren in der Hand. Man spürt die Substanz bei jedem Schnitt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Michael D.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Schwiegersohn hat es sich zur Hochzeit gewünscht, statt einer Uhr. Der Junge hat Prioritäten, die ich unterschreibe.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Katrin D.

  4. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Das Schlangenholz trägt seine Leopardenfleckung wie ein Muster aus dem Urwald, dazu Korkenzieher und Doppelplatinen: exotisch aussehen, solide arbeiten – das Kaufdatum steht als winzige Gravur an der Klingenwurzel.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Werner E.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Der Korkenzieher zieht kräftig und gerade, die Doppelplatinen halten dagegen. Auch bei der dickwandigen Burgunderflasche kein Knirschen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Julia T.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Nach einem Jahr im Einsatz ist die Fleckung unverändert scharf gezeichnet und der Korkenzieher hat Dutzende Abende hinter sich. Substanz hält eben.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Oliver V.

  7. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Die Klinge öffnet mit einem satten Klack, der zur Schwere des Griffs passt. Alles an dem Messer klingt und wiegt nach Qualität.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Cornelia G.

  8. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Dunkle Flecken auf warmem Braun, dazu die goldene Biene: das Messer sieht nach Kolonialwarenladen im besten Sinne aus, nach Reise und Geschichte.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Kerstin R.

  9. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Trotz des schweren Holzes bleibt es schlank genug für die Hosentasche. Man trägt es wie ein Geheimnis mit Gewicht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Peter V.

  10. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Fleckung wird zum Ende des Griffs dichter, wie ein Muster mit Dramaturgie. Ich habe lange gesucht, bis genau dieses Stück im Laden lag.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Martina C.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Männerabend auf der Terrasse war das Holz Gesprächsthema Nummer eins, noch vor dem Fußball. Das will bei uns etwas heißen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Oliver H.

  12. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ich habe es auf die Radtour entlang der Loire mitgenommen: abends Käse, Baguette und eine Flasche vom Winzer des Tages. Das Messer war der rote Faden des Urlaubs.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Martin L.

  13. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau zum Sechzigsten, weil ich seit Jahren um Schlangenholz herumrede. Der Korkenzieher war ihr Argument: dann nützt die Schönheit wenigstens.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Karin G.

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