Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
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Laguiole Taschenmesser Sondermodell Weintraube mit Griff aus Weinrebenholz

489€

Zwei Enden desselben Gewächses treffen an diesem Messer aufeinander. Am Ende der Feder sitzt eine Traube aus Stahl, Beere neben Beere, nach unten hin schmaler werdend. Und der Griff, den die Finger dabei umschließen, ist aus dem Fuß eines Rebstocks gesägt, der über Jahrzehnte genau solche Trauben getragen hat. Näher rücken Zeichen und Werkstoff an keinem anderen Stück dieses Hauses zusammen.

Gebaut ist der Rest wie üblich. Auf jeder Seite liegt unter der Schale eine Platine, an Ober- und Unterkante mit der Feile gekerbt, dazwischen die Feder mit derselben Reihe, und auf dem Rücken der offenen Klinge geht sie weiter. An jedem Ende sitzt eine Backe aus blankem Edelstahl. Poliert ist alles auf Hochglanz, das Metall wie das Holz, sodass an diesem Laguiole Taschenmesser keine matte Stelle bleibt.

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Ein Laguiole en Aubrac Sondermodell: statt der Biene ein von Hand ausgearbeitetes Zeichen am Federende, dazu guillochierte Platinen und eine Klinge aus Edelstahl.

Laguiole Sondermodell Weintraube aus Weinrebenholz: alle Angaben

Zusammengebaut wird dieses Modell bei Laguiole en Aubrac in Frankreich, einteilig, mit einer Klinge und ohne weiteres Werkzeug im Rücken. Für die Schalen wird der verdickte Fuß eines alten, gerodeten Stocks aufgetrennt, am Ende der Feder steht eine von Hand ausgearbeitete Traube. Die übrigen Angaben zu Griff, Stahl und Lieferung in Kurzform:

  • Zeichen: eine Weintraube statt der Biene.
  • Griff: Weinrebenholz, glänzend poliert.
  • Herkunft: unterster Abschnitt eines alten Stocks.
  • Farbe: Erdbraun bis Hellbraun, dunkle Narben.
  • Platinen: an beiden Kanten von Hand gefeilt.
  • Feder: durchlaufende Reihe bis zum Zeichen.
  • Klingenrücken: das Muster läuft darüber weiter.
  • Backen: zwei aus Edelstahl, glänzend poliert.
  • Klinge: Edelstahl, geschwungene Yatagan-Form.
  • Innenanschlag: hält die Klinge von der Feder fern.
  • Lieferung: Beutel und nummeriertes Zertifikat.

Es ist das einzige Modell im Katalog, bei dem Zeichen und Griff von derselben Pflanze kommen. Die Traube am Federende ist aus dem Stahl gearbeitet, das Holz darunter stammt vom Fuß eines Stocks, der ausgedient hatte und ersetzt wurde. Wer im Wein arbeitet oder gern gut trinkt, versteht das ohne Beipackzettel. Das Messer kommt aus Frankreich, von Laguiole en Aubrac, einem Haus, das Schmiedearbeit, Feilarbeit und Montage nicht an Zulieferer abgibt. Rebholz kommt dabei nicht aus dem Lager eines Händlers, sondern von der jeweils gerodeten Zeile.

Traube aus Stahl über Holz vom Rebstock: das Video

Ein einzelnes Bild verrät von dieser Traube das Wenigste. Im Video fährt die Kamera nah heran, und beim Drehen wandert der Glanzpunkt von einer Beere zur nächsten, während die Fugen dazwischen dunkel stehen bleiben. Danach geht die Aufnahme auf den Griff, wo die Faser schräg über die Schale zieht und an den Narben kurz stockt, und zuletzt über den gekerbten Rücken bis zur Klinge.

Wein zieht sich bei Laguiole en Aubrac durch mehrere Kategorien, und der Stock kommt darin ebenso vor wie die Frucht: eine eingelegte Traube auf hellem Buchsbaum, ein Sommeliermesser aus demselben alten Stock, eine ausgearbeitete Biene am Rebholzgriff, eine Rebholzschale zwischen doppelten Platinen und Löffel mit Griffen aus Rebholz.

laguiole messer sondermodell weintraube griff weinrebenholz

Von den übrigen Zeichen dieser Reihe unterscheidet sich die Traube durch ihre Tiefe. Ein Winkel, eine Lilie, eine Biene ergeben eine Silhouette, die sich als Umriss lesen lässt. Eine Traube ergibt nichts dergleichen, denn sie besteht aus lauter runden Körpern, die einander teilweise verdecken, und ihr Bild entsteht erst aus dem Wechsel von Licht auf den Kuppen und Schatten in den Fugen. Flach von der Seite betrachtet verschwindet die Gliederung beinahe, von schräg oben steht jede Beere für sich. Deshalb sieht dieses Zeichen auf zwei Fotos nie gleich aus, und deshalb dreht man es zwischen den Fingern, bevor man das Messer weglegt.

Unter der Traube liegt Rebholz, ein Material mit Vorgeschichte. Verwendbar ist von einem ausgedienten Stock allein der unterste, angeschwollene Abschnitt, alles darüber bleibt zu dünn. Die Farbe reicht von Erdbraun bis in ein warmes Hellbraun, dazwischen sitzen dunkle Narben, an denen einmal ein Trieb ansetzte. Auf Hochglanz gebracht steht dieser Grund tiefer als unter mattem Schliff, weil der Glanz die helleren Zonen anhebt. Die Klinge darüber kommt in der Yatagan-Form, sie rastet beim Öffnen hörbar ein, und beim Zuklappen nimmt ein Anschlag im Griff sie auf, ehe die Schneide den Rücken der Feder findet.

Im Gebrauch bleibt Rebholz unaufgeregt, solange es trocken bleibt. Nach dem Essen genügt ein Tuch, Spülwasser hat an diesem Griff nichts verloren, und ein Öl braucht die Fläche nicht, weil die Politur bereits darauf sitzt. Was sich über die Jahre verschiebt, ist der Grundton, der langsam von Braun ins Rötliche geht, während die Triebnarben ihren dunklen Rand behalten. Mitgeliefert werden ein Baumwollbeutel und ein nummeriertes Zertifikat, und eine Gravur auf der Klinge gibt es auf Wunsch, ohne dass sie etwas kostet.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montageeinteilig, nur Klinge
GriffmaterialWeinrebenholz
Griffoberflächeglänzend poliert
Backen2 Backen aus Edelstahl, glänzend poliert
PlatinenEdelstahl, an Ober- und Unterkante von Hand guillochiert
FederEdelstahl, von Hand guillochiert
Bienevon Hand ausgearbeitet, Weintraube
KlingeEdelstahl 12C27MOD
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
Klingenlänge10 cm
Länge geöffnet22 cm
LieferungBaumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravurauf Wunsch, kostenlose Gravur
Garantielebenslang auf Herstellungsfehler
SKULEA1P12CMGRRAICEPV
GTIN3760199280375

Kein Modell für die Form: was der Wechsel des Zeichens verlangt

Am Bau selbst ändert dieser Wechsel weniger, als man vermutet. Wie bei jedem Laguiole entsteht das Stück am Ende der Feder aus demselben Stab Stahl, angestaucht und unter dem Hammer vorgeformt, nicht später aufgesetzt. Was danach folgt, ist ein anderer Vorgang. Eine Biene hat der Messermacher oft genug gemacht, er kennt die Reihenfolge der Schnitte, und die Form läuft ihm fast von allein aus dem Werkzeug. Winkel und Zirkel geben ihm nichts dergleichen vor: Zwei gerade Arme müssen wirklich gerade werden, die Schenkel des Zirkels gleich weit stehen und im selben Bogen enden, und dort, wo beide sich kreuzen, muss die Kante sauber durchlaufen, ohne dick zu werden. Jede dieser Flächen wird einzeln abgetragen, mit Feilen, die schmaler sind als ein Schenkel.

Ebenso wichtig ist, was dabei nicht geschehen darf. Das Zeichen sitzt am Ende der Feder, also an dem Bauteil, das die Klinge offen hält und beim Schließen unter Spannung steht. Wer dort zu tief geht, nimmt der Feder Material genau an der Stelle, an der sie es braucht. Herausgearbeitet wird die Form deshalb aus dem Überstand, den der Schmied vorher stehen gelassen hat, und nicht aus dem Rücken selbst. Deswegen fällt das Zeichen flacher aus als eine frei stehende Figur, und deswegen wirkt es aus jedem Winkel, als sei es aus dem Rücken gewachsen.

Winkel und Zirkel: zwei Werkzeuge als Erkennungszeichen

Beide Formen stammen aus dem Steinmetzhandwerk und waren dort gewöhnliches Gerät. Der Winkel prüft, ob zwei Kanten rechtwinklig zueinander stehen, am einzelnen Werkstück ebenso wie an der fertigen Mauer. Der Zirkel nimmt ein Maß ab und trägt es an anderer Stelle wieder auf, so oft es gebraucht wird. Aus den Bauhütten der Dombaustellen sind beide Werkzeuge später in das Zeichen jener Vereinigungen gewandert, die sich auf dieses Handwerk berufen, und dort blieben sie bis heute. Am Messer erscheinen sie ohne Beiwerk, nur die beiden Umrisse, kaum größer als ein Fingernagel.

Klein zu bleiben ist dabei der schwierigere Teil. Ein Winkel besteht aus zwei geraden Strecken, ein Zirkel aus zwei Bögen, und beide Figuren verzeihen nichts. Eine Linie, die kaum merklich abfällt, sieht auf dieser Fläche verkantet aus, während dieselbe Ungenauigkeit an einem Insektenflügel niemandem auffiele. Poliert wird deshalb ganz zum Schluss, denn Politur rundet Kanten ab, sobald man zu lange bleibt. Was am Ende steht, ist ein Zeichen, das man erkennt oder eben nicht, und das in beiden Fällen sauber gearbeitet aussieht.

sondermodell weintraube
griffe aus weinrebenholz
4,8/5

Basierend auf 13 geprüften Bewertungen

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  1. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Jede Beere der Traube ist einzeln herausgearbeitet, man zählt sie mit dem Daumen. Handwerk, das man blind erkennen kann, ist die seltenste Sorte.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Werner R.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die geschmiedete Biene vorn, die Traube hinten: das Messer hat zwei Wahrzeichen und keine langweilige Seite. Man dreht es beim Erzählen, automatisch, wie ein Glas.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Monika E.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Herbstfest nach der Lese lag es zwischen Trauben auf dem Tisch, kaum zu unterscheiden. Das schönste Kompliment für die Werkstatt, fanden alle am Tisch.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sven C.

  4. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Klinge sitzt fest und schneidet fein, das dichte Rebholz führt ruhig. Unter der Kunst am Rücken arbeitet ein ehrliches Werkzeug, wie es sich gehört.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Tobias W.

  5. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Nach zwei Jahren glänzt die Traube tiefer und das Rebholz wärmer. Das Messer reift wie sein Thema, langsam und in die richtige Richtung.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Franziska K.

  6. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Für Weinfreunde ist es das perfekte Geschenk, ich spreche aus Erfahrung, dreimal verschenkt. Alle drei benutzen es, keiner stellt es in die Vitrine, so soll es sein.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Thomas S.

  7. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Traube glänzt über den Wirbeln des Rebstocks, als wüchse sie noch. Das Bild trägt jeden Abend, und es wird mit jedem Glas besser.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Kai F.

  8. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Vesper im Weinberg ist es das einzig richtige Messer, die Winzerin hat die Traube sofort entdeckt und trocken bemerkt: endlich einer, der es ernst meint. Stimmt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Jörg P.

  9. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Schwiegervater, Altwinzer, hat die Beeren einzeln geprüft, mit Daumen und Brille. Gute Lage, befand er, damit gehört das Messer offiziell zur Familie.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Christian B.

  10. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Kombination aus skulptierter Mouche und Rebholz ist ein Bekenntnis, kein Zufall. Wer dieses Messer trägt, hat sein Thema gefunden, meines ist es seit Jahrzehnten.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Manuela R.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Eine skulptierte Traube über knorrigem Rebholz: mehr Weinberg passt nicht in ein Taschenmesser. Ich habe es beim ersten Anblick gekauft, als Winzerenkel hatte ich keine Wahl – meinen Namenszug hat der Graveur exakt der Klingenlinie folgen lassen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Barbara F.

  12. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau zur Rubinhochzeit bekommen, vierzig Jahre, die Traube ist reif, sagte sie. Der Satz hat Tränen gekostet und das Messer einen Ehrenplatz.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Gabriele K.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Mouche ist als Weintraube ausgearbeitet, plastisch mit einzelnen Beeren, darunter ein Griff aus echtem Rebstock. Das Messer denkt das Weinthema zu Ende, vom Stahl bis ins Holz.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Daniel S.

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