Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
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Laguiole Taschenmesser mit Griff aus Edelstein Larimar

299€

Der Griff dieses Messers sieht aus wie ein Sommerhimmel gegen Mittag. Sein Himmelblau bleibt ruhig, mit weißen Wolken darin, und dazu kommt die schlichteste Bauweise, die diese Werkstatt anbietet. Das Ergebnis sieht weder nach Werkzeug noch nach Sammlerstück aus, sondern nach etwas, das man aufnimmt und nicht gleich wieder weglegt. Ein Griff dieser Farbe kommt im übrigen Sortiment nicht vor.

Mechanisch bleibt alles beim Bewährten. In diesem Laguiole Taschenmesser sitzt eine einzelne Klinge, an beiden Enden von Stahl gefasst, und über allem liegt eine Feder, deren Kerbenreihe unter der Feile entstanden ist und in der Biene endet. Metall und Stein sind gleichermaßen auf Hochglanz gebracht, und bei einem so hellen Material verschwindet der Übergang von der Backe in den Griff beinahe.

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Ein Laguiole en Aubrac Taschenmesser mit Griff aus rekonstituiertem Larimar: gemahlenes Mineral, neu gebunden und auf Hochglanz gebracht, dazu zwei Backen aus Edelstahl und eine von Hand guillochierte Feder.

Laguiole Taschenmesser aus Edelstein Larimar

Ein Griff für alle, die einen mineralischen Werkstoff möchten und dabei keinen kräftigen Farbton suchen, sondern etwas, das auf jedem Tisch ruhig bleibt. Der Griff ist hell genug, um in einer Tasche sofort aufzufallen, und blass genug, um auf keinem gedeckten Tisch zu stören. Die wichtigsten Daten dazu:

  • Griff: Larimar, rekonstituiert zu einer festen Platte.
  • Farbe: Himmelblau mit weißen Wolken darin.
  • Oberfläche: glänzend poliert, Stein und Metall.
  • Backen: zwei aus Edelstahl an beiden Enden.
  • Platinen: einfache Ausführung, aus Edelstahl.
  • Feder: Edelstahl, von Hand guillochiert.
  • Biene: geschmiedet, am Ende der Feder.
  • Gravur: auf Wunsch, ohne Aufpreis.
  • Pflege: ein trockenes Tuch, mehr ist nicht nötig.
  • Lieferung: Baumwollbeutel mit Zertifikat.
  • Garantie: lebenslang auf Herstellungsfehler.

Gesägt und angepasst wird die Steinplatte an der eigenen Werkbank bei Laguiole en Aubrac, einer Manufaktur in Frankreich. Bei einem hellen Stein wiegt die Auswahl schwerer als bei einem dunklen, denn jede Abweichung im Ton fällt sofort auf. Die Rohplatte kommt deshalb bei Tageslicht auf den Tisch, und welches Schalenpaar zusammengeht, steht vor dem ersten Sägeschnitt fest und nicht erst am fertigen Griff. Ein Zulieferer könnte diese Auswahl nicht treffen, weil sie das Paar und nicht die einzelne Schale betrifft.

Hellblauer Stein mit weißen Wolken, im Video

Dreht sich das geschlossene Messer im Bild, verändert sich der helle Ton kaum, und das ist bei diesem Stein der eigentliche Punkt. Kommt die Kamera näher, treten die weißen Wolken hervor, weiche Zonen ohne scharfe Ränder, die ineinander übergehen. Zum Schluss läuft die Aufnahme an der Backe entlang, und dort zeigt sich, wie wenig Unterschied zwischen poliertem Stahl und poliertem Stein bleibt.

laguiole messer griff edelstein larimar

Ein heller Stein verhält sich anders als ein dunkler, und das betrifft nicht nur die Farbe. Weil viel Licht aus der Fläche zurückkommt, wirkt der Griff größer und leichter, als er tatsächlich ist. Zugleich bleibt jede Unregelmäßigkeit sichtbar: eine Wolke, die zu abrupt endet, ein Bereich, der etwas kühler ins Graue geht. Bei einem dunklen Malachit oder Türkis verschwindet so etwas im Ton, hier nicht. Auf einer Wiese oder in einer dunklen Tasche findet das Auge diesen Griff dafür sofort wieder, und wer sein Messer öfter sucht als benutzt, weiß so einen Vorteil zu schätzen.

Ein Daumennagel öffnet das Messer, die Yatagan-Klinge schwenkt bis an den Anschlag und verharrt dort, allein vom Federdruck gehalten. Eine Arretierung fehlt, weshalb dieses Modell in Deutschland zu den gewöhnlichen Taschenmessern zählt. Beim Zuklappen tritt der Innenanschlag dazwischen, ehe die Schneide auf den Federrücken trifft. Für Obst, Käse, Wurst und Verpackung ist die Klingenlänge richtig bemessen, und ein Griff aus Stein macht daraus kein Ausstellungsstück. Die Platte ist gepresst und nicht gewachsen, und gerade deshalb hält sie an der Kante aus, was ein Alltagsmesser an Stößen abbekommt.

Geschliffen ist die Klinge aus Sandvik-Stahl aus Schweden, gleichmäßig im Gefüge und fein genug für eine schmale Schneide, die im täglichen Gebrauch lange hält. Zum Nachschärfen genügt ein gewöhnlicher Stein, ruhig und flach geführt. Öl gehört nicht auf die Schneide. Die Griffschale nimmt ohnehin nichts auf, weder Wasser noch Fett noch Farbe, und jede Behandlung hinterließe nur einen Film. Trockenes Abwischen genügt vollkommen, und auf einem hellen Stein bleiben Spuren ohnehin weniger sichtbar als auf einem dunklen. Im Beutel liegt ein Echtheitszertifikat, dessen Nummer nur dieses Exemplar trägt.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montageeinteilig, nur Klinge
GriffmaterialLarimar (rekonstituiert)
Griffoberflächeglänzend poliert
KlingeEdelstahl 12C27MOD
Backen2 Backen aus Edelstahl, glänzend poliert
Platineneinfache Platinen aus Edelstahl
FederEdelstahl, von Hand guillochiert
Bienegeschmiedet
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
Klingenlänge10 cm
Länge geöffnet22 cm
LieferungBaumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravurauf Wunsch, kostenlose Gravur
Garantielebenslang auf Herstellungsfehler
SKULEA1P12CMAFINOXLARI
GTIN3701078005986

Gepresst oder gewachsen: woran man es sieht

Mineralische Griffe laufen im Handel meist unter dem bloßen Namen des Steins, ohne jede Angabe dazu, wie die Platte überhaupt entstanden ist. Prüfen lässt sich das am fertigen Messer trotzdem, und dafür braucht niemand ein Labor. Der erste Hinweis liegt in der Zeichnung. Ein gewachsener Stein bildet Strukturen, die einer inneren Ordnung folgen: konzentrische Ringe beim Malachit, ein Netz aus Adern beim Türkis, wolkige Zonen mit klaren Grenzen beim Larimar. Eine gepresste Platte zeigt dieselben Farben, aber ihre Zeichnung folgt keiner solchen Ordnung mehr, sondern verteilt sich frei über die Fläche. Weder das eine noch das andere ist ein Mangel, sie sehen nur verschieden aus.

Der zweite Hinweis liegt im Ton der beiden Seiten, die hier übereinstimmen. Bei gewachsenem Material müssten dafür beide Schalen aus derselben Lage kommen, und das gibt eine Rohplatte nicht immer her. Hier passen beide zusammen, weil sie aus derselben Platte stammen. Mit diesen beiden Prüfungen lässt sich an jedem Steingriff selbst nachsehen, was vorliegt. Gegen die gepresste Platte spricht davon nichts, im Gegenteil, denn für ein Messer ist sie die brauchbarere Lösung. Genannt werden sollte sie im Angebot trotzdem.

Ein gleichmäßiges Hellblau über zwei Schalen

Bei einem dunklen Stein verzeiht das Auge einiges. Zwei Schalen dürfen unterschiedlich stark gebändert sein, und solange der Grundton stimmt, fällt es niemandem auf. Bei einem hellen Blau ist das anders. Der Ton liegt so nah an Weiß, dass schon eine leichte Verschiebung ins Graue oder ins Grünliche als Fehler gelesen wird, und zwar auch von jemandem, der gar nicht darauf achtet.

Die eigentliche Arbeit liegt deshalb nicht am Schleifbock, sondern davor, beim Zusammenstellen der Paare. Zwei Schalen desselben Messers müssen im Grundton übereinstimmen und dürfen sich in ihrer Wolkenzeichnung ruhig unterscheiden, denn genau dieses Verhältnis liest das Auge als stimmig. Sind die Wolken zu ähnlich, wirkt der Griff bedruckt, weicht der Grundton ab, wirkt er zusammengesetzt. Dazwischen liegt ein schmaler Bereich, und ihn zu treffen ist bei einem hellen Stein deutlich schwieriger als bei einem dunklen. Die Auswahl fällt deshalb schon an der Rohplatte, und was übrig bleibt, wird paarweise beiseitegelegt, lange bevor daraus ein Griff wird. Am fertigen Messer sieht man von dieser Auswahl nichts, und ein Griff, an dem sie aufgefallen wäre, hätte sie nicht bestanden.

Denselben Stein und seine beiden Geschwister gibt es auch für die Tafel: beim Kellnermesser aus Larimar, bei den Gabeln im Sechsersatz und beim dreiteiligen Käsebesteck mit Steingriffen, bei dem sich alle drei Steine derselben Reihe gegenüberstehen. Denselben Larimar mit einer zweiten gefeilten Kante trägt das Modell mit doppelten Platinen.

doppelplatinen
larimar stone
4,9/5

Basierend auf 16 geprüften Bewertungen

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  1. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Larimar gibt es nur an einem einzigen Ort der Welt, stand im Beileger. Ein Griff mit Seltenheitswert, und die Geschichte erzählt sich bei jedem Käse von selbst.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Nadine G.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ein Griff aus Larimar, himmelblau mit weißen Schlieren wie Karibikwasser über Sand. Das Messer bringt Meer auf jedes Vesperbrett, mitten im Binnenland.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Daniel L.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau von unserer Karibikreise mitgebracht, der Stein stammt von dort. Jedes Öffnen ist seither ein Kurzurlaub, günstiger geht Fernweh nicht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Silke H.

  4. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ich habe es zur Silberhochzeit von meiner Frau bekommen, Blau statt Silber, ihre Logik. Die Logik hält, das Messer auch, die Ehe sowieso – die Klinge trägt seine Initialen, graviert in einer Schrift wie aus einem alten Kontobuch.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Heike T.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Der Stein ist massiv gefasst und verträgt den Alltag, Brotzeit, Obst, Papier. Ich hatte Sorge um die Schönheit, die Schönheit hatte keine.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Andrea R.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Der Stein wechselt zwischen Himmel und Lagune, je nach Licht. Ich habe das Messer ans Fenster gelegt und eine Viertelstunde zugesehen, ohne Reue.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ralf G.

  7. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Klinge sitzt fest und schneidet fein, der glatte Stein liegt kühl und beruhigend an. Ein Messer mit eingebautem Urlaubsgefühl, im Wortsinn.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Georg L.

  8. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Das Blau ist auf einem Esstisch so selten, dass es jeden Blick zieht. Meine Käseplatte hat einen ständigen Stargast, der Käse hat sich abgefunden.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Uwe W.

  9. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Bruder, Taucher, hat es lange gehalten und gesagt: genau so sieht es unten aus. Höheres Lob gibt es aus seinem Mund nicht, das Messer hat es verdient.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Birgit E.

  10. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die geschmiedete Biene glänzt golden über dem Blau wie ein Fund im Riff. Gäste loben zuerst die Biene, dann den Stein, dann fragen sie nach der Adresse.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Birgit C.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Nach zwei Jahren leuchtet das Blau unverändert und die Schlieren ziehen weiter. Steine haben Geduld, das Messer hat Zukunft, ich habe Freude.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Dieter F.

  12. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Für Sommerabende auf der Terrasse ist es das stimmigste Werkzeug, Himmel oben, Himmel in der Hand. Kitschig, sagt mein Sohn, großartig, sage ich, wir haben beide recht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Holger F.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Weiße Schlieren ziehen durch das Blau wie Schaumkronen, kein Stück gleicht dem anderen. Meins hat eine helle Bucht in der Mitte, ich nenne sie meinen Hafen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Dieter B.

  14. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Man umschließt den Griff und spürt, wie die Kühle des Steins der Handwärme weicht, wie Flachwasser um zwölf. Aus diesem Übergang ist ein Feierabendritual geworden.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Nicole B.

  15. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Fassung ist bündig und massiv, nichts wackelt, nichts klirrt. Bei einem Stein dieser Seltenheit ist solide Technik die halbe Beruhigung.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Thomas H.

  16. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Picknick am See lag es farblich zwischen Wasser und Himmel genau richtig. Die Natur hat mitgespielt, das Messer war der Dirigent.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Peter T.

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