Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-MessersLasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur AuswahlVersand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder ColissimoEchtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusiveEin Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-MessersLasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur AuswahlVersand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder ColissimoEchtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusiveEin Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
Laguiole Taschenmesser Prestige Biene Nr. 6 mit Griff aus Olivenholz
429€
Beim Händler liegen die vier Nummern dieser Reihe meist nebeneinander in derselben Vitrine. Gleiche Länge, gleicher Umriss, gleicher matter Stahl an den Enden, und wer davorsteht, sortiert zuerst nach dem Holz. Das Merkmal, für das die Reihe ihren Namen trägt, sitzt am hinteren Ende des Rückens und misst kaum mehr als eine Fingerkuppe.
Hier sitzen Schalen aus Olivenholz am Griff, satiniert geschliffen, mit hellem Grund und dunkel gezogenen Adern darin. An den Enden schließt Edelstahl ab, ebenso matt wie das Holz dazwischen. Auf jeder Griffseite liegt eine Platine, deren Ober- und Unterkante eine Feile Zahn für Zahn abgearbeitet hat, und über den Rücken zieht das Muster bis ganz nach hinten weiter. Dort steht die Biene, aus dem Stahl der Feder herausgeholt. Einteilig gebaut, trägt dieses Laguiole Taschenmesser allein die Klinge.
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Ein Laguiole en Aubrac Taschenmesser mit Prestige-Biene: eine von Hand ausgearbeitete Biene, guillochierte Platinen an beiden Kanten und zwei satinierte Backen aus Edelstahl.
Laguiole Taschenmesser Prestige Biene mit Olivenholz im Überblick
Laguiole en Aubrac baut dieses Messer in Frankreich einteilig auf, mit nur einer Klinge, mit Platinen, deren Ränder unter der Feile waren, und mit einem Tier am Federende, das erst der Stichel fertig macht. Darunter liegen zwei helle Olivenholzschalen mit dunklen Adern. Alles Wesentliche in Kurzform:
Griff: Olivenholz, satiniert geschliffen.
Biene: von Hand ausgearbeitet, Modell Prestige.
Platinen: an beiden Kanten von Hand guillochiert.
Feder: guillochiert, ein Stück mit der Biene.
Backen: zwei aus Edelstahl, satiniert.
Klinge: Edelstahl, Yatagan-Silhouette.
Montage: einteilig, allein mit der Klinge.
Innenanschlag: hält die Schneide von der Feder fern.
Zeichnung: heller Grund mit dunklen Adern.
Lieferung: Beutel und nummeriertes Zertifikat.
Herstellung: Laguiole en Aubrac, in Frankreich.
Gebaut wird dieses Messer bei Laguiole en Aubrac, einer Werkstatt in Frankreich, die Schmiedefeuer, Feilbank und Endmontage nicht auf Zulieferer verteilt. Die Nummer im Namen steht dabei weder für eine Auflage noch für einen Jahrgang, sondern für eine bestimmte Zeichnung der Biene, und wer die Reihe kennt, wählt danach wie nach einem Motiv. Beim Olivenholz kommt hinzu, dass jedes Paar Schalen aus demselben Abschnitt gesägt wird, damit die Adern über den Rücken hinweg zusammenlaufen. Nachprüfen lässt sich das am geschlossenen Messer, von hinten betrachtet.
Die ausgearbeitete Biene auf hellem Olivenholz im Video
Auf einem Foto bleibt vom Griffende ein kleiner heller Fleck. Im Film dreht sich das Messer langsam, und sobald das Licht schräg einfällt, treten die Kerben am Hinterleib als Schattenlinien hervor, während die Flügelkanten einen kurzen Strich ziehen. Danach fährt die Aufnahme den Rücken entlang nach vorn, über die gefeilte Reihe der Platinen und über die hellen Bänder im Olivenholz.
Die Ziffer im Namen dieses Messers zählt keine Auflage. In der Werkstatt bezeichnet sie ein Modell der Biene, also eine bestimmte Zeichnung: den Schnitt der Flügel, die Breite des Leibes, Lage und Anzahl der Kerben am Hinterleib. Vier solcher Zeichnungen führt die Reihe, alle vier laufen nebeneinander weiter, und keine davon ist knapper als die anderen. Wer sich fragt, ob eine höhere Nummer für ein späteres oder kleineres Los steht, kann die Frage beiseitelegen. Gewählt wird hier nach dem Bild am Federende, so wie man sich sonst für ein Motiv entscheidet, und nicht nach einer Stückzahl auf einem Zettel.
Im Metall steckt entsprechend mehr Arbeit als bei einem gewöhnlichen Laguiole. Beide Platinen tragen ihre gefeilte Reihe nicht allein an der oberen Kante, sondern ebenso an der unteren, sodass das Muster den Umriss vollständig umläuft. Vier Kanten kommen damit unter die Feile, nicht zwei. Auf dem Rücken nimmt die Feder es auf und führt es bis nach hinten. Gefeilt wird ohne Vorlage, Strich für Strich, und weil Schale und Backen matt bleiben, blendet daneben nichts. Auf einer satinierten Fläche steht der schmale Glanz einer frischen Feilkante ruhig da, statt in einem Reflex zu verschwinden.
Benutzt wird ein solches Messer trotzdem. Vorn läuft die Klinge in der Yatagan-Kontur des Hauses spitz aus und nimmt sich Brot, Wurst und Obst vor wie jedes andere Stück der Manufaktur. Zugeklappt kommt die Schneide gar nicht bis zur Feder, weil im Griffinneren ein Anschlag steht, und deshalb bleibt der Schliff über Jahre unversehrt. Vom Olivenholz verlangt der Alltag wenig: weder Öl noch Wachs, nur ein trockenes Tuch nach dem Essen. Die satinierte Fläche wird dort, wo der Daumen jedes Mal aufliegt, mit der Zeit von selbst etwas glatter.
Technische Daten
Hersteller
Laguiole en Aubrac
Montage
einteilig, nur Klinge
Griffmaterial
Olivenholz
Griffoberfläche
satiniert
Backen
2 Backen aus Edelstahl, satiniert
Platinen
Edelstahl, von Hand guillochiert an beiden Kanten
Feder
Edelstahl, von Hand guillochiert
Biene
von Hand ausgearbeitet, Prestige Nr. 6
Klinge
Edelstahl 12C27MOD
Innenanschlag
ja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen
12 cm
Klingenlänge
10 cm
Länge geöffnet
22 cm
Lieferung
Baumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravur
auf Wunsch, kostenlose Gravur
Garantie
lebenslang auf Herstellungsfehler
SKU
LEA1P12CMAFPRESTN6OL
GTIN
3760199280405
Handgehämmerte Backen: das Gegenstück zur Feile
Die beiden Backen werden nicht geschliffen, sondern geschlagen. Schlag für Schlag setzt der Hammer eine Mulde neben die andere, bis die Fläche kein glattes Metall mehr ist, sondern eine Landschaft aus kleinen Dellen. Weil jeder Schlag von Hand kommt, fällt keine Backe aus wie die andere, und das Licht bricht sich darauf in viele Richtungen statt in eine. Daneben liegen die vier Platinen mit ihrer gefeilten Reihe, regelmäßig und still. Zwei Arten, Stahl zu bearbeiten, treffen an diesem Griff aufeinander, und die eine macht die andere erst sichtbar.
Auf Olivenholz bekommt dieser Gegensatz seine Farbe. Der geschlagene Stahl wirft helles Licht in Punkten zurück, das satinierte Holz nimmt dasselbe Licht auf, ohne etwas davon herzugeben, und dadurch steht der Griff in drei getrennten Feldern da: hell, warm, hell. Der Blick wandert zwischen ihnen hin und her, ohne dass ein Feld das andere schluckt. Unter dem Daumen setzt sich der Unterschied fort. Über dem Holz läuft die Kuppe glatt hinweg, auf der Backe spürt sie eine leicht bewegte Fläche, und dazwischen bleibt keine Stufe stehen.
Warum Olivenholz eine geschlagene Fläche verträgt
Zwei unruhige Oberflächen nebeneinander gehen meistens schief, hier nicht, und der Grund liegt im Maßstab. Was der Hammer hinterlässt, sind kleine runde Formen, eng gesetzt und ohne Richtung. Was der Olivenbaum hinterlässt, sind lange Linien, die über die ganze Schale ziehen, sich um alte Astansätze biegen und dahinter weiterlaufen. Das eine ist Punkt, das andere ist Zug. Weil beide Zeichnungen in verschiedenen Größen und verschiedenen Richtungen arbeiten, kommen sie einander nicht ins Gehege. Ein einfarbiges Holz wäre hier bloß Untergrund. Olivenholz antwortet.
Was das Material sonst noch taugt, steht unter der Oberfläche. Die Poren des Olivenbaums liegen sehr fein, deshalb bleibt die satinierte Fläche geschlossen, statt nach dem ersten feuchten Tuch rau aufzustehen. Fremde Gerüche nimmt sie kaum an, was bei einem Messer zählt, das heute Käse teilt und morgen einen Apfel. Und weil die Faser eigenes Öl mitbringt, kommt kein Lack darauf, der später abplatzen könnte. Der Ton wandert über die Jahre ins Bernsteinfarbene, die dunklen Adern setzen sich davon deutlicher ab, und mehr als ein trockenes Tuch verlangt die Pflege nicht.
4,9/5
Basierend auf 16 geprüften Bewertungen
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5/5Verifizierte Bewertung
Das geflammte Olivenholz gibt der aufwendig gearbeiteten Biene einen goldenen Teppich. Bei Abendlicht spielt das ganze Messer in einer Farbe: warm.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Anja T.
5/5Verifizierte Bewertung
Für Gäste ist die Biene das Gesprächsthema, für mich der tägliche Gruß aus der Werkstatt. Handarbeit, die man jeden Tag sieht, wird nie selbstverständlich.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Ingrid T.
4/5Verifizierte Bewertung
Die Flammung des Holzes läuft auf die Biene zu, als hätte die Werkstatt das Brett danach ausgesucht. Vermutlich hat sie, und das Ergebnis gibt ihr recht.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Jörg K.
5/5Verifizierte Bewertung
Die Prestige-Biene Nummer sechs ist eine kleine Skulptur: plastisch ausgearbeitet, mit Flügeladern und gerilltem Leib, darunter flammt Olivenholz. Ich wusste nicht, dass eine Biene ein Kaufgrund sein kann.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Sebastian L.
5/5Verifizierte Bewertung
Von meiner Frau zum Sechzigsten bekommen, sie hat die Nummern der Prestige-Reihe verglichen und die sechste erklärt mich am besten, sagt sie. Ich frage sicherheitshalber nicht nach – in die Klinge ist eine Jahreszahl graviert, die nur wir beide verstehen.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Georg R.
5/5Verifizierte Bewertung
Ich habe es mir zur Pensionierung gegönnt, vierzig Jahre Feinmechanik verdienen eine feine Biene. Die Kollegen haben die Wahl fachmännisch abgesegnet.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Franziska M.
5/5Verifizierte Bewertung
Die fein gearbeiteten Details der Biene sieht man erst mit der Lupe vollständig. Ich habe die Lupe geholt, zweimal, und beide Male gestaunt.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Sabine T.
5/5Verifizierte Bewertung
Jede Prestige-Biene wird einzeln nachgearbeitet, minimale Unterschiede inklusive. Meine hat einen winzig asymmetrischen Flügel, der Händler nannte es Charakter, ich nenne es meins.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Markus F.
5/5Verifizierte Bewertung
Das Messer arbeitet im Alltag wie jedes gute Laguiole, nur der Blick nach oben lohnt öfter. Brotzeit mit Kunstpause, so könnte man es nennen.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Stefanie N.
5/5Verifizierte Bewertung
Beim Standardmodell ist die Biene ein Wahrzeichen, bei der Prestige-Reihe ist sie ein Kunstwerk. Nummer sechs auf Olive war meine Wahl, und der erste Blick geht bei jedem Öffnen nach oben.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Kerstin Z.
5/5Verifizierte Bewertung
Die Klinge sitzt spielfrei und schneidet fein, die Feder arbeitet satt. Die Prestige-Ausstattung dekoriert die Mechanik, sie ersetzt sie nicht, so gehört sich das.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Angelika F.
5/5Verifizierte Bewertung
Beim Käseabend wird zuerst die Biene bewundert, dann geschnitten. Die Reihenfolge steht fest, seit das Messer im Haus ist, und niemand beschwert sich.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Angelika M.
4/5Verifizierte Bewertung
Die Prestige-Biene Nummer sechs ist eine kleine Skulptur: plastisch ausgearbeitet, mit Flügeladern und gerilltem Leib, darunter flammt Olivenholz. Ich wusste nicht, dass eine Biene ein Kaufgrund sein kann.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Stefan L.
5/5Verifizierte Bewertung
Nach zwei Jahren glänzt die Biene unverändert fein und das Olivenholz tiefer. Die Prestige-Reihe hält, was der Name verspricht, Tag für Tag.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Uwe L.
5/5Verifizierte Bewertung
Mein Nachbar besitzt das schlichte Modell und hat beim Vergleich lange geschwiegen. Sein Fazit: die Biene macht den Unterschied. Seine Bestellung lief am Abend.
Bewertung vom , Erfahrung vom von Andrea M.
5/5Verifizierte Bewertung
Olivenholz für den Alltag, die skulptierte Biene für die Freude: das Messer bedient beide Bedürfnisse in einem Griff. Mehr Frankreich passt nicht in zwölf Zentimeter.
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