Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
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Steppenglut: Laguiole-Messer aus Mammutmolar – Damastklinge – Ziselierte Biene – Mosaikpins

1889€

Im Namen „Steppenglut“ stecken Kälte und Hitze zugleich: ein Material aus dem gefrorenen Boden der Steppe und ein Griff, dessen Schichten wie Glut leuchten. Das Einzelstück ist reine Handarbeit: Ein einziger Messermacher hat es bei Laguiole en Aubrac gefertigt. Der Griff besteht aus Mammutmolar, und der Schnitt legt die Lamellen des Zahns frei: dichte, gewellte Bänder, die schräg verlaufen, in tiefem Rot, Glutorange, Creme und Anthrazit, dazu vereinzelt blaugraue Streifen. Die rote Tönung kommt aus der Stabilisierung und bringt das Relief dieser Schichten deutlich zur Geltung.

Die Biene am Griffkopf ist breit und ruhig gesetzt. Ihre Flügel sind in klare Felder geteilt und poliert gesäumt, dazwischen liegt ein fein punzierter Körper, und ein zweilappiger Kopf schließt die Silhouette schlicht ab. Unter ihr zieht eine rote Zwischenlage einen leuchtenden Strich zwischen Molar und Messingplatine. So folgen auf wenigen Millimetern vier Materialien aufeinander: das Fossil, die rote Lage, das warme Gelb des Messings und der Stahl der Feder.

Auf der Feder ist ein Ährenmuster ziseliert: fischgrätartig ineinandergreifende Winkel, besetzt mit kleinen, erhabenen Punkten und ohne Unterbrechung von einem Ende zum anderen geführt. In beiden Backen sitzt je ein Mosaikpin, eine kleine Scheibe, in der ein Kranz roter Punkte einen Kern aus Kupfer umschließt, gefasst wie eine winzige Goldschmiedearbeit. Den Abschluss bildet die Damastklinge mit konzentrischen Wellen, hell und dunkel im Wechsel, die das Ätzen aus dem geschichteten Stahl hervorholt.

Wer als Sammler ein Stück sucht, an dem jedes Material seine eigene Geschichte hat, findet in „Steppenglut“ genau das. Mammutmolar mit Schichten wie Glut, rote Zwischenlagen, warme Messingplatinen, zwei Mosaikpins mit Kupferkern und eine geschmiedete Damastklinge: Selten liegen Jahrtausende Erdgeschichte und Schmiedefeuer in einem Taschenmesser so eng beisammen.

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Eine Damastklinge ist ein außergewöhnliches, von Hand geschmiedetes Stück. Ein passendes Etui schützt sie vor Stößen und Feuchtigkeit und Kratzern und bewahrt ihre Schönheit über die Jahre.
Verpackung und Grußkarte
Etui & Box
Eine Gravur ist auf Damastklingen nicht möglich: die Muster entstehen durch das Übereinanderlegen von Stahlschichten, und der Laser würde diese einzigartige Maserung beschädigen.
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Artikelnummer: LEA PU - 1212 MOL MAM RGE - BR STEP - DAMAS Kategorie: Kategorie: Laguiole-Unikate, Einzelstücke

Im Jahr 1829 im kleinen Dorf Laguiole für die Bauern entworfen, zählt dieses Messer heute zu den berühmtesten Frankreichs – unverkennbar an seiner Biene, dem Symbol für Prestige und Qualität.

Laguiole en Aubrac Messer aus Mammutmolar mit Damastklinge

„Steppenglut“ vereint zwei Materialien, die beide aus Schichten bestehen. Der Griff aus Mammutmolar lässt die Lamellen des fossilen Zahns in dichten, schrägen Bändern hervortreten, in tiefem Rot, Glutorange, Creme und Anthrazit, abgesetzt durch eine rote Zwischenlage und eine Messingplatine.

Die Feder trägt über ihre ganze Länge ein ziseliertes Ährenmuster, zwei Mosaikpins mit rotem Punktkranz um einen Kupferkern sitzen in den Backen. Die Damastklinge zeigt konzentrische Wellen aus dunklen und hellen Lagen, ein Echo auf die Schichten des Griffs.

  • 12 cm Griff aus Mammutmolar. Rote Zwischenlagen, Platinen und Nieten aus Messing.
  • Exklusives Modell: ein Einzelstück, das nicht reproduziert wird.
  • Damastklinge, geschmiedet, nicht graviert.
  • Ziselierte Biene, Feder mit ziseliertem Ährenmuster. Zwei Mosaikpins in den Backen.
  • Von einem einzigen Messermacher vollständig von Hand gefertigt.
  • Baumwollbeutel und nummeriertes Echtheitszertifikat inklusive.
  • 14-seitiger Leitfaden zur Handwerkscharta des echten Laguiole inklusive.
  • Lebenslange Garantie auf Herstellungsfehler.

Ein Zahn aus dem Frost der Steppe und eine Klinge aus dem Schmiedefeuer, verbunden durch einen schmalen Streifen Rot und Messing. „Steppenglut“ entsteht nur dieses eine Mal, ein zweites Exemplar folgt nicht. Für Sammler, die Mammutmolar und Damast an einem Stück suchen, ist das eine Gelegenheit, die so schnell nicht wiederkommt.

Schräg über den Griff ziehen die Lamellen des Mammutmolars in tiefem Rot, Glutorange, Creme und Anthrazit, poliert zu einem kühlen, mineralischen Glanz. Die Feder trägt ein ziseliertes Ährenmuster mit erhabenen Punkten, und in beiden Backen sitzt je ein Mosaikpin mit Kupferkern. Am Griffkopf ruht die breite Biene mit klar gegliederten Flügeln und fein punziertem Körper, und aufgeklappt zeigt die Damastklinge ihre konzentrischen Wellen.

steppenglut: laguiole messer aus mammutmolar – damastklinge – ziselierte biene – mosaikpins

Zwei geschichtete Materialien stehen sich an diesem Messer gegenüber, und keines ist an einem Tag entstanden. Der Griff stammt aus dem Backenzahn eines Mammuts, in dem sich zu Lebzeiten des Tiers Lamelle um Lamelle aufbaute, bevor er Jahrtausende im gefrorenen Boden der Steppe lag. Erst der Schnitt hat diese Lagen sichtbar gemacht: dichte, wellige, schräg gestellte Bänder, in denen tiefes Rot in Glutorange, Creme und Anthrazit übergeht, mit kurzen blaugrauen Einschüben. Man hält kein Muster in der Hand, sondern gestapelte Zeit.

Dem Griff gegenüber entfaltet die Damastklinge ihre konzentrischen Wellen, dunkle und helle Bahnen, die aus dem Lagenaufbau des Stahls hervorgegangen sind und erst durch das Ätzen sichtbar werden. Das Prinzip ist dasselbe wie beim Zahn, Lage auf Lage, nur die Zeitspanne könnte kaum verschiedener sein: Hinter dem Zahn stehen Jahrtausende, hinter dem Stahl die Arbeit unter dem Hammer. Und so wenig ein Molar dem anderen gleicht, so wenig wiederholt eine Damastklinge die Zeichnung einer anderen.

Dazwischen ist jeder Übergang mit großer Sorgfalt gesetzt. Eine rote Zwischenlage, schmal wie ein Pinselstrich, trennt das Fossil von der Messingplatine, deren warmer Ton die Glut im Griff aufnimmt. Die Feder trägt ihr ziseliertes Ährenmuster über die ganze Länge, und an beiden Enden öffnen zwei Mosaikpins in den Backen ihren Kranz roter Punkte um einen Kern aus Kupfer, zwei kleine Siegel, gesetzt wie Schlusspunkte unter einen langen Text. „Steppenglut“ lebt von dieser Begegnung: Eis und Feuer, Jahrtausende und Hammerschläge, und dazwischen ein paar Millimeter Messing und Rot, die beides zusammenhalten.

Der rot getönte Mammutmolar

Ein Mammutmolar ist selbst ein Schichtwerk. Im Backenzahn des Wollhaarmammuts liegen Platten aus Dentin, in Zahnschmelz gefaltet und durch Zement verbunden, eine der kompliziertesten Strukturen, die das Tierreich hervorgebracht hat. Ein Mammut bekam solche Zähne im Lauf seines Lebens mehrmals neu. Geborgen werden sie aus dem Dauerfrostboden von Sibirien, Kanada und Alaska, der die Überreste der ausgestorbenen Tiere bewahrt hat.

Farblich bewegt sich ein Mammutzahn von Natur aus zwischen Creme und Braun. Um das poröse, empfindliche Fossil bearbeiten zu können, stabilisiert man es zuerst unter Vakuum mit Harz, und in diesem Schritt kommt hier das Rot hinzu, das in die Lamellen zieht und ihr Relief betont. Zugleich wird der Molar dicht, fäulnisfest und dauerhaft. Die polierte Oberfläche ist kühl und glänzt mineralisch, wie es kein Holz vermag. An „Steppenglut“ laufen die roten Schichten schräg über den Griff und nehmen die Farbe der Zwischenlagen auf.

Die Damastklinge

Damast entsteht durch Feuerschweißen: Lagen unterschiedlicher Stähle werden in der Esse verbunden, gestreckt und gefaltet, bis ein Block aus Dutzenden Schichten vorliegt. Geschmiedet, nicht graviert: Das Muster sitzt nicht auf der Oberfläche, es geht durch die gesamte Stärke der Klinge, denn es ist die Struktur des Metalls selbst.

Daraus ergeben sich Wellen, Bahnen und Schlieren. Bei „Steppenglut“ antwortet das konzentrische Muster auf die Schichten des Molars, zwei Lagenstrukturen, die sich über das ganze Messer hinweg begegnen. Die Pflege ist einfach: nach Gebrauch abwischen und trocken aufbewahren. Im Licht verändert sich die Zeichnung ständig, flach gehalten wirkt sie ruhig, geneigt beginnt sie zu wogen.

Rot getönter Mammutmolar, eine geschmiedete Damastklinge und zwei Mosaikpins an einem einzigen Messer: Diese Verbindung ist selten, und in genau dieser Zeichnung gibt es sie nur hier. Wer Tiefe im Material sucht, im Zahn wie im Stahl, wird bei „Steppenglut“ fündig, solange das Stück noch zu haben ist.

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