Dieses Buttermesser aus Hornspitze von Laguiole en Aubrac erfüllt zwei Aufgaben mit einer Klinge, breit und geschliffen. Die Schneide löst eine Portion Butter, Frischkäse oder Pâté ab, die flache Seite verstreicht sie gleich darauf auf dem Brot. So braucht es kein zweites Messer für Schneiden und Streichen. Abgerundet und ohne Schliff zur Spitze hin, gleitet sie über das Brot, statt hineinzustechen.
Auch hier sorgt ein durchgehender Erl für den Halt: Er läuft vom Klingenansatz bis zum Griffende durch und lässt nichts wackeln. Sein Rücken trägt eine von Hand ausgeführte Guillochierung, feine, gleichmäßige Linien nach der Handschrift des Messermachers. Zwei Backen aus gebürstetem Edelstahl fassen die Hornspitze an beiden Enden, ihr mattes Finish steht im Kontrast zur blank polierten Klinge. Die Biene krönt den Griffkopf, und die hochglanzpolierte Hornspitze fühlt sich kühl und glatt an.
Die Hornspitze stammt vom Horn des Zebu, eines in Asien, Afrika und Südamerika gehaltenen Rinds, und zwar allein von dessen dichtem, massivem oberen Ende. Da jedes Horn nur eine einzige Spitze liefert, bleibt dieses Griffmaterial selten, und jedes Stück wird zum Unikat: Die Farbe reicht von durchscheinendem Blond über Karamell bis zu tiefem Schwarz, marmoriert und ohne festes Muster.
Dieselbe Hornspitze ziert weitere Stücke von Laguiole en Aubrac: einem Taschenmesser aus Hornspitze für jeden Tag, einem Kellnermesser aus Hornspitze zum Öffnen der Flasche, dem Steakmesser-Set aus Hornspitze für die große Tafel und dem Käsemesser mit Hornspitze für die Käseplatte. Alle Stücke mit diesem seltenen Material zeigt die Materialseite Hornspitze.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers











