Dieses Buttermesser aus Wacholderholz von Laguiole en Aubrac deckt zwei Aufgaben mit einer Klinge ab, breit und geschliffen. Die Schneide löst eine Portion Butter, Frischkäse oder Pâté ab, die flache Seite verstreicht sie gleich darauf auf dem Brot. Ein Messer, das ein zweites zum Streichen überflüssig macht. Am Ende bleibt die Spitze rund und stumpf. Sie rutscht über das Brot, ohne es zu durchstechen.
Wie bei jedem Tischmesser der Werkstatt reicht der Erl durch den gesamten Griff und hält ihn ohne Spiel zusammen. Entlang seines Rückens läuft eine handgearbeitete Guillochierung, ein Streifenmuster, das auf den ersten Blick die Werkstatt verrät. Zwei gebürstete Edelstahl-Backen umfassen das Holz an Klinge und Griffende, mit einer matten Note, die sich deutlich von der spiegelnden Klinge abhebt. Die Biene krönt den Griffkopf, und das satinierte Wacholderholz liegt mit einer feinen, samtigen Oberfläche in der Hand.
Der Wacholder, auch Kade genannt, wächst auf kargen, trockenen Böden rund ums Mittelmeer, dort, wo kaum ein anderer Baum gedeiht. Dieses harte Leben gibt ihm ein dichtes Holz in Beige- bis Brauntönen, gelegentlich mit einem rosa oder orangefarbenen Schimmer, und kleine Astansätze zeichnen eine gesprenkelte Maserung, die sich nie wiederholt. Sein Erkennungszeichen aber bleibt der Duft: eine dezente, harzig-pfeffrige Note, die dem Griff über Jahre erhalten bleibt.
Das gleiche Wacholderholz begegnet auch bei anderen Stücken aus dem Haus Laguiole en Aubrac wieder: einem Taschenmesser aus Wacholderholz für jeden Tag, einem Kellnermesser aus Wacholderholz zum Öffnen der Flasche, dem Steakmesser-Set aus Wacholderholz für die große Tafel und dem Käsemesser Le Buron aus Wacholderholz für die Käseplatte. Die gesamte Wacholderholz-Kollektion lässt sich auf der Materialseite Wacholderholz entdecken.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers










