Ein Kellnermesser aus Marshmallow Weiß & Schwarz geht den umgekehrten Weg der meisten Griffe. Wo dunkle Hölzer und satte Harze das Licht schlucken, wirft dieses milchige Weiß es zurück und rückt sich selbst ins Bild. Es sucht den Blick, statt sich zurückzunehmen, und lädt dazu ein, den grauen und schwarzen Schlieren zu folgen, die wie Flüsse aus großer Höhe über die Fläche ziehen. Auf weißem Tuch wirkt der Griff darum nie kühl, er gibt der Tafel vielmehr einen ruhigen Mittelpunkt und öffnet dabei jede Flasche so genau wie ein dunkles Edelholz.
Der größte Vorzug dieses Weiß ist, dass es weiß bleibt. Ein organisches Material dunkelt mit den Jahren nach oder vergilbt, das ausgehärtete Acrylglas dagegen hält seinen hellen Ton unverändert. Es ist lichtbeständig und nimmt weder Feuchtigkeit noch Temperaturschwankungen etwas übel, sodass keine Trübung und kein Gelbstich das Bild je verändern. Ein Fleck, den ein feuchtes Tuch nicht löst, bleibt selten, und ein Pflegeöl braucht die Fläche nie. So steht der Griff nach vielen Jahren im Weinservice so klar da wie am ersten Tag, während die dunklen Adern ihre Zeichnung unverrückt behalten.
Gerade das helle Material verlangt der Werkstatt besondere Genauigkeit ab. Weiß verzeiht keinen Fehler, denn jede kleine Unregelmäßigkeit läge offen zutage, und so prüfen die Messermacher von Laguiole en Aubrac in Frankreich jede Fläche unter mehreren Lichtwinkeln, ehe sie die Schale von Hand montieren und zwischen zwei Backen aus Edelstahl fassen. Über dem Hebel sitzt, wie bei jedem echten Laguiole, die klassisch geschmiedete Biene. Wer dieses handgefertigte Sommeliermesser wählt, erhält einen hellen Griff, dessen Marmorierung sich in keinem zweiten Stück genau so wiederholt und dessen klares Weiß die Jahre mühelos überdauert.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers

Luxus-Ledertasche für Taschenmesser und Sommelier-Messer












