Schlangenholz ist das dunkelste und markanteste Griffholz der Serie, ein Gegenpol zu hellen Hölzern wie Wacholder oder Olive. Als Suppenlöffel-Set bringt es diese exotische Handschrift an sechs Plätze. Ein Suppenlöffel begleitet die Vorspeise oft am längsten, und gerade dort fällt ein ausdrucksvoller Griff auf. Das Holz ist ausgesprochen hart und unempfindlich gegen Kratzer und Stöße, wie sie im täglichen Gebrauch am Esstisch vorkommen. Für ein Besteck, das oft benutzt und ebenso oft gespült wird, zahlt sich diese Robustheit aus. Seine tiefe, rotbraune Färbung bleibt bei einfacher Pflege über die Jahre kräftig, statt matt zu werden. Unter Licht bekommt der Griff eine fast dreidimensionale Tiefe, ungewöhnlich für ein Stück Besteck.
Jeder Löffel entsteht in Handarbeit. Am Griffkopf sitzt die Biene, das feine Erkennungszeichen von Laguiole en Aubrac, und über den Rücken des Griffs zieht sich eine von Hand ausgeführte Guillochierung. An beiden Enden fassen zwei Edelstahlbacken das Holz und geben dem Löffel sein Gewicht, dort, wo er beim Essen am stärksten beansprucht wird. Die Laffe ist tief gezogen und schließt fugenlos an den Griff an. Sie besteht aus rostfreiem Edelstahl, der den Eigengeschmack der Speisen nicht verfälscht.
Zusammen mit den Messern und Gabeln der gleichen Serie ergibt sich ein durchgehendes Gedeck, das vom ersten Gang bis zum Hauptgang eine Linie hält. Für sechs Personen gedacht, deckt das Suppenlöffel-Set eine ganze Tafel und lässt sich jederzeit um weitere Teile im selben Holz ergänzen, etwa passende Steakmesser oder ein Kellnermesser. Auf hellem Porzellan tritt die dunkle, geflammte Zeichnung klar hervor, so wird schon die Vorspeise zum Blickfang. Als Geschenk hat ein Set aus so seltenem Edelholz Gewicht, gerade für alle, die exotische Materialien schätzen.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers












