Wenge stammt aus den Regenwäldern Zentralafrikas und gehört zu den härtesten und schwersten Hölzern überhaupt. Sein dunkelbrauner Grund ist von fast schwarzen Bändern durchzogen, und die Poren stehen offen, sodass die Oberfläche eine spürbare Struktur behält. Für ein Besteck, das täglich benutzt wird, ist diese Härte von Vorteil, denn Wenge nimmt Stöße und Kratzer kaum übel. Als Suppenlöffel-Set bringt Wenge diesen kräftigen, modernen Ton an sechs Plätze. Anders als das gleichmäßig dunkle Ebenholz lebt Wenge von seiner Zeichnung und der offenen Faser, die es nie glatt und anonym wirken lässt. Das Holz ist robust und alltagstauglich, und satiniert bleibt es matt, während die dunklen Linien umso deutlicher hervortreten. So gehört jeder der sechs Griffe zum Satz und behält doch seine eigene Zeichnung.
In der Werkstatt entsteht jeder Löffel von Hand. Den Griffkopf prägt die Biene, wie bei allen Laguiole-Stücken, und die Guillochierung am Rücken, von Hand gestochen, bildet auf der offenen Oberfläche einen schönen Kontrast. Zwei Edelstahlbacken fassen den Griff an Kopf und Ende und geben dem dunklen Griff Halt an den stark beanspruchten Enden. An jedem Platz steht ein dunkler Griff mit klaren Bändern über der blanken Laffe, kräftig und ruhig zugleich, Holz und Metall klar getrennt.
Neben Steakmessern und Gabeln aus Wenge rundet sich die Tafel zu einem dunklen, durchgehenden Gedeck. Das Set ist für sechs gedacht und lässt sich Stück für Stück zu einem ganzen Wenge-Besteck erweitern. Als Geschenk trifft ein dunkles, modernes Besteck den Geschmack all jener, die es gern schlicht und markant mögen. Auf hellem Geschirr setzen die dunklen Griffe einen klaren, grafischen Kontrast, wie man ihn sonst eher von modernem Designbesteck kennt.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers













