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Laguiole Taschenmesser Doppelplatinen mit Griff aus Malachit

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Helle und dunkle Bänder ziehen über die grüne Fläche, an einer Stelle zu engen Bögen geschlossen, an der nächsten zu breiten Bahnen gestreckt, die schräg auslaufen. Gestaltet hat das niemand. Malachit setzt sich Lage um Lage rund um einen Ausgangspunkt ab, jede Lage etwas anders im Ton, von frischem Blattgrün bis beinahe Schwarz. Was auf der Schale zu sehen ist, ist ein Schnitt quer durch diesen Aufbau, und die Zeichnung verrät, an welcher Stelle er gelegt wurde.

Nahe am Kern fallen die Ringe eng aus, weiter außen laufen sie zu Streifen auseinander, und weil keine zwei Schalen aus derselben Zone stammen, wiederholt sich kein Muster. Gefasst wird der Stein von einem Laguiole Taschenmesser mit Doppelplatinen: vier von Hand gefeilte Stahlflächen statt zwei, dazu eine Feder, deren Kerben von einem Griffende bis zum anderen durchlaufen, und die geschmiedete Biene als Abschluss.

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Ein Laguiole en Aubrac Taschenmesser mit Doppelplatinen: vier von Hand guillochierte Stahlflächen, eine geschmiedete Biene, eine Klinge aus Edelstahl und ein Griff, an dem die Arbeit sichtbar bleibt.

Laguiole Taschenmesser aus Malachit mit Doppelplatinen

Hinter dem Messer steht Laguiole en Aubrac, hinter der Farbe ein Kupfermineral. Im Griff steckt eine Klinge und sonst nichts, vier von Hand gefeilte Stahlflächen fassen die grünen Schalen oben wie unten ein, die Feder ist über ihre volle Länge gekerbt, und am Griffende sitzt die Biene. Die Eckdaten in Kurzform:

  • Griff: Malachit, auf Hochglanz poliert.
  • Zeichnung: helle und dunkle Bänder, je Schale anders.
  • Platinen: vier Stahlflächen, von Hand gefeilt.
  • Feder: gekerbt von einem Ende zum anderen.
  • Montage: einteilig, im Griff nur die Klinge.
  • Klinge: Edelstahl, schmale Yatagan-Form.
  • Backen: zwei aus Edelstahl, an beiden Griffenden.
  • Biene: geschmiedet, aus dem Stahl der Feder.
  • Innenanschlag: stoppt die Klinge vor dem Federrücken.
  • Farbe: mineralisches Grün, keinem Holz verwandt.
  • Fertigung: in Frankreich, von Hand montiert.

Alles, was sonst als Griffschale an ein Laguiole kommt, liegt im warmen Feld: Honig, Nuss, Kastanie, Anthrazit. Grün in dieser Stärke wächst an keinem Baum, und genau darum geht es bei diesem Modell. Wer Farbe sucht und nicht die nächste Maserung, bekommt hier eine kalte, mineralische Fläche, die auf einem gedeckten Tisch schon von Weitem auffällt und dort mit nichts anderem verwechselt wird. Der glänzende Schliff an Backen und Platinen zieht mit, denn poliertes Metall gibt eine Farbe ungebrochen zurück, statt sie abzumildern.

Grüne Bänder in Bewegung: der Malachitgriff im Video

Auf einem Foto steht die Zeichnung still, im Film läuft sie. Die Kamera fährt der Länge nach über die polierte Schale, und dabei wandert ein heller Streifen über das Grün, der die Bänder nacheinander aufhellt und wieder freigibt. Danach kippt das Bild auf den Rücken, wo die gefeilten Reihen kurz aufblitzen. Zum Schluss steht die Biene groß im Bild.

Malachit verarbeitet Laguiole en Aubrac auch an anderen Modellen, und wer bei diesem Stein bleiben möchte, findet ihn als schlank gebautes Modell ohne doppelte Platinen, als Kellnermesser für den Service, als Besteck für die Käseplatte und als Messer für die gedeckte Tafel. Alle Steingriffe zeigt die Übersicht der Edelsteine.

laguiole messer doppelplatine griff malachit

Der Rücken dieses Modells fällt breiter aus als der eines schlicht gebauten Laguiole, und dahinter steckt kein Zierrat, sondern Bauweise: Auf jeder Seite der Feder sitzen zwei Stahlstreifen statt eines einzigen. Damit verdoppelt sich die Fläche, auf der die Feile überhaupt ansetzen kann, und erst dieser Platz erlaubt eine Feilarbeit von diesem Ausmaß. Jede der vier Flächen erhält ihre eigene Reihe aus Kerben, gezogen von Hand, ohne Vorlage und ohne Maschine dazwischen. Oben und unten fasst je eine Backe aus Edelstahl den Griff ein und legt sich dabei über die Kanten der Steinschalen.

Poliert sind an diesem Messer beide Bestandteile, der Stein wie der Stahl, und das ist keine Frage des Geschmacks, sondern der Wirkung. Eine glänzende Fläche gibt Farbe unverändert zurück, während eine matt geschliffene sie aufhellt und flacher erscheinen lässt. Das Grün bleibt dadurch so kräftig, wie es im Material angelegt ist, und die hellen Bänder trennen sich klar von den dunklen, statt ineinanderzulaufen. Der Stahl daneben bringt keinen eigenen Farbton mit, nur Helligkeit, und weil die gefeilten Kanten das Licht in viele kleine Punkte zerlegen, wirkt die ruhige grüne Fläche daneben umso geschlossener.

Einteilig gebaut bedeutet: eine Klinge, sonst nichts im Griff, kein zweites Blatt und keine Schnecke. Geschnitten ist sie nach der Yatagan-Form, vorn schmal auslaufend, am Rücken sanft geschwungen, und beim Aufklappen ist deutlich zu hören, wann die Feder greift. Ein Anschlag im Inneren fängt die Klinge beim Zugehen ab, bevor die Schneide auf Stahl trifft, was dem Schliff über die Jahre zugutekommt. Der Stein selbst zieht kein Wasser und nimmt keinen Geruch an, weshalb ein trockenes Tuch nach dem Gebrauch alles ist, was er verlangt.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montageeinteilig, nur Klinge
GriffmaterialMalachit (rekonstituiert)
Griffoberflächeglänzend poliert
KlingeEdelstahl 12C27MOD
PlatinenDoppelplatinen, von Hand guillochiert
Federvon Hand guillochiert
Bienegeschmiedet, aus einem Stück mit der Feder
Backen2 Backen aus Edelstahl
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
SKULEA1P12CMAFINOXDPMALAC
GTIN3760199280566

Drei Reihen auf dem Rücken: was die doppelte Platine hergibt

Auf dem Rücken dieses Messers liegen nicht eine, sondern drei gefeilte Reihen nebeneinander. Zwei davon sitzen auf den Platinen, die zu beiden Seiten der Feder verdoppelt sind, die dritte läuft über die Feder selbst, von einem Ende zum anderen. Je nach Messermacher setzt sich die Arbeit auf der Ober- und der Unterkante der Platinen fort, sodass die schmale Seite des Griffs durchgehend gemustert ist. Am Griffende steht die Biene, geschmiedet aus demselben Stück Stahl wie die Feder, und zwei Backen aus Edelstahl schließen den Griff an beiden Enden ab. Auf Malachit trifft die Feile auf ein Material, das selbst schon gebändert ist, und ihr gleichmäßiger Takt hält dagegen, wo die Ringe des Steins unregelmäßig laufen.

Am grünen Griff teilt sich das Bild dadurch in zwei klar getrennte Zonen. Über die schmale Seite läuft Stahl, hell und in kurzen Abständen gekerbt, über die breiten Flächen läuft der Stein, ohne Unterbrechung und mit seinen Bändern als einzigem Muster. Dazwischen verläuft eine gerade Kante, die beide Seiten sauber auseinanderhält. Nebenbei bringt der Aufbau dem Material etwas ein: Der doppelte Stahl liegt genau dort, wo die Schale sonst mit offener Kante aufsetzen würde, und bei einem mineralischen Griff ist die Kante die empfindliche Stelle.

Malachit: ein Kupfermineral, das in Lagen wächst

Malachit gehört zu den Kupfermineralen, und sein Grün kommt unmittelbar aus dem Kupfer im Kristall. Gewachsen ist der Stein nicht als gleichmäßiger Block, sondern von innen nach außen: Um einen Ausgangspunkt legt sich Lage über Lage, jede minimal anders getönt, und daraus ergeben sich die konzentrischen Bänder, an denen das Mineral von Weitem zu erkennen ist. Für Griffschalen wird es rekonstituiert verarbeitet, also gemahlen und neu gebunden. Der Grund ist praktisch: Gewachsener Malachit bleibt weich und nimmt Kratzer an, die gebundene Platte fällt gleichmäßig aus und hält täglichen Gebrauch aus.

Unter den Griffen der Manufaktur steht dieses Grün ziemlich für sich. Ein zweites gibt es zwar, das des Pistazienholzes, doch es ist von ganz anderer Art: gelblich unterlegt, gemasert, mit dem weichen Ton, den ein Holz nun einmal mitbringt. Hier dagegen fällt die Farbe mineralisch aus, kühl und ohne Übergang ins Braune, dazu in Bänder gelegt statt in Fasern gerichtet. Die polierte Schale fühlt sich glatt an und bleibt beim ersten Anfassen kühl, bevor sie die Wärme der Finger annimmt. Öl braucht sie nie, ein trockenes Tuch reicht ihr.

doppelplatinen
malachit
4,9/5

Basierend auf 15 geprüften Bewertungen

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  1. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Doppelplatinen machen den Edelstein alltagstauglich, man arbeitet ohne Samthandschuhe. Ein Malachit im Werkzeugstatus, mein Mineraliensammler-Herz jubelt täglich.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Kai T.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau zum Sechzigsten bekommen, grün wie deine Hoffnung, massiv wie dein Dickkopf, ihre Rede. Die Familie hat applaudiert, das Messer blieb gelassen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Silke W.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Stein und Doppelplatinen zusammen ergeben ein Gewicht, das Respekt einflößt und Vertrauen schafft. Man vergisst nie, was man da in der Hand hält.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Birgit B.

  4. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Malachit zwischen doppelten Platinen: die grünen Bänder bekommen einen massiven Rahmen. Der Stein zeigt seine Kreise und Wellen, das Metall sorgt dafür, dass er es lange tut – der Ortsname unserer Reise ist in die Klinge graviert, das Souvenir im Souvenir.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Daniel N.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Klinge sitzt fest und öffnet satt, der Stein liegt kühl und sicher zwischen den Platinen. Robustheit und Schönheit teilen sich hier die Arbeit, vorbildlich.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Katrin N.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ich habe die massive Version gewählt, weil der Stein arbeiten soll, nicht ruhen. Er arbeitet seit zwei Jahren, ohne eine Schramme, die Entscheidung war richtig.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Michael M.

  7. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Für Gäste ist der Griff das Thema des Abends, Malachit kennt jeder aus der Vitrine, keiner vom Vesperbrett. Die Überraschung ist mein Ritual geworden.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Petra M.

  8. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Grüner Stein neben rotem Schinken, das Farbspiel gehört inzwischen zu unserem Sonntag. Meine Frau nennt es das Gärtnermesser, obwohl es nie ein Beet gesehen hat.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Angelika D.

  9. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Fassung ist bündig und massiv, nichts wackelt, der Stein sitzt wie gegossen. Bei einem Mineral dieser Klasse ist das die halbe Kaufentscheidung gewesen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ute Z.

  10. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Picknick im Grünen verschwindet der Griff fast in der Wiese, das Farbspiel amüsiert uns jedes Mal. Ein Tarnmesser für Genießer, sagt mein Sohn.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Nadine Z.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Zwei Jahre Küchendienst haben den Bändern nichts anhaben können, das Grün steht wie am Anfang. Was in Jahrtausenden gewachsen ist, lässt sich von Brotzeiten nicht beeindrucken.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Christian K.

  12. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die grünen Schichten laufen in Kreisen wie Baumringe aus Stein, kein Muster wiederholt sich. Meiner hat ein doppeltes Auge, der Händler sprach von einem Glücksstein, ich widerspreche nicht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Thomas P.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Enkel poliert den Stein mit dem Ärmel, bevor er das Vesper anrührt, Familienliturgie. Der Malachit glänzt, der Junge strahlt, das Brot wartet, alles hat seine Ordnung.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Florian L.

  14. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Mineralienstammtisch wurde die Bänderung begutachtet und für erstklassig befunden. Ein Messer mit Fachpublikum, das hat nicht jeder in der Schublade.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Alexander V.

  15. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die geschmiedete Biene glänzt golden über dem Grün, ein Käfer im Blattwerk, täglich neu. Zwischen den Platinen wirkt das Bild gerahmt, kleine Galerie inklusive.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sandra P.

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