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Laguiole Taschenmesser Prestige Biene Nr. 7 mit Griff aus Wacholder

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Wer dieses Messer zum ersten Mal aufnimmt, fasst fast immer ans hintere Griffende. Der Daumen findet dort eine Kante, wo an anderen Modellen nur eine Rundung sitzt, danach eine schmale Rille und dahinter eine Folge feiner Absätze. Bis der Blick nachkommt, hat die Fingerkuppe die Biene bereits gelesen. Ein geschmiedetes Tier, das aus dem Gesenk kommt und danach unbearbeitet bleibt, gibt so etwas nicht her.

Der Griff besteht aus Wacholder, satiniert geschliffen, hell bis rotbraun, mit dunklen Astaugen und dem harzigen Geruch, den dieses Holz abgibt, sobald die Schale warm wird. Eingefasst wird er von zwei Backen aus Edelstahl, matt gehalten wie das Holz dazwischen. Auf beiden Seiten liegt je eine Platine, an Ober- und Unterkante von Hand gefeilt, und die Feder nimmt das Muster auf dem Rücken auf. Aufgebaut ist dieses Laguiole Taschenmesser einteilig und trägt nur eine Klinge.

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Ein Laguiole en Aubrac Taschenmesser mit Prestige-Biene: eine von Hand ausgearbeitete Biene, guillochierte Platinen an beiden Kanten und zwei satinierte Backen aus Edelstahl.

Prestige Biene und Wacholder: das Laguiole Taschenmesser in Kurzform

Aus Frankreich kommt dieses Messer, von Laguiole en Aubrac. Der Bau ist einteilig, im Rücken steckt keine zweite Funktion, an den Platinenrändern läuft eine gefeilte Reihe entlang, und das Federende hat nach dem Gesenk noch einmal Werkzeug gesehen. Das Griffholz ist gewachsener Wacholder. Die Daten kurz gefasst:

  • Griff: Wacholder, satiniert geschliffen.
  • Biene: von Hand ausgearbeitet, Modell Prestige.
  • Platinen: an beiden Rändern von Hand guillochiert.
  • Feder: guillochiert, ein Stück mit der Biene.
  • Backen: zwei aus Edelstahl, satiniert.
  • Klinge: Edelstahl in Yatagan-Form.
  • Montage: einteilig, ohne zweites Werkzeug.
  • Innenanschlag: die Schneide berührt die Feder nie.
  • Zeichnung: heller Grund mit dunklen Astaugen.
  • Duft: harzig, sobald die Schale warm wird.
  • Herstellung: Laguiole en Aubrac, in Frankreich.

Zu diesem Modell greift, wer sich zuerst für das Tier am Federende entscheidet und das Griffholz danach aussucht. Hergestellt wird es in Frankreich, in einer Werkstatt, die Schmiede, Feilbank und Montage im eigenen Haus behält, und die Biene bekommt dort nach dem Schmieden eine Nachbearbeitung von Hand, die kein Katalogbild vorwegnimmt. Beim Wacholder kommt hinzu, dass ein Stamm für ein Paar Schalen Jahrzehnte braucht und beim Aufschneiden mehr aussortiert wird als übrig bleibt. Zwei gleiche Griffe fallen daraus nicht an.

Wacholder und ausgearbeitete Biene im Video

Den Geruch nimmt die Kamera nicht mit, das Relief dagegen schon. Im Film wandert der Lichtsaum über den Rücken, bleibt an den gefeilten Kanten der beiden Platinen hängen und läuft weiter bis zur Biene, wo die Flügel sich vom Leib abheben. Anschließend dreht der Griff sich in die Fläche hinein, und die Astaugen im Wacholder ziehen als dunkle Ovale durchs Bild.

Wacholder verarbeitet die Werkstatt in Frankreich auch abseits der Taschenmesser, und der harzige Ton bleibt dabei überall gleich. Zu sehen ist das an der schlichten Ausführung mit geschmiedeter Biene, an den Backen mit Hammerschlag, am Flaschenmesser mit eingelegter Rebtraube, am kurzen Messer für den Käsegang und am Griff aus abwechselnden Karos.

laguiole messer prestige biene griff wacholder

Es gibt Käufer, die zuerst das Tier am Federende aussuchen und danach überlegen, welches Holz darunter passen soll. Für die ist eine nummerierte Biene gemacht. Beim Griff bleibt dann weniger zu wählen, als es aussieht. Der Wacholderstrauch treibt seine Äste tief und dicht, und jeder von ihnen hinterlässt im Holz ein Astauge, an dem die Faser quer zum übrigen Verlauf steht, härter und stärker mit Harz gefüllt. Auf einer einzelnen Schale sitzen davon meist zwei oder drei, gelegentlich nur ein einziges. Der Schliff muss darüber hinweggehen, ohne eine Mulde zu hinterlassen, denn beide Schalen eines Messers sollen am Ende in einer Ebene liegen, obwohl das Werkzeug unterwegs mehrfach den Widerstand wechselt. Wo die Astaugen sitzen, bestimmt dabei der Abschnitt und nicht die Werkbank.

Unter den Hölzern dieser Reihe ist Wacholder das unruhigste. Auf hellem Grund sitzen dunkle Astaugen mit ihren engen Faserkränzen, dazwischen feine Risse, die zum Bild dieses Materials gehören. Beide Schalen werden nacheinander vom selben Abschnitt gesägt, sodass sie im Ton zusammengehen, während die Astaugen auf jeder Seite anders stehen. Der Stahl bildet dazu den ruhigen Gegenpart: satinierte Backen, satinierte Platinen, dieselbe matte Helligkeit auf beiden Werkstoffen, sodass die gefeilte Reihe nicht gegen einen Glanzpunkt ankommen muss.

Zum Werkzeug fehlt diesem Modell nichts. Die Klinge trägt die Yatagan-Form der Manufaktur, öffnet mit einem klaren Anschlag und steht danach ohne Spiel. Beim Schließen fängt ein verdeckter Anschlag im Griff die Schneide ab, bevor sie den Federrücken erreicht. Für den Wacholder gilt, was für jedes harzhaltige Holz gilt: nach dem Gebrauch trocken abreiben, keine Nässe stehen lassen und auf Öl verzichten. Der Duft bleibt darunter erhalten, weil der satinierte Schliff die Faser glättet, ohne eine Schicht darüberzulegen.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montageeinteilig, nur Klinge
GriffmaterialWacholder
Griffoberflächesatiniert
Backen2 Backen aus Edelstahl, satiniert
PlatinenEdelstahl, von Hand guillochiert an beiden Kanten
FederEdelstahl, von Hand guillochiert
Bienevon Hand ausgearbeitet, Prestige Nr. 7
KlingeEdelstahl 12C27MOD
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
Klingenlänge10 cm
Länge geöffnet22 cm
LieferungBaumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravurauf Wunsch, kostenlose Gravur
Garantielebenslang auf Herstellungsfehler
SKULEA1P12CMAFPRESTN7GE
GTIN3760199280436

Gefeilt an beiden Rändern: warum das Muster den Griff umläuft

An den meisten Laguiole trägt allein der obere Rand der Platine seine Reihe. Das ist der Rand, der beim liegenden Messer nach oben zeigt, also der einzige, den ein Betrachter ohnehin sieht, und dort hört die Feilarbeit üblicherweise auf. An diesem Modell ist auch der untere Rand durchgearbeitet, mit derselben Teilung und derselben Tiefe. Damit schließt sich das Muster: Ob das Messer flach auf dem Tisch liegt, aufrecht in einer Halterung steht oder in der Faust liegt, immer läuft eine gefeilte Linie durch das Bild. Der Aufwand steigt dabei deutlich, denn der untere Rand liegt dort, wo die Finger aufkommen, und muss nach dem Feilen entschärft werden, ohne dass die Teilung verwischt.

Beurteilen lässt sich diese Arbeit an zwei Stellen. Zuerst dort, wo die Platine an die Backe stößt: Die Reihe muss auf gleicher Höhe ankommen und darf nicht in einem halben Zahn auslaufen. Danach an der Unterkante, die mit dem Fingernagel abzufahren ist, weil dort auffällt, ob die Teilung über die ganze Länge gleich bleibt. Auf einem so unruhigen Grund wie Wacholder ist diese Linie ohnehin die einzige gerade Strecke am ganzen Messer, und deshalb fällt jede Unregelmäßigkeit darin sofort auf. Diesen Prüfpunkt gibt ein Ladentisch her, ein Foto nur selten.

Wacholder: heller Splint, roter Kern

Bei diesem Holz liegen zwei Töne dicht beieinander. Außen, unter der Rinde, steht der Splint, fast cremeweiß und ohne viel Zeichnung. Innen sitzt der Kern, rotbraun bis violettbraun, dorthin hat der Strauch über Jahrzehnte sein Harz und seine Farbstoffe eingelagert. Weil ein Wacholderstämmchen im Querschnitt selten mehr hergibt als eine Handbreit, läuft die Grenze zwischen beiden Zonen häufig mitten durch eine Griffschale hindurch. Ein Griff kann dann auf der einen Seite hell anfangen und zur anderen hin ins Rötliche kippen, ohne dass irgendetwas gefärbt worden wäre.

Für die Werkstatt ist das eine Frage der Sortierung, nicht des Zuschnitts. Wer zwei Schalen mit ähnlichem Verlauf zusammenbringen will, muss aus vielen Abschnitten auswählen, und deshalb entscheidet erst die Lieferung, ob ein Messer eher hell oder eher rotbraun ausfällt. Sichtbar bleibt das bis zum Schluss, weil kein Lack darüberkommt. Mit den Jahren gleicht sich der Unterschied etwas an, der Splint dunkelt schneller nach als der Kern, und die Astaugen treten dabei klarer hervor als am Anfang.

prestige biene
wacholderholz
4,9/5

Basierend auf 14 geprüften Bewertungen

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  1. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Wandervesper ist es das eleganteste Stück im Rucksack und das meistbenutzte. Die Biene glänzt auf zweitausend Metern genauso wie am Esstisch, Höhenluft schadet Gold nicht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ursula G.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Helles Holz, goldene Skulptur, würziger Duft in der Erinnerung: das Messer ist ein Sinnespaket. Die Klinge schneidet nebenbei hervorragend, fast ungerecht gegenüber dem Rest.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Karin L.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Prestige-Biene Nummer sieben über hellem Wacholderholz: das goldene Insekt auf duftendem Grund. Das Messer bedient Auge und Nase, bevor die Klinge überhaupt arbeitet – mein Spitzname ist in die Klinge graviert, auf Wunsch der Kinder.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Thomas N.

  4. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Nach zwei Jahren trägt das Holz einen tieferen Ton und die Biene ihren ersten sanften Schimmer. Das Messer altert wie ein guter Sommer: langsam und golden.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Matthias T.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Jede Prestige-Biene ist von Hand nachgearbeitet, meine hat besonders feine Flügellinien. Der Händler bot mir drei zur Auswahl, ich habe eine Stunde gebraucht, gern.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Nadine V.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Für Geschenke an Menschen, die alles haben, ist die Prestige-Reihe meine Antwort geworden. Zwei Freunde besitzen inzwischen andere Nummern, wir vergleichen wie Briefmarkensammler.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sven C.

  7. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Klinge sitzt spielfrei und schneidet fein, das leichte Holz macht das Messer zum Federgewicht. Die Biene trägt den Adel, die Mechanik das Gewicht der Verantwortung.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Barbara Z.

  8. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Auf dem hellen Holz wirkt die plastische Biene wie auf einer Sommerwiese gelandet. Das Bild ist so stimmig, dass es fast zu viel wäre, wenn es nicht so gut gemacht wäre.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Kerstin R.

  9. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Ich habe die Sieben gewählt, weil sie auf dem hellen Grund am besten zur Geltung kommt. Die Beratung im Laden dauerte länger als mancher Autokauf, und sie war besser.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Heike H.

  10. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Der Wacholderduft beim Auspacken, die goldene Biene im Licht: der erste Eindruck war ein doppelter. Er hat sich in zwei Jahren nicht abgenutzt, nur der Duft ist leiser.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Christina L.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Enkel prüft bei jedem Besuch, ob die Biene noch da ist, Ritual seit zwei Jahren. Sie ist, und sein Erleichterungsseufzer ist der schönste Moment der Woche.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Jürgen T.

  12. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Die rötlichen Adern des Wacholders laufen unter der Biene zusammen, als würden sie sie tragen. Solche Zufälle sucht die Werkstatt vermutlich aus, und das ist auch gut so.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Manuela E.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Sieben gilt als Glückszahl, sagte meine Frau bei der Übergabe zum Fünfzigsten. Ich zähle seither die guten Abende mit diesem Messer und komme mit dem Zählen nicht nach.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Daniel H.

  14. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Prestige-Biene Nummer sieben über hellem Wacholderholz: das goldene Insekt auf duftendem Grund. Das Messer bedient Auge und Nase, bevor die Klinge überhaupt arbeitet – mein Spitzname ist in die Klinge graviert, auf Wunsch der Kinder.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Birgit Z.

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