Das Olivenholz gehört untrennbar zur Landschaft des Mittelmeers. Der Olivenbaum kann Jahrhunderte alt werden, mancher sogar über tausend Jahre, und bildet dabei einen knorrigen, vielfach gedrehten Stamm, dessen Holz über die Jahrzehnte eine Dichte und eine Musterung annimmt, die kaum eine andere Essenz erreicht. Seine ineinander verschlungenen Fasern erzeugen wirbelnde Zeichnungen aus hellem Gold, Ocker und tiefem Braun, und jeder Schnitt bringt ein neues Bild hervor, das die eigene Geschichte des Baumes erzählt. Als Kellnermesser aus Olivenholz bringt dieses Holz das mediterrane Erbe von Öl und Wein an den Tisch, die beiden Säulen, die seit der Antike auf denselben Hügeln gedeihen.
Am Tisch spielt das Olivenholz seine sonnige Herkunft aus. Wo dunkle Hölzer sich zurücknehmen, bringt dieser Griff Wärme und Bewegung ins Bild, und sein goldener Ton lebt mit jedem Winkel des Lichts. Die natürlichen Öle im Holz sind dabei mehr als schön: Sie schützen es von innen gegen die feuchte Luft der Weinkeller und die Temperaturwechsel. So bleibt die Oberfläche über die Jahre ruhig und geschlossen, während der satinierte Schliff die verschlungene Maserung sanft hervorhebt, ohne sie grell glänzen zu lassen. Ein Sommeliermesser aus Olivenholz wirkt darum nie kühl, sondern atmet die Gelassenheit langer Mahlzeiten.
Einen Griff aus Olivenholz erkennt der Weinfreund auf den ersten Blick, denn wenige Hölzer verbinden so hohe Kontraste, so dichte Astbilder und diese goldene Leuchtkraft. In Frankreich bei Laguiole en Aubrac entsteht jedes Stück einzeln, von der ausgewählten Schale bis zur klassischen Biene über dem Hebel, an der ein echtes Laguiole zu erkennen ist. Mit den Jahren vertieft sich der Farbton des Holzes, ohne seine sonnige Wärme je zu verlieren, sodass ein handgefertigtes Kellnermesser aus Olivenholz mit jeder Flasche ein wenig mehr Charakter gewinnt.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers














