Das Schlangenholz zählt zu den dichtesten und schwersten Hölzern der Welt und stammt aus den Regenwäldern des nördlichen Südamerika. Sein warmes Rotbraun ist von dunklen, fast schwarzen Sprenkeln durchzogen, die dem Holz seinen Namen geben, denn ihre Anordnung erinnert an das Muster einer Schlangenhaut. Über Jahrhunderte war es das Material der Bogenbauer und Kunsttischler, die für Geigenbögen und feinste Intarsien nur das Beste verwendeten. Als Kellnermesser aus Schlangenholz wirkt mit diesem Amourette schon im Ruhezustand ausgesprochen kostbar und passt zu einem großen, gereiften Rotwein ebenso wie zu einem ganz besonderen Anlass.
Am Tisch lebt das Schlangenholz von seiner Tiefe. Die hochglänzende Politur lässt die dunkle Sprenkelung vor dem rotbraunen Grund plastisch hervortreten, und mit jeder Drehung wandert ein feiner Lichtreflex über die Fläche. Das extrem dichte Holz ist von Natur aus hart und widerstandsfähig und nimmt Feuchtigkeit kaum an, sodass die Oberfläche über die Jahre geschlossen und tief glänzend bleibt. Wo helle Hölzer flüchtig wirken, hält das Schlangenholz den Blick fest. Ein Sommeliermesser aus Schlangenholz ist darum kein beiläufiger Griff, sondern ein kleines Schaustück, das seine Herkunft aus der Welt der feinen Handwerkskünste nie verleugnet.
Einen Griff aus echtem Schlangenholz erkennt der Kenner sofort an seiner unverwechselbaren Sprenkelung und dem tiefen Rotbraun, das an feinste Kunsttischlerei erinnert. Jedes Stück entsteht von Hand in der französischen Manufaktur, wo die polierte Schale makellos auf Backen und Klinge abgestimmt wird. Mit den Jahren vertieft sich der rotbraune Grund zu einem noch dunkleren Ton, während die Sprenkelung an Kontrast gewinnt. So wirkt ein handgefertigtes Kellnermesser aus Schlangenholz mit jeder geöffneten Flasche kostbarer und in sich geschlossener.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers

Weiches geschlossenes Etui Schwarz














