Pistazienholz stammt vom Pistazienbaum, der rund ums Mittelmeer und im Nahen Osten wächst und dort vor allem wegen seiner Früchte angebaut wird. Nur selten wird sein Holz zu Griffen verarbeitet, weshalb es unter den Griffhölzern eine Rarität bleibt. Als Suppenlöffel-Set bringt Pistazienholz eine ungewöhnliche Farbe an die Tafel: hell und warm, mit einem grünlichen Schimmer, der ins Olivgoldene spielt. Feine, dunklere Adern durchziehen den blassen Grund in einem lockeren, offenen Netz. Das Holz ist fest und dicht genug, um dem Alltag am Esstisch standzuhalten, und nimmt satiniert eine matte, glatte Oberfläche an, die angenehm in der Hand liegt. Mit den Jahren dunkelt der Ton leicht nach und wird noch etwas wärmer.
Jedes Stück wird von Hand gearbeitet. Die Biene prägt den Kopf jedes Griffs, das feine Zeichen der Manufaktur, und am Rücken zieht eine handgestochene Guillochierung entlang, die auf dem blassen Holz fein und deutlich sichtbar bleibt. An beiden Enden halten zwei Edelstahlbacken den Griff und schützen das helle Holz an den Kanten, wo es im täglichen Gebrauch am meisten aushalten muss. Heller Holzgriff, blanke Stahllaffe – an jedem Gedeck dasselbe ruhige Paar, das den warmen Griff mit einer leicht zu reinigenden Stahlschale verbindet.
Ergänzt um Messer und Gabeln im selben Holz, wird aus dem Set ein helles, durchgängiges Gedeck. Das Set deckt sechs Plätze und lässt sich später um weitere Teile aus Pistazienholz erweitern. Als Geschenk ist ein so ausgefallenes Fruchtbaumholz eine schöne Idee, gerade für Gastgeber, die etwas Besonderes schätzen und ihre Tafel gern mit ungewöhnlichen Materialien decken. Auf hellem Porzellan tritt der olivgoldene Schimmer klar hervor und rückt jeden Platz sanft in den Vordergrund.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers













