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Laguiole Taschenmesser mit Messingbacken, Griff aus Schlangenholz

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Seit dem Frühjahr steckt dieses Messer im Seitenfach desselben Rucksacks. Heraus kommt es, wenn ein Apfel geteilt wird, wenn jemand Wurst abschneidet oder ein Gurt zu lang geraten ist, und danach geht es wieder hinein, ohne dass es jemand verstaut. Aufgeräumt wird dieses Messer nie, es zieht nur von einer Tasche in die nächste. Der Griff dazu ist aus Schlangenholz, dunkel gefleckt auf rotbraunem Grund, an beiden Enden von Messing gefasst.

Im Rücken sitzt eine Klinge, mehr nicht. Für ein Messer, das draußen lebt, ist das die richtige Rechnung: nichts, was klemmt, nichts, worum man sich außer der Schneide kümmern müsste. Dieses Laguiole Taschenmesser trägt zwei Messingbacken, oben und unten je eine, dazu Platinen aus demselben Metall und eine Feder aus Edelstahl, deren Kerben über die volle Länge von Hand gezogen sind. Ganz hinten steht die Biene, das Hirtenkreuz sitzt links in der Schale.

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Ein Laguiole mit Korkenzieher in der traditionellen Ausführung: Backen und Platinen aus Messing, eine von Hand guillochierte Feder, eine Klinge aus Edelstahl und drei Windungen, die im Rücken des Griffs auf die nächste Flasche warten.

Laguiole Taschenmesser aus Schlangenholz mit Backen aus Messing

Ein Taschenmesser mit nur einer Klinge, gefertigt in Frankreich von Laguiole en Aubrac: gefleckte Schalen aus Schlangenholz, oben und unten in massives Messing gesetzt, dazu eine Feder aus Edelstahl, die über ihre ganze Länge unter die Feile kommt, und die geschmiedete Biene an deren Ende. Kurz zusammengefasst:

  • Griff: Schlangenholz, glänzend poliert.
  • Zeichnung: dunkle Male auf rotbraunem Grund.
  • Backen: zwei Stück, aus massivem Messing.
  • Platinen: einfache Platinen, ebenfalls Messing.
  • Feder: Edelstahl, von Hand guillochiert.
  • Biene: geschmiedet, aus einem Stück mit der Feder.
  • Hirtenkreuz: eingelegt in die linke Griffschale.
  • Klinge: Edelstahl in der Yatagan-Form.
  • Innenanschlag: schützt die Schneide beim Schließen.
  • Montage: einteilig, ohne zweites Werkzeug.
  • Lieferung: Beutel, Zertifikat, Gravur, Garantie.

Dieses Messer entsteht in Frankreich, bei Laguiole en Aubrac, wo Schmiede, Feilbank und Schleifbock im selben Betrieb stehen. Schlangenholz ist das härteste Material, das dort an einen Griff gelangt, und es verlangt beim Schleifen etliche Stufen mehr als ein gewöhnliches Holz, bis die Fläche geschlossen ist. Wo eine weiche Art nach einem Sommer im Rucksack Dellen zeigt, bleibt diese eben, und die Fleckung schluckt, was trotzdem passiert. Ein Messer für alle, die eines dabeihaben und es nicht schonen wollen.

Das Video: gefleckter Griff, gelbe Enden, eine Klinge

Der Film beginnt beim geschlossenen Messer und fährt einmal um den Griff herum, weil sich die Male auf jeder Seite anders verteilen und ein Standbild davon immer nur die Hälfte zeigt. Danach läuft das Licht über die Feder, an den gefeilten Kerben entlang bis zur Biene. Zum Schluss öffnet sich die Klinge, langsam genug, dass der Punkt zu hören ist, an dem die Feder hinter der Klinge einfällt.

Dieses Holz führt Laguiole en Aubrac quer durch das Sortiment. Für die Flasche gibt es dasselbe Messer mit Korkenzieher, nüchterner fällt die graue Fassung derselben Schalen aus, aufwendiger die Prestige-Ausführung mit gefeilter Biene. Für die Tafel gibt es den Besteckkasten in derselben Fleckung, gebündelt sämtliche Stücke aus Schlangenholz.

original laguiole messer griff aus schlangenholz messingbacken

Ein Messer, das im Rucksack lebt, bekommt Spuren. Auf einer ruhigen dunklen Fläche steht jeder Kratzer als heller Strich, weil das Auge eine Grundlinie hat, an der es misst. Schlangenholz gibt ihm diese Grundlinie nicht. Auf dem rotbraunen Grund liegen dunkle Male in ganz verschiedenen Größen, an der einen Stelle dicht gestreut, an der anderen weit auseinandergezogen, und eine feine Riefe mehr oder weniger geht darin unter. Dazu kommt, dass die Fläche kaum etwas annimmt. Staub, Fett und ein Regentropfen bleiben oben liegen und lassen sich mit dem Ärmel abnehmen.

Der Bau folgt der klassischen Reihe des Hauses und kommt mit wenigen Teilen aus. Die Klinge aus Edelstahl steigt in der Yatagan-Form zur Spitze hin an. Darunter liegt die Feder, deren Kerbenreihe von Hand mit der Feile gezogen wird, vom vorderen Ende bis dorthin, wo die Biene beginnt, die aus demselben Stahl geschmiedet ist. Ein Anschlag im Inneren hält die Klinge beim Zuklappen an, bevor die Schneide die Feder berührt, was über die Jahre einiges am Schleifstein erspart. Für Backen und Platinen ist Messing gesetzt, die Schalen aus Schlangenholz kommen auf Glanz.

Unterwegs ist die Pflege überschaubar. Die Klinge wird trocken gewischt, bevor das Messer zurück ins Fach geht, und das Holz kommt ohne alles aus. Es nimmt kaum Wasser auf, quillt nicht, verlangt kein Öl und verliert seinen Glanz auch dann nicht, wenn es wochenlang gegen einen Schlüsselbund reibt. Was es nicht mag, ist Nässe, die tagelang steht, also besser nicht nass im geschlossenen Fach vergessen. Ansonsten hält dieser Griff mehr aus als die meisten seiner Nachbarn im Katalog, und man merkt das vor allem daran, dass man nicht über ihn nachdenkt. Die Klinge aus Edelstahl nimmt ihre Schärfe rasch wieder an, ein paar Züge auf einem feinen Stein genügen nach einer Saison im Freien.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montageeinteilig, nur Klinge
GriffmaterialSchlangenholz
Griffoberflächeglänzend poliert
KlingeEdelstahl 12C27MOD
Backen2 Backen aus Messing
Platineneinfache Platinen aus Messing
FederEdelstahl, von Hand guillochiert
Bienegeschmiedet
Hirtenkreuzja, auf der linken Griffschale
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
Klingenlänge10 cm
Länge geöffnet22 cm
LieferungBaumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravurauf Wunsch, kostenlose Lasergravur
Garantielebenslang auf Herstellungsfehler
SKULEA1P12CMAFAMLAITON
GTIN3760199280030

Holz arbeitet, Messing nicht: die Fuge an den Backen

Zwischen Schale und Backe verläuft eine Fuge, und sie ist die Stelle, an der sich ein sauber gebautes Messer von einem eilig gebauten unterscheidet. Beide Werkstoffe verhalten sich dort nämlich verschieden. Eine Griffschale nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt sie wieder ab, im feuchten Herbst wird sie eine Winzigkeit breiter, in der geheizten Wohnung wieder schmaler. Messing macht davon nichts mit, es bleibt so, wie es aus der Werkstatt kam. Wer beides bündig aneinandersetzt, muss die Bewegung also mitdenken, die erst später kommt: Das Holz wird trocken eingepasst, die Kante über die Backe hinweg geschliffen und der Übergang so weit geführt, bis der Daumennagel ihn nicht mehr findet, weder am Tag der Montage noch im Sommer darauf.

Bei diesem Holz fällt der Werkstatt die Sache leichter als sonst. Schlangenholz ist so dicht gewachsen, dass Luftfeuchtigkeit nur langsam eindringt, und die Bewegung an der Fuge bleibt entsprechend klein. An einer weichen Art arbeitet dieser Übergang über die Jahreszeiten spürbar mit. Hier bleibt er im nassen Herbst so glatt wie in der trockenen Heizperiode und wandert auch über Jahre nicht aus. Für ein Messer, das zwischen Regen und Heizungsluft pendelt, ist das der praktische Teil an einem Material, das man zuerst wegen seiner Flecken kauft.

Schlangenholz: ein Holz mit Vorleben an Stöcken und Bögen

Bevor dieses Holz an Messergriffe kam, hatte es längst andere Aufgaben. In Europa ging es an Spazierstöcke, an Schirmgriffe und an die Stangen von Geigenbögen, und es zählte damals zu den teuersten Hölzern, die überhaupt gehandelt wurden. Botanisch steht der Baum bei den Maulbeergewächsen, er wächst im Unterholz südamerikanischer Tropenwälder und braucht dafür sehr viel Zeit. Was ihn für all diese Zwecke tauglich machte, ist immer dasselbe geblieben: eine Fläche, die kaum nachgibt, und ein Gefüge, das sich fein bearbeiten lässt, ohne auszubrechen.

Im Gebrauch verändert sich an diesem Holz wenig. Es fasert nicht auf, es wird nicht stumpf, und anders als Horn oder Olivenholz nimmt es von der Haut kaum etwas an, weil die Fläche dafür zu geschlossen ist. Der Glanz bleibt, ein trockenes Tuch genügt. Zwei Dinge mag es trotzdem nicht: Wasser, das tagelang darauf steht, und schnelle Trockenheit. Im Handschuhfach ist es gut aufgehoben, wochenlang auf dem Armaturenbrett in der Sonne dagegen nicht, denn dort trocknet die Oberfläche rascher als der Kern darunter.

laguiole messer mit messing backen
griffe aus schlangenholz
4,8/5

Basierend auf 18 geprüften Bewertungen

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  1. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ich habe es mir zum Abschluss meines Berufslebens gegönnt, vierzig Jahre Außendienst. Jetzt reise ich nur noch zum Vergnügen, das Messer kommt trotzdem mit, Gewohnheit.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Peter G.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Geflecktes Schlangenholz zwischen goldenen Messingbacken: das wilde Muster bekommt einen warmen Rahmen, und das Messer bekommt Charakter für zwei. Ich habe im Laden alles andere sofort vergessen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Georg E.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Sohn fotografiert es regelmäßig für seine Freunde, das Messer hat mehr Bewunderer als mein Auto. Zu Recht, das Auto hat keine Leopardenfleckung.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ute E.

  4. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Jeder Griff hat seine eigene Fleckdichte, meiner wird zum Messing hin heller, wie ein Übergang von Nacht zu Gold. Der Verkäufer nannte es Sonnenaufgang, ich kaufe keine Poesie, aber das Messer schon.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Daniel B.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die geschmiedete Biene fügt sich in den Goldton der Backen, als wäre alles zusammen gegossen. Wer Details liebt, findet hier täglich neue.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Monika B.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Zweijahresbilanz: Muster scharf, Messing warm, Mechanik fest. Das Messer ist vom Kaufrausch zur Lebensentscheidung gereift, und ich stehe dazu.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Angelika G.

  7. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Das dichte Holz nimmt weder Gerüche noch Feuchtigkeit an, nach der Brotzeit kurz abwischen, fertig. Schönheit mit pflegeleichtem Wesen, eine seltene Kombination.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Birgit D.

  8. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Bei Kerzenlicht glüht das Messing und die Fleckung wird dreidimensional. Ich habe Abende erlebt, an denen das Messer das Tischgespräch eröffnet hat, wörtlich.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Nicole K.

  9. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Backen sind plan verschraubt, die Fugen unsichtbar, die Politur tadellos. Bei dieser Materialkombination wäre jede Schlamperei ein Verbrechen, es gibt keine.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Christina T.

  10. 3/5 Verifizierte Bewertung

    Auf der Käseplatte ist der gefleckte Griff die Attraktion, noch vor dem Roquefort. Der Käsehändler hat sich das Modell notiert, für die eigene Theke.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Angelika N.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Kartenabend wandert es durch die Runde wie ein Beweisstück, jeder muss es einmal halten. Die Karten warten, das Messer gewinnt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Andreas E.

  12. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau zum Fünfundsechzigsten bekommen, nach Jahren der Andeutungen meinerseits. Manche Geschenke brauchen Anlauf, dieses hat den Sprung perfekt getroffen – eine gravierte Initiale an der Klingenwurzel genügt, Understatement auch beim Personalisieren.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Florian E.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Leopardenfleckung neben dem Goldton des Messings: exotischer wird ein Taschenmesser nicht, eleganter selten. Beim Abendessen liegt es wie ein Schmuckstück neben dem Teller.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Klaus Z.

  14. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Klinge öffnet mit sattem Klack und schneidet fein, die Backen liegen warm in der Handfläche. Technik und Material spielen hier dieselbe Liga.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Christian M.

  15. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Das schwere Holz und das massive Messing geben dem schlanken Messer ein sattes Gewicht. Man spürt bei jedem Schnitt, dass hier nichts hohl ist, im Wortsinn.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Lars Z.

  16. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Für Einladungen ist es mein festes Begleitstück geworden, halb Werkzeug, halb Visitenkarte. Es sagt mehr über Geschmack als jede Weinauswahl, behaupte ich.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Petra N.

  17. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Exotisches Holz und warmes Metall: das Messer sieht nach weiter Welt aus und schneidet zuverlässig das Brot von nebenan. Diese Spannbreite macht seinen Charme aus.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Tobias G.

  18. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Messing dunkelt zu warmem Honig, die Fleckung bleibt scharf gezeichnet: das Messer altert zweistimmig. Nach einem Jahr klingt der Akkord schon voller.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Alexander H.

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