Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
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Laguiole Taschenmesser mit Messingbacken, Griff aus Hornspitze

195€

Der Wagen steht, der Motor ist aus, und auf dem Beifahrersitz liegt ein Apfel. Geschnitten wird er auf dem Knie oder auf dem Armaturenbrett, erst in zwei Hälften, dann in Viertel, und dafür muss niemand in eine Küche. Die Sonne fällt dabei schräg durch die Scheibe auf den Griff, und was eben noch braun aussah, öffnet sich in Bänder aus Honig und Bernstein, die kreuz und quer durch die Schale ziehen. Das Kerngehäuse geht in die Tüte im Fußraum, die Klinge wird an der Serviette abgewischt.

Ein Laguiole Taschenmesser in der knappsten Bauweise dieser Reihe: eine Klinge, sonst nichts im Griff, dazu zwei Messingbacken aus vollem Material an den Enden und einfache Platinen aus demselben Metall. Fabrikneu sehen alle Stücke dieser Serie ähnlich aus. Nach ein paar Jahren nicht mehr, denn Horn wie Messing nehmen an, was täglicher Gebrauch mit sich bringt.

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Ein Laguiole en Aubrac Taschenmesser in der klassischen Ausführung: zwei Backen aus Messing, eine von Hand guillochierte Feder, das Hirtenkreuz in der Griffschale und eine Klinge aus Edelstahl, sonst nichts im Griff.

Laguiole Taschenmesser mit Messingbacken und Hornspitze in Kürze

Gefertigt bei Laguiole en Aubrac in Frankreich: ein einteiliges Messer mit einer Klinge aus Edelstahl, Backen und Platinen aus massivem Messing und Griffschalen aus dem vollen Ende eines Zebu-Horns, auf Glanz gebracht. Von Hand gefeilt wird die Feder, am hinteren Ende steht die geschmiedete Biene. Die Angaben in Kürze:

  • Griff: Hornspitze, glänzend poliert.
  • Herkunft: das volle Ende eines Zebu-Horns.
  • Zeichnung: Bänder in Honig, Bernstein und Braun.
  • Montage: einteilig, im Griff nur die Klinge.
  • Backen: zwei Stück aus massivem Messing.
  • Platinen: einfach, ebenfalls aus Messing.
  • Feder: Edelstahl, von Hand gefeilt, ohne Absatz.
  • Biene: geschmiedet, in einem Stück mit der Feder.
  • Hirtenkreuz: eingelegt in die linke Griffschale.
  • Innenanschlag: stoppt die Klinge vor der Feder.
  • Lieferung: Baumwollbeutel, Zertifikat, Gravur, Garantie.

Beide Werkstoffe an diesem Messer verändern sich durch die Hände, die sie anfassen. Horn wird von der Reibung an Stoff und Fingern mit den Jahren tiefer und blanker, als jede Politur es hinbekommt, und das Messing an den Enden dunkelt langsam nach, bis sein Ton tiefer steht als am ersten Tag. Nach ein paar Jahren liegt darum ein anderes Messer da als am Anfang, und es sieht auch anders aus als das des Nachbarn, der seines gleich gekauft hat. Für alle, die Gegenstände mögen, denen ihr Gebrauch anzusehen ist.

Hornspitze und Messing im Licht: das Video

Im Film wandert der Griff langsam durch einen schrägen Lichteinfall, und dabei ändert die Schale mehrfach ihr Gesicht. Zuerst liegt sie ruhig und dunkel da, dann treten die Bänder hervor, hell und tief im Wechsel, bis das Bild kippt und die Backen einen harten Reflex zurückwerfen. Am Ende klappt die Klinge aus, und über dem Rücken bleibt die gefeilte Reihe stehen, ohne Unterbrechung von vorn bis hinten.

Dieselbe Hornspitze verarbeitet Laguiole en Aubrac auch an anderen Stücken der Werkstatt, etwa am Modell mit Korkenzieher und Messingbacken, am Kellnermesser in derselben Hornspitze, am Käsemesser im Dreiersatz und an Gabeln und Löffeln für das ganze Gedeck. Beieinander stehen alle Griffe aus Hornspitze.

original laguiole messer griff aus hornspitze messingbacken

Poliertes Horn hat keine offenen Poren, und das merkt man erst im Gebrauch. Saft vom Apfel, ein feuchter Daumen, Staub vom Armaturenbrett: Nichts davon zieht ein, weil unter der Oberfläche keine Faser offen steht, in die etwas hineinkönnte. Ein Wisch am Hosenbein reicht, und die Schale steht wieder da wie vorher. Eine Fläche, die sich nicht vollsaugt, verzeiht unterwegs eine Menge, und Fingerabdrücke sind das Einzige, was sie überhaupt festhält. Auch Geruch bleibt nicht hängen. Wer damit Zwiebeln teilt, hat am Tag darauf keinen Griff, der noch davon erzählt.

Was die Hand an diesem Messer berührt, sind drei Werkstoffe. Vorn die Backe aus Messing, dann die Schale, hinten die zweite Backe, darüber der Rücken mit der Feder. Diese Feder besteht aus Edelstahl und ist von Hand gefeilt, Kerbe an Kerbe über die ganze Länge, bis sie hinten in die geschmiedete Biene übergeht. Die Platinen darunter sind einfach ausgeführt, eine je Seite, ebenfalls aus Messing. In der linken Schale steht das eingelegte Hirtenkreuz. Beim Zuklappen hält ein Anschlag im Inneren die Schneide an, bevor sie die Feder erreicht. Überschliffen werden Metall und Schale gemeinsam, weshalb an der Fuge zwischen Backe und Horn keine Stufe unter der Fingerkuppe auftaucht.

Unterwegs ist so ein Messer oft das einzige Werkzeug an Bord. Es teilt das Brot auf dem Rastplatz, öffnet eine Tüte, trennt den Faden an einem Etikett, schält am Abend die Frucht vom Marktstand. Die Klinge ist in der geschwungenen Yatagan-Linie geschliffen und lässt sich auf jedem Stein nachziehen, sobald sie nachlässt. Zusammengesetzt wird jedes dieser Messer in einer französischen Werkstatt, Schale für Schale von Hand an die Platinen angepasst, weil kein Hornabschnitt dem nächsten in der Stärke gleicht. Für die Tasche spricht dabei die schmale Form, denn ohne zweites Teil im Griff baut dieses Modell flach und drückt auch dann nicht, wenn es quer im Sitz landet.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montageeinteilig, nur Klinge
GriffmaterialHornspitze
Griffoberflächeglänzend poliert
KlingeEdelstahl 12C27MOD
Backen2 Backen aus Messing
Platineneinfache Platinen aus Messing
FederEdelstahl, von Hand guillochiert
Bienegeschmiedet
Hirtenkreuzja, auf der linken Griffschale
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
Klingenlänge10 cm
Länge geöffnet22 cm
LieferungBaumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravurauf Wunsch, kostenlose Lasergravur
Garantielebenslang auf Herstellungsfehler
SKULEA1P12CMAFPCLAITON
GTIN3760199285196

Messing nimmt Spuren an und gibt sie wieder her

Messing ist weicher als Stahl, und das zeigt sich zuerst an den Backen. Ein Schlüssel in derselben Tasche, eine Münze, die Kante eines Beschlags: So wenig genügt schon für einen feinen Strich im Metall. Wer polierten Edelstahl gewohnt ist, erschrickt darüber im ersten Moment. Der Unterschied liegt in dem, was danach passiert. Der Strich im Messing bleibt oben auf der Fläche stehen, ein Tuch holt den Glanz zurück, und mit etwas Politurpaste verschwindet die Spur selbst. Eine Rille in poliertem Edelstahl dagegen bleibt genau da, wo sie entstanden ist, und wer sie loswerden will, muss die ganze Fläche neu aufziehen. Wer das Messer zwischen Schlüsseln trägt, greift eben öfter zum Tuch. Messing verzeiht, Stahl merkt sich alles.

Das Horn daneben verhält sich ähnlich, was bei zwei so verschiedenen Werkstoffen nicht selbstverständlich ist. Eine flache Schramme in der polierten Schale sitzt ebenfalls nur obenauf, ein weiches Tuch bringt den Glanz zurück, und was darüber hinausgeht, nimmt eine feine Politur mit. Beide Materialien lassen sich also nachbessern, ohne dass jemand Werkzeug anlegen müsste. Für ein Messer, das im Auto mitfährt und öfter irgendwo abgelegt als weggeräumt wird, zählt das mehr als jede Angabe zur Härte. Und wem die feinen Spuren gefallen, der lässt sie einfach stehen.

Hornspitze: warum das Schleifen so lange dauert

Horn verträgt keine Eile. Unter einer schnell laufenden Scheibe wird es binnen Sekunden heiß, und heißes Horn meldet sich sofort mit seinem Geruch, es zieht sich zusammen und bekommt eine stumpfe, angebrannte Stelle, die sich später nicht mehr herauspolieren lässt. Der Messermacher arbeitet deshalb in kurzen Zügen, setzt ab, lässt abkühlen und geht zur nächsten, feineren Stufe erst über, wenn die vorige sauber durchgezogen ist. Was am Ende glänzt, ist weder Lack noch Beschichtung, sondern das Keratin selbst.

Im Alltag mag dieses Material vor allem eines nicht: trockene Hitze über Stunden. Ein Messer, das im Sommer offen hinter der Windschutzscheibe liegen bleibt, ist schlechter aufgehoben als eines im Handschuhfach, denn Horn enthält eine geringe Menge Feuchtigkeit und gibt sie bei starker Wärme ab. Kurzer Kontakt mit Wasser schadet dagegen nicht, solange danach abgetrocknet wird. Wer die Schale hin und wieder mit einem Tropfen Öl auf dem Tuch abreibt, hält sie geschmeidig, und mehr verlangt eine Hornspitze über Jahre hinweg nicht. Ein Platz im Handschuhfach oder im Baumwollbeutel genügt dafür vollauf.

laguiole messer mit messing backen
griffe aus hornspitze
4,9/5

Basierend auf 15 geprüften Bewertungen

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  1. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau zum Fünfundfünfzigsten bekommen, aus dem Laden, vor dem ich zweimal umgekehrt war. Sie kannte die Adresse von meinem Zögern, Frauen vergessen nichts – der Name meiner Frau steht klein graviert auf der Klinge, mein Dank in Stahl.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Birgit W.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Das Messing dunkelt langsam zu Honig, das Horn vertieft sein Schwarz: zwei Alterungen, ein Gewinn. Ich fotografiere den Fortschritt halbjährlich, meine Familie toleriert es.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Nicole P.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Vesper im Biergarten hat der Nachbartisch höflich gefragt, dann fotografiert, dann notiert. Das Messer verkauft sich in fremde Haushalte, ohne mich zu fragen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sebastian Z.

  4. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Backen sind bündig verschraubt, das Horn sitzt fugenlos, die Politur ist makellos. Klassiker verzeihen keine Nachlässigkeit, dieser braucht keine Nachsicht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Uwe R.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Für Brotzeit und Feierabend ist es mein Standard geworden, elegant genug für Gäste, robust genug für jeden Tag. Die Mischung trifft mein Leben ziemlich genau.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Matthias W.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Horn und Messing gehören zusammen wie Bistro und Tresen, das wusste ich, bevor ich es erklären konnte. Das Messer erklärt es jetzt jedem Gast von selbst.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Silke C.

  7. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die geschmiedete Biene fügt sich zwischen die Messingbacken wie ins eigene Nest. Wer die Details liebt, hat an diesem Messer ein Dauerabo.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Nadine T.

  8. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Ich habe es zur Meisterprüfung meines Sohnes gekauft, für ihn, und dann noch eines für mich. Der Stolz brauchte zwei Ausgaben, die Familie versteht so etwas.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Kerstin N.

  9. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Dunkle Hornspitze zwischen warmen Messingbacken, ohne weiteren Zierrat: die klassischste Materialpaarung des Hauses in ihrer reinsten Form. Ich habe lange verglichen und bin genau hier gelandet.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Heike F.

  10. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Der Verlauf meines Horns endet in einem fast weißen Schleier an der Spitze, das Messing nimmt den warmen Teil auf. Kein Designer könnte das planen, die Natur hat es einfach gemacht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Kerstin C.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Backen haben inzwischen den Ton einer alten Trompete angenommen, das Horn glänzt tiefer denn je. Das Messer ist auf dem Weg zum Erbstück, planmäßig.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Cornelia S.

  12. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Horn liegt warm an, Messing kühlt entgegen: die Hand bekommt bei jedem Griff beide Nachrichten. Ein kleines Wechselbad, das man zu lieben lernt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Andreas L.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Kein Griff gleicht dem anderen, der Hornverlauf macht jedes Stück zum Einzelstück. Meins würde ich aus einer Kiste voller Zwillinge herausfinden.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Heike B.

  14. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Vom ersten Schnitt an wirkte alles eingespielt: die Hand am warmen Metallrahmen, der Daumen am Horn, die Klinge im Brot. Manche Werkzeuge brauchen keine Eingewöhnung.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Manuela C.

  15. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Vater nickte beim ersten Anblick nur, sein höchstes Lob seit 1975. Das Messer hat in einer Sekunde geschafft, woran Autos und Häuser scheiterten.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Wolfgang W.

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