Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
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Laguiole Taschenmesser Doppelplatinen mit Griff aus Aubrac Buche satiniert

335€

Tageslicht am Fenster, sonst nichts. Unter diesem Licht hält das Messer nichts zurück. Kein Reflex legt sich über eine Fläche und verdeckt, was darunter liegt, und deshalb liest sich die Arbeit genau dort ab, wo sie sitzt: an der Kante, an der die Platine gegen die Backe stößt, an der schmalen Fuge zwischen Holz und Stahl, an jedem Grat der gefeilten Reihen. Was eine glänzende Ausführung als Funkeln vorführt, gibt diese hier als Relief.

Das Holz dazu ist Buche aus dem Aubrac, hell, mit einem rosa Unterton, feinfaserig und von dunkleren Strichen durchzogen. Satiniert geschliffen bleibt die Schale matt und lässt den Faserverlauf stehen, statt ihn unter einem Spiegelbild verschwinden zu lassen. Eingefasst wird das Holz von vier gefeilten Stahlflächen, je einer über und einer unter jeder Schale: ein Laguiole Taschenmesser auf Doppelplatinen, einteilig gebaut, ohne Schnecke und ohne zweites Blatt.

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Ein Laguiole en Aubrac Taschenmesser mit Doppelplatinen: vier von Hand guillochierte Stahlflächen, eine geschmiedete Biene, eine Klinge aus Edelstahl und ein Griff, an dem die Arbeit sichtbar bleibt.

Laguiole en Aubrac Taschenmesser mit Doppelplatinen und satinierter Aubrac Buche

Aus der Werkstatt von Laguiole en Aubrac in Frankreich, von Hand zusammengesetzt, einteilig, mit nur einem Blatt im Rücken. Die matten Schalen aus Buche liegen zwischen vier gefeilten Stahlflächen, an beiden Griffenden steht je eine Backe aus Edelstahl, und über der Feder sitzt die geschmiedete Biene. Die Eckdaten in Kurzform:

  • Griff: Buche aus dem Aubrac, matt satiniert.
  • Ton: blond bis rosé, feine dunkle Striche.
  • Oberfläche: matt an Holz und Stahl gleichermaßen.
  • Platinen: zwei je Seite, von Hand gefeilt.
  • Feder: guillochiert, von einem Ende zum anderen.
  • Biene: geschmiedet, aus einem Stück mit der Feder.
  • Backen: zwei aus Edelstahl, vorn und hinten.
  • Klinge: Edelstahl, Yatagan-Form, matt geschliffen.
  • Innenanschlag: hält die Schneide vom Federrücken fern.
  • Montage: einteilig, nur eine Klinge im Griff.
  • Herkunft: Holz und Fertigung aus derselben Gegend.

Dieses Messer und die glänzende Ausführung sind dasselbe Stück aus denselben Teilen, in Frankreich von denselben Händen zusammengesetzt. Getrennt werden die beiden allein durch den Schliff. Wer Gegenstände nicht mag, die auf sich aufmerksam machen, greift zur matten Fassung: Abdrücke fallen darauf kaum auf, feine Kratzer aus dem Alltag verlaufen im Schliffbild. Bei Laguiole en Aubrac entstehen Klingen, Platinen und Griffe unter einem Dach, und jede Buchenschale wird einzeln aus einem gewachsenen Riegel geschnitten. Ein Messer zum Benutzen, nicht zum Ausstellen.

Matte Flächen vor der Kamera: das Messer im Film

Eine matte Oberfläche ist vor der Kamera undankbar und gerade deshalb ehrlich. Nichts blitzt auf, nichts überstrahlt die Nachbarfläche, und was der Film zeigt, sind Kanten: die Reihen auf den vier Platinen, die durchlaufende Arbeit auf der Feder, die feinen dunklen Striche im hellen Holz. Erst ganz zum Schluss dreht sich die geöffnete Klinge einmal ins Licht.

Buche aus dem Aubrac bekommt in der Werkstatt selten zwei gleiche Auftritte. Drei gravierte Unikate zeigen dasselbe Holz an anderen Messern: Unikat mit dem Namen Sonniges Aubrac, Florilegium mit Gravur an Biene und Feder und Heilige Buche als Einzelstück. In blanker Politur gibt es dasselbe Modell als glänzend polierte Schwester.

laguiole messer doppelplatine griff buchenholz satinierte

Im Griff steckt nichts außer der Klinge. Keine Schnecke, kein zweites Blatt, kein Kapselheber, und deshalb bleibt der Rücken schmal genug, dass das Messer in einer Hosentasche nicht aufträgt. Die Klinge trägt die Yatagan-Form, wie das Haus sie seit jeher schneidet: hinten breit, zur Spitze hin schlank, mit leichtem Schwung im Rücken. Beim Öffnen rastet sie trocken ein. Zugeklappt hält ein Anschlag im Griffinneren die Schneide von der Feder fern, und deshalb muss der Schliff seltener aufgefrischt werden. Brot am Wegrand, ein Apfel, die Schnur um ein Paket: dafür braucht es ein Blatt und sonst nichts.

Nicht nur die Schalen sind matt. Feder, Platinen, Backen und Klinge tragen denselben Schliff, sodass das ganze Stück gleichmäßig matt bleibt und keine Fläche eine andere übertönt. Für die Guillochierung ändert das die Leserichtung: Auf einer spiegelnden Fläche meldet sich zuerst der hellste Punkt, hier meldet sich zuerst der tiefste Schatten. Die Kerben stehen als Rillen da, abzählbar, mit klaren Rändern, und beim langsamen Kippen wandert kein Lichtspiel über den Rücken, sondern es bleibt eine Zeichnung stehen. Dasselbe gilt für die Übergänge: Wo Holz an Stahl stößt, verläuft die Linie so gerade, wie die Feile sie gelassen hat, und kein Glanz hilft darüber hinweg.

Im Alltag zahlt sich die matte Fläche ein zweites Mal aus. Ein Abdruck vom Daumen zeichnet sich darauf kaum ab, und was doch bleibt, nimmt ein trockenes Tuch weg. Feine Schrammen, wie ein Schlüsselbund in der Jackentasche sie hinterlässt, legen sich in die Schleifrichtung und verlaufen darin, statt als helle Spur quer über einer Backe stehen zu bleiben. Das Holz verlangt am wenigsten: nach dem Gebrauch trocken abreiben und nichts über Nacht im Spülwasser liegen lassen. So sieht das Messer nach Jahren gebraucht aus, nicht ramponiert.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montageeinteilig, nur Klinge
GriffmaterialAubrac Buche
Griffoberflächesatiniert
KlingeEdelstahl 12C27MOD
PlatinenDoppelplatinen, von Hand guillochiert
Federvon Hand guillochiert
Bienegeschmiedet, aus einem Stück mit der Feder
Backen2 Backen aus Edelstahl
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
SKULEA1P12CMAFINOXDPAUBSAT
GTIN3701078001735

Wo eine Platine aufhört und die nächste anfängt

Weil auf der matten Oberfläche nichts blitzt, bleibt an diesem Griff auch nichts verdeckt. Über der Buchenschale liegt eine Platine, darunter eine zweite, und auf dem Rücken läuft die Feder zwischen den oberen Platinen beider Seiten durch. Jede dieser Flächen trägt ihre eigene gefeilte Reihe. Die untere Platine ist dabei wirklich ein eigenes Stück Stahl und kein umgebogener Fortsatz der oberen, abzulesen an dem feinen Strich dazwischen. Vorn und hinten stoßen die Backen aus Edelstahl an, auch dort mit sichtbarer Trennung. Vier Platinen, zwei Backen, eine Feder, zwei Schalen: Jedes Teil hört irgendwo auf, und jedes dieser Enden ist zu finden. An einer Stelle nicht. Am hinteren Griffende läuft die Feder ohne Fuge in die Biene, weil beide aus einem Stück geschmiedet sind.

Matt geschliffen lebt jede dieser Reihen von ihrem Schatten und nicht von ihrem Glanz. Auf jeder Seite liegen zwei davon übereinander, die Feder trägt eine dritte, und weil kein Lichtpunkt eine von ihnen aussticht, bleiben alle drei gleichzeitig lesbar. Der Blick zählt sie ab, statt an der hellsten Stelle hängen zu bleiben. Dazu kommt die schmale Oberkante der Platinen, die bei diesem Aufbau ebenfalls gefeilt wird und den Rücken durchgehend hält. Bliebe es bei einer Platine je Seite, wäre von alldem eine einzige Reihe übrig.

Buche aus dem Aubrac: das Gebrauchsholz der Gegend

Buche ist im Aubrac kein besonderes Holz, sondern das nächstliegende. Über die Hänge des Hochplateaus ziehen die Buchenwälder seit jeher, und wer dort oben etwas aus Holz brauchte, einen Stiel, ein Brett, einen Kochlöffel, nahm dieses. Anderswo bleibt es bei diesen Aufgaben. Am Griff eines Laguiole aber kehrt der Baum an den Ort zurück, an dem auch das Messer gebaut wird, und unter allen Griffmaterialien der Reihe gelingt das keinem zweiten. Ein Gebrauchsholz von dort, an einem Gebrauchsmesser von dort, und zusammen ergibt das eine Herkunft, die niemand erklären muss.

Anzusehen ist Buche zurückhaltend, und das ist hier kein Mangel. Der Grund liegt zwischen Blond und einem schwachen Rosé, quer hindurch laufen feine dunklere Striche, eng nebeneinander und beinahe parallel. Kein Wirbel, kein Auge, kein harter Farbwechsel drängt sich vor. Matt geschliffen bleibt genau dieser Faserverlauf sichtbar, weil kein Reflex darüberliegt, und er lässt sich auch dann lesen, wenn das Messer flach auf dem Tisch liegt und niemand es ins Licht dreht. Nach Monaten in der Jackentasche dunkelt der Griff ins Warme nach, ohne dass die Zeichnung dabei verschwindet.

doppelplatinen
aubrac buchenholz
4,8/5

Basierend auf 13 geprüften Bewertungen

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  1. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Nimm das einfache Holz, das mit dir arbeitet, hat mein Vater immer gepredigt. Er hätte diese Buche gemocht, und ich denke bei jedem Schnitt kurz an ihn.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Andrea R.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Als Mitbringsel meiner Kollegen von ihrer Frankreichfahrt, gemeinsam ausgesucht. Regionales Holz, sagten sie, für den Regionalsten im Büro. Ich nehme das als Ehrentitel.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Nicole W.

  3. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Die Aubrac-Buche ist hell und ruhig gemasert, satiniert geschliffen liegt sie warm und seidig an. Kein spektakuläres Holz, ein ehrliches, und genau das wollte ich.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Andrea F.

  4. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Für Käse vom Aubrac gibt es kein passenderes Besteck, das Messer schneidet quasi Verwandtschaft. Der Gedanke amüsiert unsere Gäste jedes Mal.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Kerstin M.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ein Messer aus dem Holz der Gegend, in der es gebaut wurde: mehr Regionalität geht nicht. Mein Exemplar riecht förmlich nach Weide und Wind, zumindest in meiner Erinnerung an die Reise.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Florian P.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Klinge sitzt fest, öffnet trocken und schneidet fein. Das schlichte Holz lenkt nicht ab, es lässt die Mechanik glänzen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ute G.

  7. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Biene über der Feder glänzt auf dem hellen Grund wie ein Tropfen Gold. Bei so viel Zurückhaltung im Holz bekommt sie endlich die Bühne, die sie verdient.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Angelika L.

  8. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau nach unserer Aubrac-Wanderung geschenkt. Wir haben die Buchen dort im Nebel gesehen, jetzt liegt eine davon neben dem Brotkorb – die Gravur mit meinem Namen war das i-Tüpfelchen, seither streitet niemand mehr um das Messer.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Jörg S.

  9. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Helle Buche zeigt jede Berührung, dachte ich. Falsch: das satinierte Finish nimmt den Alltag gelassen und wird dabei langsam honigfarben.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Nadine M.

  10. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Vesper nach der Radtour ist es das bescheidenste und meistgenutzte Stück der Ausrüstung. Ein Werkzeug ohne Allüren, wie die Landschaft, aus der es stammt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Gabriele S.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Doppelplatinen geben dem leichten Holz einen satten Kern. Man erwartet ein Federgewicht und hält ein ernsthaftes Messer.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Angelika Z.

  12. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Nach einem Jahr Nutzung ist die Buche wärmer und tiefer geworden, wie ein gutes Frühstücksbrett. Das Messer wächst in den Haushalt hinein, als wäre es hier gewachsen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Holger V.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Buchenholz von der Hochebene des Aubrac, verarbeitet in der Werkstatt vor Ort: das Messer ist von der Wurzel bis zur Klinge ein Kind seiner Landschaft. Diese Herkunft spürt man, oder man bildet sie sich schön ein, beides ist erlaubt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Claudia S.

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