Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
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Dodu Laguiole Taschenmesser mit Griff aus Ebenholz und Olivenholz

269€

Der Blick folgt an diesem Griff zuerst der Grenze zwischen den beiden Hölzern. Vorn an der Backe setzt sie an, zieht über die volle Länge nach hinten und kommt an der zweiten Backe wieder heraus. Unterwegs schneidet sie die Wölbung nicht ab, sondern steigt mit ihr an, hebt sich zur Mitte und senkt sich danach wieder. Hell und Dunkel teilen sich die Rundung also, statt an einer Kante aufeinanderzutreffen.

Hell ist das Olivenholz, honigfarben, von dunklen Adern durchzogen. Daneben steht Ebenholz in einem durchgehenden, matten Schwarz. Beide Hölzer sind satiniert, ebenso die Backen aus Edelstahl an den Griffenden, sodass nirgends ein Glanzpunkt sitzt. Am Rücken trägt die von Hand guillochierte Feder ihre Reihe bis nach hinten, wo die geschmiedete Biene sitzt, und außer der Klinge führt dieses Laguiole Taschenmesser nichts im Griff.

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Ein Laguiole en Aubrac Taschenmesser in der Dodu-Form: ein bauchiger Griff aus zwei Werkstoffen, eine geschmiedete Biene und eine Klinge aus Edelstahl.

Dodu Laguiole Taschenmesser aus Ebenholz und Olivenholz

Von der Manufaktur Laguiole en Aubrac aus Frankreich stammt dieses Stück, einteilig aufgebaut, mit einer einzigen Klinge und sonst nichts im Rücken. Der Griff ist bauchig geschnitten und aus zwei Hölzern zusammengesetzt, die längs aneinanderstoßen, beide matt geschliffen. Der Rest in Stichworten, von den Schalen bis zum Zertifikat:

  • Griff: Dodu-Schnitt, breiter als üblich.
  • Hölzer: Ebenholz und Olivenholz, längs geteilt.
  • Oberfläche: satiniert, ohne Glanzpunkt.
  • Zeichnung: helles Band mit dunklen Adern.
  • Fuge: gerade Linie längs über die Wölbung.
  • Backen: zwei aus Edelstahl, matt geschliffen.
  • Feder: von Hand gekerbt über die volle Länge.
  • Biene: geschmiedet, am Ende des Rückens.
  • Klinge: Edelstahl, schlanke Yatagan-Form.
  • Innenanschlag: hält die Schneide vor der Feder an.
  • Lieferung: Baumwollbeutel und Zertifikat.

Volumen ohne Aufhebens, so lässt sich diese Ausführung zusammenfassen. Der Griff fällt runder aus als beim klassischen Schnitt, und die beiden Hölzer bleiben mit Braun und Schwarz in einem Bereich, der niemandem entgegenspringt. Zusammengesetzt wird es in der französischen Werkstatt Laguiole en Aubrac, wo Klingen geschmiedet, Federn gefeilt und alles von Hand montiert wird. Jedes Paar Streifen wird dort einzeln zusammengefügt, bevor die Rundung darüber entsteht. Wer stattdessen Kontrast sucht, greift zur glänzenden Fassung mit hellem Fossil.

Die Fuge über der Wölbung im Video

Auf einem flachen Griff wäre diese Naht mit einem einzigen Bild erledigt. Über eine Rundung hinweg nicht, denn eine Aufnahme zeigt immer nur den Abschnitt, der gerade oben liegt. In der Bewegung wandert die Linie um den Griff herum, parallel zum Rücken und ohne ihre Richtung zu verlieren. Danach geht die Kamera dicht heran, und im Olivenholz treten die Adern hervor, ohne dass ein Reflex sie überblendet.

Dieselben zwei Hölzer setzt die Manufaktur auch als Schachbrett zusammen, in kleinen Feldern beim Taschenmesser mit Karogriff und beim Weinmesser mit denselben zwei Tönen. Für sich allein steht das Hellere am schlichten Bau in Olivenholz, im Besteckkasten für sechs Gedecke und am Buttermesser mit hellem Heft.

dodu laguiole nmesser ebene und olive holz

Den bauchigen Schnitt führt die Manufaktur in zwei Fassungen, und diese hier ist die leisere. Zwei Hölzer treffen aufeinander statt Holz und heller Fossilplatte, matt geschliffen statt spiegelnd, und übrig bleibt das, worauf es bei dieser Bauart eigentlich ankommt: der Umfang. Ein Griff, den man vom anderen Tischende aus nicht bemerkt, der aber unter den Fingern sofort auffällt, weil er runder ausfällt als jedes andere Modell des Hauses. Gekauft wird diese Ausführung von Leuten, denen auffällige Gegenstände nicht liegen und die trotzdem nicht auf das größere Format verzichten wollen.

Der matte Schliff sorgt dafür, dass die Zeichnung des Olivenholzes über die ganze Breite lesbar bleibt. Poliertes Holz auf einer Wölbung zieht das Licht zu einem Band zusammen, das über den höchsten Punkt läuft und alles darunter für einen Moment auslöscht. Satiniert geschliffen streut dieselbe Fläche den Schein, sodass die Adern von der Fuge bis zur Kante ihre Bahn behalten. Vorn im Griff arbeitet die Mechanik wie an jedem Stück der Manufaktur: eine Klinge aus Edelstahl in der Yatagan-Kontur, ein sauberer Anschlag beim Öffnen, fester Stand im Gelenk, und beim Schließen bremst ein verdeckter Anschlag die Schneide ab, bevor sie an den Federrücken kommt.

Im Alltag ist eine matte Oberfläche der nachsichtigere Partner. Fingerabdrücke bleiben darauf kaum hängen, und eine feine Kratzspur verschwindet zwischen den Schleifspuren, statt als heller Strich stehen zu bleiben. Deshalb ist das die Ausführung, die man tatsächlich mitnimmt, statt sie in der Schublade zu lassen. Zu tun gibt sie wenig: nach dem Essen trocken abreiben, keine Nässe stehen lassen, kein Öl und kein Wachs auftragen. Im Lieferumfang stecken ein Baumwollbeutel und ein nummeriertes Zertifikat. Wer eine Widmung wünscht, bekommt sie ohne Aufpreis in die Klinge gesetzt.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montageeinteilig, nur Klinge
GriffmaterialEbenholz und Olivenholz
Griffoberflächesatiniert
Backen2 Backen aus Edelstahl, satiniert
FederEdelstahl, von Hand guillochiert
Bienegeschmiedet
KlingeEdelstahl 12C27MOD
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
Klingenlänge10 cm
Länge geöffnet22 cm
LieferungBaumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravurauf Wunsch, kostenlose Gravur
Garantielebenslang auf Herstellungsfehler
SKULEA1P12CMDODUEBOL
GTIN3760199280474

Eine gerade Fuge über eine gewölbte Fläche

Auf einer flachen Schale ist die Naht zwischen zwei Hölzern eine Gerade in einer Ebene. Zwei Kanten werden abgerichtet, aneinandergelegt, verleimt, und das Ergebnis lässt sich mit einem Lineal prüfen. Auf einer gewölbten Schale liegt dieselbe Naht in einer Ebene, die quer durch den Bauch des Griffs geht, und dort wirkt sich jeder Fehler im Winkel doppelt aus: Steht die Klebefläche auch nur eine Spur schräg, wandert die sichtbare Linie zur einen Seite ab, sobald sie die Wölbung hinaufläuft, und am höchsten Punkt sitzt sie nicht mehr richtig. Deshalb werden die beiden Streifen zuerst gefügt und verleimt und erst danach rund gearbeitet. Andersherum, erst die Rundung und dann die Naht, bliebe ein Spalt stehen, der oben aufgeht und an der Kante wieder zugeht.

Beurteilen lässt sich das Ergebnis an zwei Merkmalen, und für keines davon braucht es Werkzeug. Das erste ist die Führung: Läuft Licht an der Naht entlang, muss sie über die ganze Strecke denselben Abstand zum Rücken halten und auf beiden Messerseiten gleich hoch ankommen. Das zweite ist die Farbe. Schleifstaub aus dem schwarzen Holz setzt sich in den offenen Poren des hellen fest und hinterlässt dort einen grauen Saum, wenn in der falschen Reihenfolge gearbeitet wurde. Eine saubere helle Kante heißt, dass das Olivenholz zuletzt an die Reihe kam.

Olivenholz auf einem halben Griff

Auf diesem Modell bekommt das Olivenholz nur die halbe Schale. Was auf einem einfarbigen Griff eine Fläche wäre, ist hier ein Streifen von der Breite eines Fingers, und in dieser Breite entscheidet sich früh, ob überhaupt eine Zeichnung darin steht. Ein Schnitt aus dem ruhigen Teil eines Abschnitts ergibt ein helles Band ohne viel Inhalt. Erst eine Zone, in der die dunklen Adern eng beieinanderliegen, bringt auf so wenig Platz genug unter. Ausgesucht wird deshalb nicht der gleichmäßigste Abschnitt, sondern der lebhafteste.

Dazu kommt, was das Holz von sich aus mitbringt. Olivenholz führt Öl in der Faser, und der matte Schliff lässt die Oberfläche offen genug, dass davon etwas an der Fläche bleibt, ohne dass jemals Lack darüberkäme. Anfassen schadet einem solchen Griff nicht, im Gegenteil: Wo der Daumen jedes Mal aufliegt, wird die Fläche mit den Jahren glatter und eine Spur dunkler. Der Grundton geht dabei langsam ins Honigfarbene, die Adern behalten ihr Dunkel, und der Abstand zwischen beiden wächst, statt zu verschwinden. Nachziehen lässt sich eine matte Fläche mit einem feinen Vlies, was bei einer polierten niemand zu Hause versuchen sollte.

intarsien olivenholz
olivenholz
4,8/5

Basierend auf 16 geprüften Bewertungen

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  1. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Die Dodu-Form ist runder und fülliger als beim klassischen Modell, dazu die Kombination aus dunklem Ebenholz und geflammtem Olivenholz: das Messer schmeichelt der Hand regelrecht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Aylin F.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Vater fand es zu schade zum Benutzen. Genau deshalb benutze ich es täglich, schöne Dinge sollen leben.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Daniel T.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die geschmiedete Biene sitzt blank über der Feder und fängt das Kerzenlicht. Kleine Bühne, großer Auftritt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ute F.

  4. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Das rundliche Dodu liegt auch in großen Händen satt und sicher. Endlich ein Taschenmesser, bei dem mein Handballen nicht über die Kante hängt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Angelika G.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Klinge öffnet mit einem weichen, satten Klack und sitzt absolut spielfrei.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Markus V.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ich habe die Dodu-Form zuerst belächelt und nach einer Woche verstanden: die Rundung ist keine Mode, sondern Ergonomie.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ralf G.

  7. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Der Übergang zwischen den beiden Hölzern ist fugenlos gearbeitet, mit dem Fingernagel findet man nichts. Solche Präzision beruhigt beim Rest des Messers.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Katrin D.

  8. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Hell und dunkel treffen sich in der Mitte des Griffs wie Tag und Nacht. Ich drehe das Messer ständig, um die Grenze zu betrachten.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Silke F.

  9. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Dodu-Form ist runder und fülliger als beim klassischen Modell, dazu die Kombination aus dunklem Ebenholz und geflammtem Olivenholz: das Messer schmeichelt der Hand regelrecht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Manuela K.

  10. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Als Geschenk zur bestandenen Meisterprüfung von meinen Eltern. Zwei Hölzer, sagte mein Vater, wie Lehrjahre und Meisterjahre. Der Satz ist geblieben.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Monika B.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    In der Jackentasche fällt die rundliche Form gar nicht auf, in der Hand sofort. Man will es nicht mehr weglegen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Markus L.

  12. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Brot, Äpfel, Wurst und die Schnur am Gemüsebeet: es macht alles mit und sieht danach aus wie frisch poliert.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Peter B.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Nach einem Jahr täglicher Nutzung wirkt der Griff wie aus einem Stück gewachsen. Von der Fuge zwischen den Hölzern keine Spur.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sandra W.

  14. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau zum Fünfzigsten bekommen, weil ich angeblich auch etwas dodu geworden bin. Der Humor ist fragwürdig, das Messer großartig – seinen Namen haben wir auf die Klinge gravieren lassen, die Schrift ist gestochen sauber.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Kerstin D.

  15. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Käseabend ist es das Messer, das zuerst gegriffen wird, von mir und leider auch von allen anderen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Franziska G.

  16. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Zwei Hölzer, zwei Temperamente: das Ebenholz bleibt kühl und streng, die Olive wird mit den Jahren goldener. Der Griff verändert sich wie ein Gesicht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sabine N.

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