Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
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Laguiole Taschenmesser „Nox Pretiosa“ – Ebenholz & Malachit – Guillochierte Edelstahlplatinen

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Den Übergang sieht das Auge sofort, die Fingerkuppe findet ihn nicht. Dort, wo das schwarze Holz endet und das Grün anfängt, zieht eine schmale Linie quer über den Griff, und der Daumen, der darüberfährt, wartet auf die kleine Stufe, die an einer solchen Naht zu erwarten wäre. Da kommt nichts. Zweimal, dreimal geht der Finger zurück, bis die Sache feststeht: Beide Werkstoffe stehen auf derselben Höhe, ohne Kante und ohne Absatz.

Dieses Laguiole Taschenmesser trägt einen Vollgriff, gebaut ohne Backen an Kopf und Fuß. Kein Stück Metall fasst die Enden ein, Holz und Stein laufen bis in die Rundung durch. Vom Stahl bleibt am Umriss eine einzige Linie übrig: zwei Platinen aus Edelstahl, guillochiert von Hand über die gesamte Strecke, dazu die Feder, die dieselbe Arbeit auf dem Rücken fortsetzt. Ganz hinten sitzt die geschmiedete Biene.

Auf Lager – Bestellen Sie heute, voraussichtliche Lieferung am Mittwoch 16. September

Ein Laguiole en Aubrac Taschenmesser der Reihe Nox Pretiosa: ein Vollgriff aus Ebenholz und rekonstituiertem Stein, von Hand guillochierte Platinen über die volle Länge und eine Klinge aus Edelstahl.

Der Nox Pretiosa mit Malachit und Ebenholz im Überblick

In Frankreich entsteht dieses Modell, bei Laguiole en Aubrac. Eine Griffhälfte trägt Ebenholz, die andere eine polierte Platte aus Malachit, und an Kopf wie Fuß kommt kein Metall darüber. Über die gesamte Strecke tragen die Platinen aus Edelstahl ihre Feilarbeit, die Feder genauso. Alles Weitere in Kurzform:

  • Griff: Ebenholz und Malachit, glänzend poliert.
  • Griffbauart: Vollgriff, ohne Backen an den Enden.
  • Stein: Malachit, grün gebändert, hell gegen dunkel.
  • Trennung: feine Zwischenlage zwischen Holz und Stein.
  • Platinen: Edelstahl, von Hand guillochiert.
  • Feder: gefeilt über die gesamte Rückenlänge.
  • Biene: geschmiedet, am hinteren Griffende.
  • Klinge: Edelstahl in der schmalen Yatagan-Form.
  • Innenanschlag: hält die Schneide vom Federrücken fern.
  • Montage: einteilig, nur die Klinge im Griff.
  • Lieferung: Baumwollbeutel, nummeriertes Zertifikat.

Wer bei Schwarz bleiben und trotzdem Farbe haben möchte, hat unter den beiden Modellen mit Edelstahlplatinen genau eine Wahl. Das Grün des Malachits ist dort der einzige klare Farbton, kalt und mineralisch, neben einem Holz, das jede Farbe schluckt. Gefertigt wird es in Frankreich, bei Laguiole en Aubrac, einem Haus, in dem Schmiede, Feile und Montagebank nebeneinanderstehen. Jede Steinplatte wird dort einzeln zur passenden Holzhälfte gesucht, denn der Bänderverlauf entscheidet, wo der Schnitt sinnvoll liegt.

Ebenholz und Malachit im Video: der Griff in Bewegung

Vor der Kamera dreht sich das Messer langsam, und dabei trennen sich die beiden Griffhälften deutlicher als auf jedem Standbild. Über das Grün zieht ein breiter Reflex, unter dem eine Bandlage nach der anderen kurz hell wird, während das Ebenholz stumpf bleibt und nur an seiner Kante kurz aufblitzt. Danach folgt die Aufnahme dem Rücken bis nach hinten zur Biene.

Denselben Stein führt das Haus auch ohne dunkles Holz daneben: als Griff ganz aus grünem Malachit, als Ausführung mit vier gefeilten Platinen und als Käsebesteck in demselben Grün. Beim schwarzen Holz lohnen das Ebenholz zwischen doppelten Platinen und das Modell Krokus in Schwarz einen Blick, beide ohne Stein am Griff.

laguiole taschenmesser „nox pretiosa“ – ebenholz & malachit – guillochierte edelstahlplatinen

Malachit bringt ein Grün mit, das im Sortiment ohne Vergleich dasteht. Über die polierte Fläche laufen Bänder, hell gegen dunkel gesetzt, mal eng zusammengezogen, mal über die halbe Platte gestreckt, und der Verlauf wiederholt sich nirgends. Daneben liegt das Ebenholz als geschlossene Fläche, fast ohne Zeichnung. Die zwei Hälften des Griffs arbeiten deshalb gegeneinander: Das Holz hält das Licht flach und gibt wenig davon zurück, der Stein wirft es weich und breit, sodass das Grün noch Farbe zeigt, wenn das Schwarz daneben längst in den Schatten gekippt ist.

Zwischen beiden läuft eine feine Zwischenlage, die Holz und Stein auf Abstand hält und die Grenze als saubere Linie stehen lässt. Der Aufbau darunter bleibt schlicht: eine Klinge im Rücken, kein zweites Werkzeug, dazu die Feder und ein Anschlag im Griffinneren, an dem die Schneide beim Zuklappen aufgefangen wird, bevor sie auf Stahl trifft. Auf beiden Griffseiten sitzt der Stein an derselben Stelle, damit die Trennlinie durchgeht, wenn man das Messer umdreht. Da an den Enden keine Fassung darüberkommt, muss die Rundung an Kopf und Fuß bereits fertig aus der Hand des Messermachers kommen. Er richtet die Kanten so lange ab, bis der Umriss rundum ohne Sprung durchläuft.

Am Gebrauch ändert das Material wenig. Die schmale Yatagan-Klinge rastet beim Öffnen hörbar ein und trennt Brot, Wurst oder eine Paketschnur ebenso zuverlässig wie an einem schlichteren Modell des Hauses. Um den Griff muss sich dabei niemand sorgen: Der Stein zieht keine Flüssigkeit, das Ebenholz nimmt Handfett kaum an, und ein Abwischen nach dem Essen genügt beiden Hälften. Auf Wunsch kommt eine Lasergravur hinzu, ohne Aufpreis, meist ein Name oder ein Datum. Ausgeliefert wird im Baumwollbeutel, dem ein nummeriertes Echtheitszertifikat beiliegt.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montageeinteilig, nur Klinge
GriffbauartVollgriff, ohne Backen
GriffmaterialEbenholz und Malachit (rekonstituiert)
PlatinenEdelstahl, von Hand guillochiert
FederEdelstahl, von Hand guillochiert
Bienegeschmiedet
KlingeEdelstahl 12C27MOD
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
Klingenlänge10 cm
Länge geöffnet22 cm
LieferungBaumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravurauf Wunsch, kostenlose Lasergravur
Garantielebenslang auf Herstellungsfehler
SKULEAPMNOXPRETIOEBMALA
GTIN3701078014377

Eine Fuge, die der Finger nicht findet: Holz gegen Stein

Zwei Werkstoffe auf einer Fläche verhalten sich unter dem Schleifband nie gleich. Ebenholz gilt unter den Hölzern als hart, gegen ein Mineral bleibt es trotzdem das nachgiebigere Material und geht schneller weg. Wer beide gemeinsam überschleift, trägt vom Holz mehr ab als vom Malachit, und übrig bleibt eine flache Mulde entlang der Grenze. Mit dem Auge ist die kaum zu erwischen, im Streiflicht höchstens als schmaler Schatten. Der Fingernagel dagegen hakt sofort ein, denn wenige Hundertstel genügen dafür. Vermeiden lässt sich das nur über die Reihenfolge: Jede Hälfte kommt zuerst für sich auf Maß, verklebt wird danach, und der letzte Schliff läuft mit feiner Körnung, wenig Druck und wechselnder Richtung über die fertige Naht.

Warum das ausgerechnet hier auffällt, liegt am Aufbau. Ein Griff mit Metall an den Enden gibt der Naht eine Deckung, weil die Fassung ihre Kante überdeckt und der Finger dort ohnehin über Stahl läuft. Ohne Backen fehlt diese Hilfe. Die Grenze liegt frei mitten auf der Fläche und wird bei jedem Zugriff nachgeprüft, ob man will oder nicht. Dazu kommt, dass Holz und Mineral bei wechselnder Luftfeuchte nicht gleich reagieren, das eine ein wenig, das andere gar nicht. Eine Naht, die von Anfang an eben liegt, hat diesen Unterschied als Reserve.

Malachit: das grüne Zeichen über dem Kupfer

Malachit entsteht nicht dort, wo Kupfer liegt, sondern darüber. In der oberen Zone einer Kupferlagerstätte, wo Wasser und Kohlensäure an das Erz herankommen, bildet sich aus dem gelösten Metall ein grünes Karbonat, und dieses Grün war für Bergleute jahrhundertelang das Zeichen, dass weiter unten etwas Abbauwürdiges liegt. Gesucht hat man das Kupfer, gefunden zuerst die Farbe. Fein gemahlen ergab derselbe Stein eines der ältesten grünen Malerpigmente, lange bevor jemand daran dachte, ihn zu Platten für Griffe zu sägen.

Für Griffschalen kommt das Mineral rekonstituiert zum Einsatz, also gemahlen und mit einem Bindemittel neu zu einer Platte verpresst. Gewachsen bleibt der Stein für diesen Zweck zu weich, nimmt Kratzer an und bricht entlang seiner Lagen, während die gebundene Platte gleichmäßig ausfällt und sich sägen, schleifen und bis auf Hochglanz polieren lässt. Farbe und Bänderung stammen dabei weiterhin vom Mineral. Aufwand macht so eine Fläche danach kaum: kein Öl, kein Wachs, ein trockenes Tuch nach dem Gebrauch, und die Farbe verliert nichts.

laguiole en aubrac taschenmesser nox pretiosa
malachit
4,9/5

Basierend auf 14 geprüften Bewertungen

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  1. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Das grüne Malachit-Band leuchtet aus dem schwarzen Griff wie ein Fund in der Tiefe. Die Kollektion heißt kostbare Nacht, und der Name untertreibt eher.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Brigitte T.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Plein-Manche-Bauweise, Ebenholz durchgehend, der Stein bündig eingelassen: die Verarbeitung ist Goldschmiedearbeit. Man sucht die Fuge und findet nur Übergang.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Holger S.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau zum Sechzigsten bekommen, Grün in der Nacht, wie deine Augen, sagt sie. Die Klinge trägt unsere Initialen in Lasergravur, das Messer ist damit Familienschmuck.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Peter K.

  4. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Nox Pretiosa: durchgehendes Ebenholz mit einem eingelassenen Segment aus Malachit, dazu goldene, fein guillochierte Platinen. Die Nacht trägt einen grünen Edelstein, und das Messer trägt beides mit Würde.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sebastian A.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Bänderung des Malachits läuft quer durchs Segment, grüne Jahresringe im Schwarz. Kein zweites Stück hat dieselbe Zeichnung, meins hat ein doppeltes Band, Glück gehabt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Holger N.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Gekauft als Schlussstein der Sammlung, benutzt als Werkzeug des Alltags, beides zugleich. Schlusssteine tragen bekanntlich das ganze Gewölbe, dieser schneidet nebenbei Käse.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ralf K.

  7. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Das grüne Malachit-Band leuchtet aus dem schwarzen Griff wie ein Fund in der Tiefe. Die Kollektion heißt kostbare Nacht, und der Name untertreibt eher.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Claudia F.

  8. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Nach zwei Jahren glänzt der Stein unverändert und das Schwarz ist tiefer geworden. Die kostbare Nacht hält ihre Schätze fest, das Messer beweist es täglich.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Frank Z.

  9. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ebenholz und Malachit altern beide kaum, das Messer ist auf Dauer gebaut. Die Enkel sind informiert, die Reihenfolge auch, bis dahin schneide ich selbst.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Georg V.

  10. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Die guillochierten Goldplatinen sieht man nur geöffnet, ein privater Luxus. Solche Details trennen Kostbarkeit von Angeberei, das Messer bleibt auf der richtigen Seite.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Jürgen K.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Erst der Stein, dann beim Öffnen das Gold der Platinen: das Messer staffelt seine Auftritte klug. Die Mechanik dahinter arbeitet satt und spielfrei, versteht sich.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Christian K.

  12. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Für Gäste ist der grüne Stein das Rätsel des Abends, Malachit errät selten jemand. Die Auflösung gehört mir, das Vergnügen auch, jedes Mal.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Anja G.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Nox Pretiosa: durchgehendes Ebenholz mit einem eingelassenen Segment aus Malachit, dazu goldene, fein guillochierte Platinen. Die Nacht trägt einen grünen Edelstein, und das Messer trägt beides mit Würde.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Nadine B.

  14. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Sobald die Kerzen brennen, glüht das grüne Band aus dem dunklen Griff, und am Tisch wird es kurz still. Wir servieren den Moment inzwischen wie einen Gang.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Karin H.

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