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Laguiole Taschenmesser mit Korkenzieher, Griff aus Wacholder

198

Ein Weg über die Wiese, hinten am Waldrand ein Tisch aus Brettern, darauf eine Flasche, die noch zu ist. Aus der Jackentasche kommt das Klappmesser, der Korkenzieher schwenkt aus dem Rücken, fasst den Kork in der Mitte, und der zieht sich in einem Stück heraus. Was danach kommt, erledigt die Klinge: Brot, ein Stück Wurst, ein Apfel für den Rückweg. Und weil die Handfläche den Griff dabei anwärmt, fängt das Holz an zu duften.

Der Griff besteht aus Wacholder, honiggelb im Grund, mit dunklen Astaugen darin, um die herum sich die Fasern in engen Bögen legen. Satiniert geschliffen bleibt die Fläche matt, und Fingerspuren fallen darauf gar nicht erst auf. Zugeklappt trägt das Laguiole Taschenmesser in der Hosentasche kaum auf, der Korkenzieher liegt hinter der Klinge im Rücken, und mitgenommen wird das Ganze ohne Etui und ohne viel Federlesen.

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Das Laguiole en Aubrac Taschenmesser für jeden Tag, mit Korkenzieher: eine Klinge aus Edelstahl, eine von Hand guillochierte Feder, drei Windungen im Rücken und zwei Backen aus Edelstahl an den Enden des Griffs.

Laguiole Taschenmesser mit Korkenzieher und Wacholdergriff

Gefertigt in Frankreich bei Laguiole en Aubrac, zweiteilig aufgebaut: Klinge und Schnecke sitzen im selben Griff, gehalten von je einer Platine pro Seite. Die Schalen bestehen aus satiniertem Wacholder, an den Enden fassen zwei Backen aus Edelstahl zu, am Griffende steht die geschmiedete Biene. Die Angaben in Kurzform:

  • Griff: Wacholder, satiniert geschliffen.
  • Maße: 12 cm geschlossen, 22 cm offen, Klinge 10 cm.
  • Platinen: einfache Platinen, eine je Seite.
  • Montage: zweiteilig, Klinge und Korkenzieher.
  • Korkenzieher: Edelstahl, drei Windungen.
  • Feder: von Hand guillochiert, bis unter die Schnecke.
  • Backen: zwei Backen aus Edelstahl.
  • Hirtenkreuz: eingesetzt in die linke Griffschale.
  • Klinge: Edelstahl, Innenanschlag schützt die Schneide.
  • Biene: geschmiedet, aus einem Stück mit der Feder.
  • Lieferung: Baumwollbeutel, Zertifikat, Gravur, Garantie.

Gedacht ist dieses Modell für den täglichen Gebrauch, und verschenkt wird es an Leute, die ein Messer lieber abnutzen als aufbewahren: an den Kollegen, der sein Brot zur Mittagspause selbst schneidet, an den Vater mit dem Kleingarten, an alle, die im Sommer öfter draußen essen als drinnen. Innerhalb der Reihe ist es die schlanke, matte Ausführung ohne Aufwand, die in jede Hosentasche geht. Und weil dieser Griff duftet, findet man ihn im Rucksack auch dann, wenn man nicht hinsieht.

Ein Taschenmesser ohne Glanzlicht: Wacholder im Film

Der Film kommt hier ohne Lichtinszenierung aus, denn an einer matten Fläche ist kein Reflex zu holen. Die Kamera fährt stattdessen dicht über die Schale, zeigt die dunklen Astaugen, die engen Bögen der Fasern ringsum und die feinen Risse darin. Danach schwenkt die Klinge auf, die Schnecke dreht heraus, und am Rücken laufen die gefeilten Kerben bis unter die letzte Windung.

laguiole messer mit korkenzieher wacholder

Wacholder taucht im Sortiment von Laguiole en Aubrac noch in weiteren Bauformen auf: als Klappmesser mit einer einzigen Klinge, als Doppelplatinen-Variante mit sichtbarer Spiralfeder, als Ausführung mit gehämmerten Enden am Griff und als Schale mit eingesetzten Streifen aus Nussbaum. Beisammen liegt alles unter Wacholder als Griffmaterial.

Was dieses Holz von allen anderen trennt, lässt sich auf keinem Foto zeigen. Wacholder riecht, harzig und eine Spur nach Kiefernzapfen, und er hört damit nicht nach ein paar Monaten auf. Das Harz steckt tief in der Faser, bei Zimmertemperatur gibt es fast nichts ab, und erst die Wärme einer geschlossenen Faust holt es wieder nach oben. Nach Jahren im Gebrauch ist der Geruch immer noch da. Weil dieser Vorzug allein beim Anfassen entsteht, kommt er hier stärker zum Tragen als an den breiteren Wacholdergriffen der Reihe, die mit doppelten Platinen oder mit Messing an den Enden eher auf dem Tisch liegen bleiben. Getragen wird der Aufbau von zwei Platinen, einer links und einer rechts, mehr Metall kommt zwischen die Schalen nicht, und daraus folgen ein flacher Schaft und ein leichtes Stück, das in der Hosentasche über Stunden nichts von sich hören lässt.

Am Tisch fängt es meist bei der Flasche an. Die Spitze der Klinge löst den Rand der Kapsel, dann dreht die Schnecke aus dem Rücken heraus, findet die Mitte des Korkens und geht so tief hinein, bis die unterste Windung greift. Als Weinöffner arbeitet dieses Laguiole ohne Hebelwerk und ohne Anlage am Flaschenhals, der Zug kommt aus dem Arm allein. Wer dabei genauer hinsieht, findet am Rücken die Reihe der Kerben, mit der Feile gesetzt und über die volle Länge der Feder geführt, bis hinunter unter die Schnecke. Zugeklappt liegt dieses letzte Stück hinter dem Holz und bekommt trotzdem dieselbe Arbeit ab wie alles davor. Zuletzt geht das Messer zu, ohne dass die Schneide irgendwo aufsetzt, denn ein Anschlag tief im Griff nimmt sie vorher auf.

Was unterwegs dagegenschlägt, trifft zuerst auf Metall. Den Abschluss oben wie unten übernehmen zwei Backen aus Edelstahl, mit den Platinen verschweißt, und deshalb nehmen sie hin, was ein Tag so mitbringt: das Wechselgeld daneben, den Rand einer Werkbank, einen Fall auf Beton. Aufblitzen kann an diesem Modell nichts, denn der Stahl trägt denselben matten Schliff wie das Holz, und auf einer Fläche ohne Reflex bleibt kein Fingerabdruck stehen. Der helle Grund zieht über die Jahre ins Bernsteinfarbene, während die dunklen Astaugen sich kaum verändern, und feine Striche gehen in der unruhigen Zeichnung unter. Hinten steht die geschmiedete Biene, links in der Schale liegt das eingelegte Hirtenkreuz, und auf Wunsch kommt zusätzlich ein Name in den Stahl.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montage2-teilig, Klinge und Korkenzieher
GriffmaterialWacholder
Griffoberflächesatiniert
KlingeEdelstahl 12C27MOD
KorkenzieherEdelstahl, drei Windungen
Backen2 Backen aus Edelstahl
Platineneinfache Platinen
Federvon Hand guillochiert
Bienegeschmiedet
Hirtenkreuzja, auf der linken Griffschale
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
Klingenlänge10 cm
Länge geöffnet22 cm
LieferungBaumwollbeutel, nummeriertes Echtheitszertifikat
Gravurauf Wunsch, kostenlose Lasergravur
Garantielebenslang auf Herstellungsfehler
SKULEA2P12CMAFINOXGE
GTIN3760199280658

Wacholder am schmalen Griff: mehr Holz, mehr Duft

Wacholder bleibt meist Strauch. Er hält sich auf Kalk, wo kaum Erde liegt, steht im Wind und wächst im Jahr kaum einen Ring weit, sodass ein Stück für zwei Schalen längst alt ist, bevor die Säge ansetzt. Am Griff liest sich das ab: honiggelber Grund, dunkle Astaugen an den Stellen alter Zweigansätze, ringsum Fasern, die sich zu schmalen Wirbeln drängen. Weil hier nur eine Platine je Seite liegt, deckt der Stahl davon wenig zu, und die Zeichnung läuft von der einen Backe zur anderen fast ohne Unterbrechung durch.

Bei einem Holz, das riecht, ist die offene Fläche mehr als eine Frage des Aussehens. Lack verbietet sich von selbst, weil eine geschlossene Haut über den Poren dem Griff nimmt, wofür man ihn wählt. Der satinierte Schliff geht darum nur bis zur glatten Faser und lässt sie durchlässig. Was heraufkommt, ist harzig mit einem pfeffrigen Zug dahinter, und das hält nicht Monate, sondern Jahre. Die Finger liegen dabei fast nur auf Holz, denn der Stahl beschränkt sich auf Rücken und Enden. Sein Platz ist die Jackentasche, nicht der gedeckte Tisch. Trocken abreiben genügt zur Pflege.

wacholderholz
4,9/5

Basierend auf 14 geprüften Bewertungen

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  1. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Wacholderholz mit Korkenzieher: das Messer duftet nach Wald und öffnet Flaschen, eine Kombination, die kein Katalog erfinden würde und die im Alltag großartig funktioniert.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sandra V.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Von meiner Frau zum Sechzigsten bekommen, für die Hüttenwochenenden mit den alten Freunden. Der Korkenzieher ist dort oben Gold wert, die Hütte hat nämlich keinen – die Klinge trägt den Namen des Hofes, graviert für die nächste Generation.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Bernd S.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Klinge sitzt fest und schneidet fein, der Korkenzieher zieht gerade und ganz. Zwei Werkzeuge, keine Kompromisse, ein schlankes Format.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Birgit F.

  4. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Wacholder ist leicht, und mit dem Korkenzieher bleibt das Messer trotzdem erstaunlich schlank. In der Wanderhose spürt man es kaum, am Gipfel umso mehr.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Peter P.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Am Bergsee hat es die mitgetragene Flasche geöffnet und den Speck geschnitten, mit Blick auf die Gipfel. Solche Momente kauft man mit, ohne es zu wissen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Christina T.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Schwager hat es beim Grillfest ausgeliehen und drei Flaschen später sehr gelobt. Zu seinem Geburtstag bekommt er ein eigenes, aus Notwehr.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Dieter F.

  7. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Helferfest nach der Apfelernte hat es den Most... nein, den Wein geöffnet, der Most kam aus dem Fass. Das Messer war trotzdem im Dauereinsatz, beim Käse.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sabine V.

  8. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Die Biene sitzt fein gearbeitet über der Feder und blitzt auf dem hellen Holz. Ein kleiner Goldpunkt, der jeden Blick belohnt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ingrid B.

  9. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Für spontane Abende auf der Gartenbank ist es die komplette Ausrüstung in einem Stück. Brot, Käse, Flasche, Feierabend, in dieser Reihenfolge.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Bernd C.

  10. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Helles Holz mit roten Adern, dazu die schlanke Silhouette: das Messer sieht nach Sonntagsausflug aus und arbeitet die ganze Woche.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Silke G.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Nach einem Jahr Gebrauch ist der Duft verflogen und das Holz seidiger geworden. Der Korkenzieher hat derweil einen ganzen Keller leergearbeitet, behauptet meine Frau.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Holger F.

  12. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ich habe es meinem Vater zum Achtzigsten geschenkt, er nennt es sein Duftmesser. Bei jedem Besuch riecht er erst am Griff, dann öffnet er eine Flasche, Rituale eben.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sebastian L.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Der Duft beim Auspacken war so deutlich, dass die ganze Familie einmal schnuppern musste. Der Korkenzieher wurde am selben Abend eingeweiht, der Duft hatte Konkurrenz.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Stefan W.

  14. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Mit jedem Monat treten die rötlichen Bänder im Holz deutlicher hervor. Benutzen heißt hier verschönern, eine seltene Gleichung.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Franziska V.

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