Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers Lasergravur inklusive: 22 Schriftarten und 150 Symbole zur Auswahl Versand innerhalb von 24 Stunden mit DHL Express oder Colissimo Echtheitszertifikat, Baumwollbeutel und Laguiole-Begleitheft inklusive Ein Messer, ein Messermacher, bis zu 166 Arbeitsschritte von Hand

Laguiole Taschenmesser Doppelplatinen mit Spiralfeder, Griff aus Wacholder

349

Zur Wahl stehen zwei Laguiole gleicher Länge, beide einteilig, beide mit einer Klinge. Verschieden ist allein der Rücken: hier Kerben quer, Reihe an Reihe, dort ein Muster, das sich um die Feder windet. Im Stillstand nehmen beide sich wenig, und das Zögern zieht sich. Sobald aber die Hand den Winkel ändert, läuft über den gewundenen Rücken eine helle Spur mit, während die gerade Reihe stehen bleibt. Daran fällt die Wahl.

Der Griff dazu besteht aus Wacholder, hell im Ton, honiggelb bis rötlich, mit dunklen Astaugen und den engen Bögen, die das Holz um sie herum zieht. Satiniert geschliffen bleibt die Fläche matt und lässt dem Stahl den Vortritt. Vier von Hand guillochierte Platinen fassen das Holz oben und unten ein, denn dieses Laguiole Taschenmesser ist auf Doppelplatinen gebaut. Am Ende des Griffs steht die geschmiedete Biene.

Möchten Sie informiert werden, sobald dieser Artikel wieder verfügbar ist?

Unverbindlich – Abmeldung mit einem Klick

Ein Laguiole en Aubrac Taschenmesser mit Doppelplatinen: vier von Hand guillochierte Stahlflächen, eine geschmiedete Biene, eine Klinge aus Edelstahl und ein Griff, an dem die Arbeit sichtbar bleibt.

Laguiole Taschenmesser aus Wacholder mit Doppelplatinen und Spiralfeder

Gebaut in Frankreich bei Laguiole en Aubrac, einteilig, mit einer einzigen Klinge und ohne weiteres Werkzeug im Griff. Die Schalen bestehen aus satiniertem Wacholder, gefasst von vier guillochierten Platinen, über den Rücken der Feder zieht die Spirale, und ganz am Ende sitzt die geschmiedete Biene. Alle Angaben in Kurzform:

  • Griff: Wacholder, matt satiniert geschliffen.
  • Platinen: vier Flächen, von Hand guillochiert.
  • Feder: Spiralguillochierung, um den Rücken geführt.
  • Montage: einteilig, allein die Klinge, kein Zusatzteil.
  • Klinge: Edelstahl, Yatagan-Linie, schlank gebogen.
  • Backen: zwei Stück aus Edelstahl, matt satiniert.
  • Biene: geschmiedet, ein Stück mit der Feder.
  • Innenanschlag: hält die Schneide von der Feder fern.
  • Zeichnung: honiggelber Grund, dunkle Astaugen.
  • Duft: harzig und würzig, aus dem Holz heraus.
  • Fertigung: von Hand gebaut in Frankreich.

Was dieses Messer über ein einfaches hinaushebt, heißt nicht Zusatzfunktion, sondern Feile. Im Griff steckt keine Schnecke und kein zweites Blatt, und alles, was es über dem schlichten Modell kostet, geht in vier von Hand gekerbte Flächen statt zwei und in eine Feder, um die das Muster in einer einzigen Drehung läuft. Solche Arbeit lässt sich weder beschleunigen noch kopieren, und am fertigen Stück steht sie offen da. Diese Rechnung geht für alle auf, die ein Messer danach beurteilen, was daran gemacht wurde, und nicht danach, was es zusätzlich noch kann.

Die Spiralfeder in Bewegung: das Messer im Film

Einem Standbild entgeht das Wesentliche, denn der Reiz dieser Feder liegt in der Bewegung. Im Film dreht sich das Messer langsam vor einer festen Lampe, und über den Rücken wandert ein heller Punkt, der der Drehung folgt, statt an einer Stelle stehen zu bleiben. Daneben bleiben die vier gefeilten Reihen ruhig. Zum Schluss fährt die Kamera dicht über den hellen Wacholder mit seinen dunklen Astaugen.

Bei Laguiole en Aubrac taucht der Wacholdergriff mehrfach auf, jedes Mal an einem anders gebauten Stück: als schmal gebautes Modell ohne doppelte Platinen, als Messer mit Schnecke im Rücken, als Ausführung mit Messing an beiden Enden und als Besteck für die gedeckte Tafel. Den vollständigen Überblick gibt Wacholder als Griffholz.

laguiole messer spiralfeder doppelplatine griff wacholder

Zwei Platinen je Seite statt einer, daraus ergibt sich der breite Rücken dieses Modells. Vier schmale Stahlflächen ziehen über die volle Länge des Griffs, zwei oben, zwei unten, und jede trägt ihre eigene Reihe aus Kerben. Erst das gibt der Feile den Platz, den sie für eine Arbeit dieses Umfangs braucht, denn ein einfacher Aufbau böte ihr nur die Hälfte davon. Zwischen den geraden Reihen liegt die Feder mit ihrem gedrehten Muster, und weil beides unmittelbar nebeneinander sitzt, liest sich die eine Arbeit an der anderen ab. Oben und unten schließen zwei Backen aus Edelstahl den Griff ab, matt geschliffen wie das Holz.

Alles, was hier nach Dekor aussieht, stammt von einem Werkzeug, das ein Mensch führt. Der Messerschmied setzt die Feile an, zieht durch, versetzt sie um die Breite einer Kerbe und beginnt von vorn, über vier Flächen und über den Rücken der Feder. Eine Vorlage dafür gibt es nicht. Jede Werkstatt hat ihre eigene Führung, ihren eigenen Winkel, ihr eigenes Maß, und ein geübtes Auge erkennt daran, aus welcher Hand ein Stück kommt. Zwei Exemplare nebeneinander tragen darum verwandte Rücken, die trotzdem nie deckungsgleich ausfallen. Bei der Spirale fällt das noch deutlicher auf als bei der Reihe, weil sich in ihr kein Abstand wiederholt.

Zum Ansehen allein ist es trotzdem nicht gebaut. Geschnitten ist die Klinge nach der Yatagan-Form, schmal und am Rücken sanft gebogen, und beim Öffnen rastet sie hörbar ein. Zugeklappt berührt die Schneide den Federrücken nicht, dafür sorgt ein Anschlag im Inneren des Griffs, was dem Schliff über die Jahre zugutekommt. Am Käse, an einer Wurst, an einer Birne nach dem Essen tut dieses Laguiole genau das, wofür ein Taschenmesser gebaut wird. Danach kommt es zurück auf den Tisch, meist mit dem Rücken nach oben, weil es von dieser Seite am meisten hergibt.

Technische Daten

HerstellerLaguiole en Aubrac
Montageeinteilig, nur Klinge
GriffmaterialWacholder
Griffoberflächesatiniert
KlingeEdelstahl 12C27MOD
PlatinenDoppelplatinen, von Hand guillochiert
FederSpiralguillochierung, von Hand
Bienegeschmiedet
Backen2 Backen aus Edelstahl, satiniert
Innenanschlagja, schützt die Schneide beim Schließen
Länge geschlossen12 cm
SKULEA1P12CMAFINOXDPGESPI
GTIN3760199280597

Die Spiralfeder: eine Guillochierung, die der Kurve folgt

Auf einer gewöhnlichen Feder laufen die Kerben quer, eine neben der anderen, alle im selben Winkel. Hier laufen sie um die Feder herum. Die Feile setzt in einer Drehung an und zieht das Muster als Spirale über den Rücken, wodurch sich der Abstand zwischen zwei Kerben mit jedem Zug verändert und nichts sich abzählen lässt. Beim Kippen des Messers wandert das Muster mit, statt still zu stehen. Auf den vier Platinen bleibt die gerade Reihe, gleichmäßig und ruhig, sodass beide Arbeiten auf demselben Rücken nebeneinanderliegen und sich gegenseitig sichtbar machen.

Bei Wacholder trifft diese Drehung auf ein Holz, das selbst in Kreisen wächst. Um jedes dunkle Astauge legen sich die Fasern in engen Bögen, weil dort einmal ein Zweig ansetzte und der Wuchs ihm ausweichen musste. Über den Griff läuft also eine gewachsene Spirale, über die Feder eine gefeilte, und beide gehören verschiedenen Ordnungen an: die eine unregelmäßig und ohne Absicht, die andere gedreht und bis auf die Kerbe gewollt. Der helle Grund des Holzes hält beide Bewegungen auseinander, sodass keine von ihnen in der anderen untergeht.

Wacholder: heller Grund für ein dunkles Stahlband

Unter den Griffhölzern dieser Reihe ist Wacholder das hellste. Das Splintholz geht ins Cremefarbene, der Kern liegt zwischen Honig und einem gedämpften Rot, und auf kurzer Strecke wechselt der Ton mehrfach hin und her. Dunkel wird die Schale allein an den Astaugen, und davon bringt dieser Wuchs reichlich mit, weil er sich in kurzen Abständen verzweigt. Genau daraus ergibt sich ein guter Untergrund für ein Messer, dessen eigentliches Thema der Stahl ist. Ein helles Feld trägt eine dunkle Linie nun einmal besser als ein dunkles.

Der satinierte Schliff arbeitet in dieselbe Richtung. Eine matte Fläche wirft nichts zurück, was mit dem Glanz der gefeilten Kanten konkurrieren könnte, und Fingerspuren zeigt sie erst gar nicht an. Zugleich bleibt das Holz durchlässig genug, dass die Handwärme den harzigen Duft an die Oberfläche holt, würzig, mit einem pfeffrigen Nachklang. Später verschiebt sich der Kontrast sogar noch zugunsten des Stahls, denn der Grund zieht ins Bernsteinfarbene, die Astaugen dagegen bleiben, wie sie sind. Mehr als trockenes Abreiben braucht dieser Griff nicht, und der Stahl darüber bleibt, worauf der Blick zuerst fällt.

spiral feder
wacholderholz
4,8/5

Basierend auf 15 geprüften Bewertungen

  1. 12
  2. 3
  3. 0
  4. 0
  5. 0
  1. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Ich sammle Laguiole seit Jahren und habe die Spiralfeder lange unterschätzt. Seit dieses Stück in der Schublade liegt, greife ich fast nur noch danach.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Ralf W.

  2. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Das Spiralmotiv auf dem Federrücken läuft wie ein gedrehtes Seil über das Messer. Ich kenne niemanden, der es zum ersten Mal sieht und nicht darüberstreicht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Andrea V.

  3. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Feder ist als gewundene Spirale ausgearbeitet, ein kleines Kunstwerk, das man erst beim Öffnen entdeckt. Dazu helles Wacholderholz: das Messer duftet und überrascht – seine Dienstjahre stehen als Zahl graviert auf der Klinge, sein Stolz ist messbar.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Leon W.

  4. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Nach einem Jahr Gebrauch glänzt die Spirale blank vom vielen Daumenstreichen. Das Messer hat eine Stelle, die Geschichten sammelt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Andrea V.

  5. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Als Dankeschön von meinem Bruder für einen Sommer Gartenhilfe. Er sagt, die Spirale erinnere ihn an unsere endlosen Diskussionen. Stimmt, auch die drehen sich.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Martin E.

  6. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Wacholder für die Nase, die Spirale fürs Auge, die Klinge für alles andere. Selten hat ein Messer so viel zu erzählen.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Anja E.

  7. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Mein Enkel dreht das Messer beim Familienessen immer zur Feder hin und zählt die Windungen. Er kommt jedes Mal auf eine andere Zahl, die Spirale lebt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Franziska F.

  8. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Verzierung ist von Hand nachgearbeitet, die Windungen minimal unregelmäßig. Genau daran erkennt man, dass hier kein Automat am Werk war.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Christina N.

  9. 4/5 Verifizierte Bewertung

    Meine Frau hat es zum Sechzigsten verschenkt und die Wahl begründet: die Spirale stehe für die Jahre, die sich weiterdrehen. Ich öffne das Messer seither bewusster.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Angelika V.

  10. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Das helle Holz mit den roten Adern und die gedrehte Feder: das Messer wirkt wie aus einer Werkstatt, in der Zeit keine Rolle spielt.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Martina R.

  11. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Feder ist als gewundene Spirale ausgearbeitet, ein kleines Kunstwerk, das man erst beim Öffnen entdeckt. Dazu helles Wacholderholz: das Messer duftet und überrascht – seine Dienstjahre stehen als Zahl graviert auf der Klinge, sein Stolz ist messbar.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Petra D.

  12. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Beim Brotzeitmachen auf der Bank vor der Hütte hat der Nachbar die Spirale entdeckt und leise gepfiffen. Mehr Anerkennung braucht es nicht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Sven F.

  13. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Die Klinge sitzt spielfrei und schneidet fein, die verzierte Feder arbeitet dabei so präzise wie eine glatte. Schönheit kostet hier keine Funktion.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Petra C.

  14. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Das Spiralmotiv auf dem Federrücken läuft wie ein gedrehtes Seil über das Messer. Ich kenne niemanden, der es zum ersten Mal sieht und nicht darüberstreicht.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Frank B.

  15. 5/5 Verifizierte Bewertung

    Leicht, duftend, verziert und trotzdem ein ehrliches Werkzeug für Brot, Speck und Schnur. Der Spagat gelingt diesem Messer mühelos.

    Bewertung vom , Erfahrung vom von Thomas V.

Das könnte dir auch gefallen …

Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Nicht vorrätig
Klicken für Benachrichtigung bei Verfügbarkeit

Gürteltaschen, Etuis & Boxen

Schwarzes Etui für Laguiole Taschenmesser

Bald wieder verfügbar
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Auf Lager – Lieferung am Mittwoch 16. September
Nicht vorrätig
Klicken für Benachrichtigung bei Verfügbarkeit

Gürteltaschen, Etuis & Boxen

Prestige Lederetui zweifarbig Grau/Orange

Bald wieder verfügbar
?
Ihr Text hier
Lasergravur inklusive

Ein Laguiole en Aubrac ohne Gravur
ist wie ein Buch ohne Widmung.

Wählen Sie aus 22 Schriftarten und 156 Symbolen.
Mein Modell wählen
Nicht jetzt?
Ihre Auswahl per E-Mail erhalten
Senden
Gravur inklusive
4,8/5 Bewertungen
Versand in 48h
Nein danke, ich schaue mich weiter um

Gesendet!

Ihr graviertes Laguiole wartet in Ihrem Posteingang.