Olivenholz wächst langsam und dicht rund ums Mittelmeer, oft an Bäumen, die älter sind als die Höfe daneben. Dieser langsame Wuchs macht es hart und schwer, und die eingelagerten Öle machen es unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Als Suppenlöffel-Set spielt Olivenholz genau diese Stärke aus, denn ein Löffel kommt täglich mit Suppe und Spülwasser in Berührung. Seine Maserung läuft in warmen Bändern von hellem Gold bis Bernstein, ruhig und lebendig zugleich. Das Holz arbeitet kaum, bleibt formstabil und nimmt mit den Jahren einen tieferen, honigwarmen Ton an, statt zu vergrauen. So bekommt ein Gebrauchsgegenstand eine Wärme, die man sonst eher von edlen Möbeln oder Schmuckhölzern kennt.
Von Hand entsteht jeder einzelne Löffel. Auf dem Kopf jedes Löffels sitzt die Biene, wie sie jede Laguiole ziert, und über den Griffrücken zieht eine von Hand gestochene Guillochierung, fein sichtbar auf dem hellen Holz. An Kopf und Fuß fassen zwei Edelstahlbacken den hellen Griff und schützen die Kanten, wo er im Alltag am meisten anstößt. Holz und Stahl treffen an jedem Löffel zusammen, warm im Griff und blank in der Laffe, wie es ein guter Suppenlöffel braucht.
Zu Messern und Gabeln aus Olivenholz wird das Set zu einem durchgängig warmen Gedeck. Sechs Plätze sind gedeckt, und mit weiteren Teilen aus demselben Holz wächst das Service Stück für Stück zu einer ganzen Tafel in warmem Holz. Als Mitbringsel für Gastgeber bringt ein Set aus Olivenholz ein Stück Süden und mediterrane Wärme an die Tafel. In der Hand fühlt sich das Holz warm und glatt an, ganz anders als das kühle Metall gewöhnlicher Löffel, und es wird mit den Jahren nur schöner.
Handgefertigt im Aveyron, der Heimat des Laguiole-Messers













